Kritik: Why Don’t you Play in Hell?

Sion Sono hat schon ein paar Highlights in seiner Kariere abgeliefert, von Horror bis hin zu Drama war alles dabei. War sein Magnus Opus Love Exposure schon eine Liebeserklärung an Japan und den japanischen Film. Doch mit Why don’t you play in Hell? geht er noch weiter. Er liefert seine Hommage an den Yakuza Film ab und an das Filme machen, dabei ist es auch eine Liebeserklärung an die Filme von Tarantino und Bruce Lee.

 

Sah man den Trailer von Why don’t you Play in Hell?, könnte man meinen man bekommt einen typischen abgedrehten Sion Sono Film, was auch zum Teil der Wirklichkeit entspricht. Doch man sieht nichts von der eigentlichen Handlung rund um die Fuck Bombers und den Yakuzas, wie diese zusammen kommen ist eine Kette von unglaublichen Zufällen, das es wirklich absurd ist. Doch immer wieder merkt man was Sion Sono uns zeigen will und warum er einer der Ausnahme Regisseure ist. Das fängt mit einem Werbespot mit Film beginn an und ende wie ein Jodorowski Film. Der Song aus diesem Werbespot begleitet einem den ganzen Film und das Mädchen daraus wird im verlauf der Handlung sogar wichtig.

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Was auch auffällt ist die Liebe zum Detail, denn hier bekommt man Anspielungen auf so viele Filme zu sehen, das geht beim Vorspann los, welcher eine Hommage an Battle without Honor and Humanity ist und sogar die Theme des Songs wird gespielt, welche eine andere ist als das gleichnamige Stück bei Kill Bill, doch auch Referenzen zu Kill Bill gibt es, vor allem im Finale. Dazu auch wie bei Kill Bill, gibt es die Hommage zu Bruce Lee, hier geht es sogar soweit, das viele Charaktere die berühmte Pose von Lee nachmachen.

 

Auch der Humor in Why don’t you Play in Hell? Ist absurd und manchmal typisch Japanisch, denn wen eine weibliche Figur ein T-Shirt trägt wo drauf steht „Bitte Bukakke mich“ ist das natürlich eine Anspielung auf den Pornotrend, der mal in Japan anfing. Es zeigt aber auch deutlich das Sion Sono machen kann was er will und wenn die Fuck Bombers sich streiten und dabei eine Martial Arts Szene nachstellen ungewollt, ist das unterhaltsam und auch beeindruckend.

 

Natürlich ist der Film auch blutig, hier kommen handgemachte Effekte und auch CGI Effekte dazu, manche erkennt man direkt auch als CGI Effekte, was wohl auch etwas gewollt ist und den Trashcahrakter der Fuck Bombers zu zeigen und auch von so manchen Samurai Film, selbst Takashi Kitano hat bei seinem Zatoichi Film, CGI Blut benutzt und das sah man öfters auch an. Doch es passt hier einfach perfekt, wenn das Chaos im Finale los bricht.

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Why don’t you Play in Hell? Ist eine wunderschöne Hommage an das Kino und Filme machen, sei es Yakuza oder Samurai Film, von Bruce Lee bis Tarantino, Sion Sono huldigt ihnen auf seine Art, der Film ist nichts anderes als ein Meistwerk und zeigt deutlich das Sion Sono ein ausnahme Regisseur ist.

 

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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