Okami – Das Schwert der Rache

Wenn in Filmen Samurais dargestellt werden, dann sind es meist die schillernden Helden, die für das Shogunat fast alles tun, dann werden sie manchmal zu Ronin und übernehmen Aufträge, doch immer sind sie auf Rache auf. Die Welt ist dabei immer irgendwie schön. Doch in den 70er Jahren Entstand der Manga Kozure Ōkami von Kazuo Koike und Goseki Kojima. Der einiges anders machte, der Held zeigte seine Schwertkünste und wollte nur eins Rache. Dabei wird er aber niemals wirklich stärker, denn er ist es schon. Er ist ein Meister. Doch waren die 70er Jahre auch ein Jahrzehnt, in dem sich das Kino gewandelt hat, die Gewalt nahm einzug auf der ganzen Welt um gegen die Konkurenz dem TV mit zu halten. Kozure Ōkami ist auch ein Manga der Brutal ist aber sich auch mehre Seiten für die Schwertkämpfe Zeit nimmt und sie dabei realistisch versucht darzustellen. So entstand ab 1972 eine Filme Reihe, die den Manga als Live Action umsetzt, dabei war der Autor des Mangas Kazuo Koike als Drehuchautor mit dabei.

 

Okami – Das Schwert der Rache ist der erste Film von den sechs und führt uns ins die Welt ein, wo ein Held der Wortkag ist und nur Rede wenn es wirklich ist, er lässt lieber sein Samuraischwert sprechen und erledigt seine Gegner Sekundenschnell. Selbst Zorro von One Piece hätte Respekt vor Ittô Ogami. So erleben wir in dem Film die Anfänge seiner Rache, wie er in dem Holzkinderwagen mit seinem kleinem Sohn, durch Japan reisst um Rache zu nehmen, doch auf für Geld Aufträge erledigt. Dabei wirkt die Welt hier wie ein Abstieg in die Hölle. So erleben wir sehr viele Sozialkritische Elemente, die Unterdrückung und der Machtkampf ist immer noch aktuell.

 

Der Film nutzt auch viele Stilmittel, denn bei den Schwertkämpfen, verschwinden fast alle Hintergrund Geräusche, so das man nur noch die Schwerter hört. Doch auch bei den Kämpfen, so geht es alles andere als harmlos zu. Die berühmten Blutfontänen kommen hier zum Einsatz, welche die Serie auch berühmt gemacht haben. Doch die Welt von Ogami ist rau und Frauen haben es nicht leicht, was im letzten Drittel sehr deutlich wird. Hier merkt man, dass Okami – Das Schwert der Rache das Thema sehr ernst angeht und man keine leichte Kost vor sich hat, sondern eine düsteren Brutalen Film.

 

Okami – Das Schwert der Rache ist der Anfang einer Reihe, von einem umherziehenden Samurai, der nur eins will Rache, dabei muss er nicht mehr besser werden, er ist schon ein Meister. So geht es in dem Film auch immer nur darum mit wecher Technik er seine Gegner besiegt. So ist der Film eine andere Art von Samurai Kino, mit Nacktheit und Blut. Erwachsener, rauer, kritischer, düsterer, ein Abstieg in die Hölle.

 

 

Bestellen bei amazon.de:

 

Handlung:

Okami – Das Schwert der Rache ist das erste Kapitel einer sechsteiligen Saga voller Gewalt und Schönheit, verfilmt nach dem gleichnamigen Manga von Kazuo Koike. Itto Ogami ist der oberste Scharfrichter und Auftragsmörder des Shogun, ein Meister des Schwertes, auf dessen Dienste man nur in besonderen Fällen zurückgreift. Ogami wird das Opfer einer Intrige des Yagyu-Clans, der seine gesamte Familie ausrotten läßt – nur sein kleiner Sohn Daigoro überlebt das Massaker. Er flieht mit ihm und wird zum “Okami”, zum einsamen Wolf, der nur über sein Schwert verfügt und über die Meisterschaft, mit der er es führt.

 

baby-cart-1---le-sabre-de-la-vengeance-affiche_69928_25971

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

Kommentar verfassen