Black Kiss

Ein Giallo aus Japan ist das möglich? Ja es ist auch wenn „Black Kiss“ nicht wirklich ein Giallo ist, sondern er nutzt nur verschiedene Elemente des Giallo und fügt dazu typisch japanische Elemente hinzu. Dabei kommt ein Film raus der anders ist als man denkt.

Eins muss man aber sagen „Black Kiss“ ist gut 30 Minuten zu lang, er hat vor allem am Anfang, ein paar längen. Doch diese kann man noch hinnehmen, man erlebt hier etwas anderes, als man es gewohnt ist. Die Handlung baut sich nach und nach auf. So sehen wir als Erstes einen Mord, der erst wieder Später zum Thema wird. Denn die Handlung des Films springt erst mal 7 Tage zurück. Nach und nach gibt es neue Rätsel und andere Dinge, die uns auf den Killer bringen soll. Doch das ist hier gar nicht so einfach. Genau wie im Giallo und die Wendungen am Ende sind wirklich mal was anderes.

Zwar hat „Black Kiss“ vielleicht die ein oder andere Lücke in der Handlung und manches ist am Ende einfach total sinnlos. Wie das Spiel mit der Zahl 9, die immer wieder im Film auftaucht. Doch es sind Elemente die einem Rätseln lassen und vielleicht einen von der Fährte ablenken.

Es gibt hier aber typische Merkmale eines Giallo, sodass die Morde sich um einen der Hauptcharaktere drehen und er wirkt als sei er auch der Mörder. Dazu auch der Soundtrack, der immer wieder mit Synthieklänge an die Gialli erinnert, doch moderner wirkt. Auch gibt es viele Figuren, die an dem Fall ermitteln, nicht nur die Polizei.

„Black Kiss“ ist ein interessanter Thriller aus Japan, der mit Gialloelemente daher kommt und wirklich anders ist, als man auf den ersten Blick denken mag. Zwar mit 133 Minuten etwas zu lang.

 

black kiss

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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