Nymph – Mysteriös. Verführerisch. Tödlich.

Eins ist klar Filme aus Serbien haben ja neuer Dings einen Ruf, vor allem Horrorfilm oder auch extreme Filme, das liegt vielleicht an einen extrem Überbewerten Serbian Film. Denn Horror kann nicht immer nur neu und anders sein, auch wenn man es probiert. So versucht es zwar Regisseur Milan Todorovic bei Nymph etwas Neues in den Horrorfilm zu bringen, doch so richtig gelingen will es ihm nicht.

 

Zwar sieht Nymph nicht so billig aus, wie man es erwarten könnte. So ist das Produktions Niveau entweder höher gewesen, als manche andere produkte oder man hat gute Arbeit in der Nachbearbeitung geleistet. Denn die Sirene, die man im Laufe des Films sieht, ist wirklich gut animiert. Zwar sieht man ab und an das Es CGI ist, vor allem im Finale, dennoch ist das sicher kein Grund dafür, dass man glauben könnte, dass der Film wirklich billig produziert wurden ist. Dazu sind auch die Schauspieler, alles andere als schlecht, zwar hat man ein paar mit starken Osteuropäischen Akzent, da aber der Film dort spielt, passt es dazu.

 

Was dem Film über strecken wirklich das Genick bricht, ist die ruhe und langsame Handlung, was bei Filmen wie House of the Devil funktioniert, geht hier leider nach hinten los. Denn bei dem interessanten Start des Films, wo die Sirenengesang schon mal gezeigt wird und noch ein anderer Killer, dazu gibt es Titten. Ist der Film danach auf weite Strecken einfach langweilig, auch wird es nicht wirklich genutzt um die Charaktere vorzustellen. Zwar ist Franco Nero in seiner Nebenrolle, immer wieder ein Lichtblick und kurze Momente im Film. Doch das dauert alles zu lange, bis die Gruppe auf der Insel landet und man endlich mehr erfährt. Hier verschenkt man viel Potenzial, was man in ein anderes Finale hätte stecken können, hätte man sich dafür entschieden, alles schneller auf den Punkt kommen zu lassen.

 

Das Finale und der eigentliche Höhepunkt von Nymph ist auch ein Punkt, hätte man die letzte Szene, einfach für ein besseres Finale genutzt und nicht für eine möglichen Cliffhanger für eine Fortsetzung, wär der Film besser. Denn manches im Finale ist einfach so Over the Top und irgendwann, ist es auch mit den Horrorklischees genug. Die sich im Laufe des Films ansammeln und Finale dann noch mal so richtig ausgebreitet werden.

 

Nymph ist irgendwo dazwischen, er ist nicht so schlecht aber auch nicht so Gut. Zwar ist er in den Ansätzen immer wieder unterhaltsam und auch spannend und auch die Handlung ist Interessant aber er hat zu viele längen, die uns lieber die Landschaft zeigen und auch ein paar GoPro Aufnahmen, die nicht immer funktionieren bei Fluchtszenen. Dennoch ist Nymph nicht so schlecht, er ist etwas mehr als der typische Durchschnitts Horrorfilm. Was am Produktionsniveau liegt, der Location, der Handlung und auch den Darstellern. Man kann ihn sich anschauen, muss aber auch nicht.

 

Handlung: 6/10

Darsteller: 6/10

Spannung: 4/10

Effekte: 7/10

Unterhaltung: 6/10

Erotik: 3/10

Gesamt:  5,3/10

 

 

 

 

 

Regie: Milan Todorovic

Schauspieler: Kristina Klebe, Franco Nero, Natalie Burn, Dragan Micanovic, Miodrag Krstovic, Sofija Rajovic, Zorana Kostic Obradovic

 

 

 

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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