Guardians of the Galaxy

Awesome Mix vol. 1


James Gunn, ist für viele vielleicht noch ein sehr unbekannter Regisseur, drehte er doch erst 2006 seinen ersten Film „Slither“. Doch er war schon vorher sehr tätig in der Filmwelt und schrieb das Drehbuch für „Dawn of the Dead“. Er fing 1996 an und schrieb für Troma das Drehbuch zu „Tromeo & Julia“ und führt bei einzelen Szenen auch Regie. Doch jetzt 2014 drehte er wahrscheinlich den besten Marvel Film, der bis jetzt erschienen ist.

Denn Gunn ist großer Comicfan und zeigte dies schon 2010 mit „Super“ ein Superheldenfilm ohne Comicvorlage. Seine vorliebe für Hommagen an Genrevertreter war schon bei „Slither“ deutlich. Dies merkt man auch bei „Guardians of the Galaxy“. Was hier an Hommagen an die 80er Jahre dabei ist, muss man echt aufpassen in jeder Szene ist irgendwie, etwas versteckt. Schon beim Vorspann wird deutlich wie sehr, wenn Starlord tanzt, dann ist das eine Hommage an Michael Jackson. Doch auch beim Soundtrack, der zwar auch 70er Jahre lastig ist doch an Filme und Popkulturell, ist man halt bei Starlord, der seit 26 Jahren im Weltall lebt und so wahrscheinlich gar nicht mehr weiss was Aktuell wär. Aber James Gunn hat noch mehr versteckt, sei es Cameos von Figuren oder auch Llyod Kaufmann. Dazu gibt es auch bezüge zu anderen Marvelfilmen. Auch die Szene nach dem Abspann ist eine einzige Hommage an die 80er, inklusive einer Marvelfigur, die so unbekannt ist, das die meisten im Kinosaal sie gar nicht mehr kennen.

Worauf aber auch viel Wert gelegt wird sind die Figuren, wir bekommen zu jeder Hauptfigur eine Hintergrund geschichte und sei es nur in ein paar Nebensetzen, wird einem Klar und verleiht den Figuren viel mehr Tief, selbst Rocket Racoon hat so hintergrund Story. In 2 Stunden lernen wir alle wichtigen Figuren kenne und lieben, selbst die Nebencharaktere sind überzeugen, vor allem die Rolle von Michael Rooker. Der kann überzeugen und ist sicherlich nur im Film, weil er mit James Gunn befreundet ist aber eigentlich die perfekte Wahl ist. Auch Gunns Bruder Sean hat eine kleine Nebenrolle im Film.

Die Action im Film ist auch überzeugend und zeigt warum Marvel einfach die Nase vorne hat und man zeigt das ein Sprechender Baum und ein Waschbär einfach auch in Actionszenen überzeugen können, die wirklich Spass machen.

Guardians of the Galaxy ist einer der perfekten Comicverfilmungen die man sehen kann und zeigt, welches Potenzial in James Gunn und auch in unbekannten Comicbüchern steckt. Der Film hat alles Humor, Dramatik, Action und coole Sprüche. Er ist voller Popkultureller Referenzen. 

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