The Sacrament

Ti West zeigte schon mit The Inkeepers und House of the Devil, das er Horrorfilme drehen kann. Bevor er sich dem Western Genre zu wendet, drehte er noch The Sacrament, ein Horrorfilm der ganz ohne übernatürliche Mächte aus kommt aber dennoch schockiert und Horror zeigt, der selbst dem Autor nach dem Film einen Albtraum beschert hat, was wirklich selten ist.

Was Ti West mit The Sacrament abliefert ist im Grunde genauso wie sie anderen zwei Beiträgen davor, alles fängt ruhig an. Wir bekleiden den VICE Reportern zu der Sekte und langsam merken wir, irgendwas stimmt hier nicht und ist unheimlich. Diese Spannung baut sich immer weiter auf und gipfelt im dritten Akt, der zu dem härtesten zählt, wass man zeigen kann, ohne auf Splattereffekte zurück zugreifen müssen, alles ist hart und realistisch gehalten.  So ist der Shock doch immer heftig und das gesehen verdirbt so einigen den Tag oder Abend, denn unterhaltsam ist der Film nicht, will er auch nicht sein.

 

The-Sacrament

Wenn man sich mit dem Thema der Sekten näher beschäftigt, fällt auf, das Ti West hier sich das Jonestown Massaker aus den 70er Jahren als Vorbild genommen hat und dies sogar sehr Detail getreu, nur verlagerte er die Handlung in die Jetztzeit und machte eine Mockementary draus, denn Foundfootage ist es nicht, will er auch nicht sein. Dafür fehlen die üblichen Elemente, zwar gibt es ein paar im dritten Akt, dennoch ist es mehr als Dokumentation anzusehen.

Der Film hat zwar schon eine FSK Freigabe, dennoch ist sie einfach mit der Freigabe ab 16 sehr grenzwertig anzusehen, der Film ist wie gesagt, kein Splatterfilm, dafür hat er ein paar Szenen, die man so schnell nicht vergessen wird und wirklich an der Grenze sind, in dem, was man gesehen hat und das, nach dem man dachte, das man schon alles gesehen hat. Dennoch ist der Film wirklich mal nichts für schwache Nerven.

The Sacrament ist ein Horrorfilm Meisterwerk, er macht alles richtig wo Kevin Smith bei Red State versagt hat. Er zeigt den puren Horror einer Sekte und geht keine Kompromisse ein. Der Film ist ernst, düster und hart ohne dabei auf Splatterszenen zu setzen. .

  • 8/10
    Spannung - 8/10
  • 8/10
    Schauspiel - 8/10
  • 8/10
    Handlung - 8/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
8.0/10

 

 

 

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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