Aka x Pinku (Girl’s Blood)

 

Was für eine Mischung…


Das man aus Japan immer wieder ein Film zu Gesicht bekommt wo man denkt, das geht wirklich nur in Japan. Ist eigentlich ein großes Kompliment, das man immer es noch schafft, Genre zu vermischen, wo dachte, sowas geht. Vielleicht kennt man es noch aus den alten Exploitationsfilme, wo auch schon mal Nacktehaut mit dabei war. Doch bei Aka x Pinku ist das alles etwas anders. Hier hat man es eigentlich mit einem typischen Martial Arts Film zu tun. Underground Club mit Mädchen die gegen ein ander Kämpfen, mal Show, mal echt. Sehr große Unterhaltung fürs Publikum. Dann gibt es konkurenz und Gegenspieler, hier Gegenspielerin und die will aber gar nicht und will eigentlich die Heldin des Films lieber flachlegen. Also eigentlich recht Typisch. Doch der Film ist so Untypisch wie es nur geht.

Japan ist in Sex dingen nicht Prüde, doch Genitalen werden meist immer Zensiert oder gar nicht erst gezeigt, doch hier bei Aka x Pinku gibt es komplette Nacktheit der Hauptdarstellerin und auch andere Darstellerinnen, zeigen ihren Körper, Brüste und Po gibt es zu sehen.  Doch was daran so aussergewöhnlich ist, diese liebes Geschichte rund um die zwei Mädel, die verfeindet sind und eigentlich steht man ja nicht auf Frauen. Erinnert etwas an Blau ist eine Warme Farbe, so hat eine Sexszene auch fast den Ausmaß des französischen Coming of Age Films, ist dabei auch sehr Detailreich und lang.

Was aber Aka x Pinku ausmacht und was man auch nicht erwartet, die ganzen Martial Arts Szenen, sind wirklich gut choreographiert und gut in Szene gesetzt, sei es nun Kämpfe in dem Octacon oder im Hinterhof oder andere Orte, es ist abwechslungsreich und bietet viel Action. Das Niveau ist wirklich hoch. Ausgenommen die Showkämpfe, im Schlamm wo es auch darum geht Brüste zu zeigen und Sexualliseren mit vielen aufnahmen des weblichen Schritts.

Durch die viel Zahl der Charaktere und ihre Kampfrollen, wird jede Vorliebe des durchschnitts Japaner erfüllt. Das Schulmädchen, das Idol, die Gothic Lolita, die Domina, die Straßenkämpferin und viele Mehr. Dazu auch Hommagen an alte klassiker und Videospiele.

Aka x Pinku, vermischt Martial Arts mit Pinku Eiga und etwas Drama in einem sehr unterhaltsamen und guten Film der mit über 2 Stunden, so viel bietet das man es fast nicht glaubt was man da sieht.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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