Kritik: John Wick

Rache- oder Selbstustizfilme sind wieder IN im Kino, schon The Equalizer versuchte uns dies zu zeigen, war aber auf weite strecken zu lang und langweilig. Doch es gibt da noch John Wick mit dem sehr unterschätzten Keanu Reeves, der hier als ex Auftragskiller, zeigt es er drauf hat.

Wenn man John Wick fällt eins auf, er ist extrem durch gestyled, alles wirkt Edel, es wirkt auch alles kalt. Man hat fast das Gefühl das Kim jee-woon die Regie übernommen hat, erinnert doch Setting und Kamerafahrten an Bittersweet Life, auch John Wick wirkt, ruhig, kalt, fast ohne Emotionen, außer in wenigen Momenten. Hier wird eine typische Rache Geschichte erzählt, also fast typisch. Denn nicht die Frau von John Wick wird getötet, sondern sein Hund, doch dieser war das letzte Geschenk seiner toten Frau. So baut man eine sehr Emotionale Situation aus, ein Mann der nichts mehr zu verlieren hat und nur noch eins will Rache. Nahm man ihn doch das letzte Stück Hoffnung auf Heilung der Trauer. So kann man als Zuschauer mitfühlen, denn tote Tiere vor allem Hunde, lösen bei vielen Menschen sehr viele Emotionen aus.

john wick news

Neben den selben Look wie ein Koreanischer Rachefilme, bekommt man auch die selbe Kompromisslosigkeit geboten. Die Hauptfigur stellt keine Fragen, sondern tötet einfach eiskalt seine Gegner. Da John Wick einer der besten ist, tötet er präzise wie es nur geht. So bekommt man eine menge Kopfschüsse zu sehen, die sind meist auch alle blutig. Der Film ist also in jeder Hinsicht eiskalt. Doch es gibt auch etwas Humor um manche Situation auf zu lockern. Denn die Welt von John Wick ist eine voller Auftragskiller, die sogar alle in einem Hotel unterkommen. Das wirkt natürlich schon etwas abgedreht, funktioniert aber in dem Handlungskontekt perfekt.

Die Action in John Wick ist Kompromisslos, sehr gut in Szene gesetzt, man kann allem immer folgen und dadurch das Keanu Reeves sehr viel Erfahrung in Actionfilmen hat und auch Kampfkunst trainiert, merkt es an wenn er man in den Nahkampf gehen muss. Einzig Kevin Nash der eine kleine Nebenrolle ist, darf hier als Wrestler nicht zeigen was er Actiontechnisch drauf hat, vielleicht in einer Fortsetzung.

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John Wick ist ein düster und eiskalter Rachefilme, mit kompromissloser Action, alles wirkt extrem durch gestyled. Dazu Keanu Reeves als Hauptdarsteller, der hier zeigen kann was er alles drauf hat und er immer zu Unrecht unterschätzt wird. John Wick ist die Art von Film den man sehen sollte und die Konkurrenz hinter sich lässt.

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