Kritik: Way of the Warrior

Martial Arts Filme aus China sind im moment, ja keine Garantie mehr das sie wirklich gut sind. Es gibt zwar Ausnahmen wie Special ID mit Donnie Yen(KRITIK), doch auch er liefert große Enttäuschung ab mit Iceman (KRITIK). Doch Way of the Warrior oder im Original auch Wrath of Vajra, ist irgendwo dazwischen. Der Film liefert zwar gute Martial Arts Szenen ab, doch manchmal wirken die etwas übertrieben, was dann aber nicht wirklich in den Film passen will.

 

Der Film versucht wirklich etwas neues zu sein, die ganze Kampftechniken im Film,wirken modern und sind eine große Mischung aus allem was gerade IN ist, das überzeugt natürlich auch wie sie gefilmt sind, so kommt man als Freund von Martial Arts hier sicherlich auf seine Kosten. Doch dann sind Szenen einfach übertrieben, mit den hohen Sprüngen und das Meter weite Werfen von Menschen als wiegen sie nichts. Das trübt schon den Spass an dem ganzen, weil es auch irgendwie nicht in die Handlung passen will.  So zeigt uns Way of the Warrior sicherlich eindrucksvolle Szenen, doch auch das gegen Teil davon.

The-Wrath-of-Vajra

Die Handlung ist halt typisch Chinesisch, versucht aber gleichzeit, den zensoren aus dem Weg zu gehen, damit man zeigen kann wie Dumm Krieg und Sekten sind, muss aber gleichzeitig auch deutlich machen, Das China toll ist und man so das Land rettet und überhaupt. So hat man hier bei Way of the Warrior eine düstere Handlung mit Kampfkunstphilosophie, was aber auf dummen Pathos trifft, was auf einfach dumme Handlung trifft, die dann zum Teil schon lustig wirkt, weil das alles irgendwie nicht zusammen passt, was im Finale klar wird. Was so voller Klischees ist, vom Kampf im Regen angefangen, von der länge von 17 Sekunden, das selbst manche Dragonball Z Folgen realistischer mit der Zeit umgehen. Das ganze geht dann fast 2 Stunden. Dazu kommt das man gut  3 Sprache im Film spricht, Japanisch, Englisch und  Mandarin.  So sicher welche Figur jetzt welche Sprache sprechen soll ist man da auch nicht, das kann in einer Szene auch schon mal wechseln.

 

Rein optisch sieht Way of the Warrior wirklich gut aus, die Action ist gut eingefangen und man sieht die Kampfchoreographie wirklich gut und man lässt sie auch zur Geltung kommen, hier macht der Film viel wet, was die Handlung nicht retten kann, doch das reicht für einen 2 Stunden Film nicht immer aus.

 

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Way of the Warrior versucht einiges anders zu machen und in einer Handlung im besetzten China,im Zweiten Weltkrieg, zu zeige wie dumm doch das Verhalten mancher Besatzer war und das Krieg dumm ist, genauso wie Sekten. Doch dabei ist China immer toll und Super und muss nur kämpfen. Das trübt den Film etwas, doch auch die Restliche Handlung schafft es nicht zu überzeugen, die wirklich gut choreographierte Martial Arts Szenen dafür schon, doch das reicht leider nicht immer aus. So ist der Film nicht so schlecht aber er ist auch nicht so gut, er ist irgendwo dazwischen und könnte schnell wieder im der Masse der Martial Ats FIlme untergehen.

 

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Handlung:

Während des Zweiten Weltkriegs setzt die japanische Besatzungsmacht den geheimnisvollen Todeskult Hades ein, um Aufstände der chinesischen Bevölkerung brutal niederzuschlagen. Die gefürchteten Anhänger der Sekte sind perfekt ausgebildete Martial-Arts-Kämpfer, die einer fanatischen Ideologie folgen. Als der Kult Kinder entführt, um sie unter Zwang zu Killermaschinen auszubilden, entschließt sich ein junger Shaolin-Mönch, der Sekte entgegenzutreten. Vor vielen Jahren selbst einer der tödlichsten Hades-Anhänger wider Willen, konnte er den Klauen der Organisation entkommen. Bei seiner Rückkehr stellt ihm Hades nur zwei Optionen: Schließ dich uns an oder stirb!

 

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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