Serien Review: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. Season 1

Das Marvel Cinematic Universum wächst und wächst, als 2013 die erste TV-Serie angekündigt wurde, war man gespannt, wie es werden würde. Denn man hatte ja große Erwartungen an Agents of S.H.I.E.L.D., nicht nur weil es Parallele zu den aktuellen Filmen spielen würde, sondern auch Joss Whedon arbeitet an der Serie mit. Er war auch für Avengers verantwortlich und natürlich in der Serienwelt für Highlights wie Buffy und Firefly.

Doch bei Agents of S.H.I.E.L.D. brauch man geduldet, es dauert mehr als die halbe Staffel, bis es richtig fahrt aufnimmt, denn ab da überschlagen sich die Ereignisse, auch wenn vorher so manches interessante passiert. Muss man als Fan doch so manche Folge durchhalten, die am Ende vielleicht sogar für die Handlung wichtig sein könnte, doch am Anfang wirkt alles wie eine typische 90er Jahre Serie. Agents of S.H.I.E.L.D. ruft also ehre Kindheitserinnerungen hervor. Doch scheinbar hatte Joss Whedon einen plan und natürlich auch der Rest die für Marvel arbeiten.

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Die Handlung spielt nach den Ereignissen der Avengers und Agent Coulson lebt, so beginnen die Abenteuer mit ihm und seinem neuen Team. Das ist genau der Punkt, der vielleicht etwas Oldschool wirkt, zwar lernen wir so das ganze Team und die Figuren kennen, es ist auch unterhaltsam. Doch irgendwas fehlt. Doch es gibt ein paar Highlights Folgen am Anfang die das Potenzial zeigen, wie Episode 8, die direkt nach Thor: The Dark Kingdom spielt, auch Episode 15 hat mit Lady Sif einen bezug zu Thor und ab Folge 16 spielt die Handlung dann Parallele zu Captain America: The Winder Solider. Genau ab diesem Punkt ändert sich alles in der Serie und der Spannungsbogen steigt. Alles steht Kopf und man will unbedingt wissen, wie es weiter geht. Da man aber die Charaktere kennen gelernt hat und wie gut sie zusammen Harmonieren, ist alles was passiert intensiver. Die Charaktere sind einem ans Herz gewachsen, sah man sie doch alle an ihren Aufgaben reifen.

Die ganzen Charaktere, die auftauchen oder auch im Team sind, haben immer wieder Bezüge zu den Comics. Leider darf man immer noch nicht Mutant sagen, so haben bestimmte Figuren eine besondere Gabe, die rechte der Mutanten im Marvel Universum liegt immer noch bei FOX. So bietet Agents of S.H.I.E.L.D. immer wieder Bezüge zu den Comics und dem Marvel Cinematic Universum. Das macht die Serie schon zu etwas Besonderem. Am Rande es gibt sogar eine Anspielung an Doctor Who. So ist die Serie zwar Mainstream tauglich, doch kennt man Marvel und seine Comics besser oder die ganzen Filme, hat man einfach manchmal mehr spaß beim schauen.

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Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. Season 1 ist am Anfang eine Geduldsprobe, denn es wirkt alles etwas anders und das Tempo ist etwas langsam, zwar gibt es immer wieder verweise auf das MCU, doch manchmal muss man echt geduldig sein. Doch dann belohnt einen die Serie mit viel Spannung und Wendungen und dann ist sie leider vorbei. Es lohnt sich hier aber wirklich Mal sich die Folgen anzuschauen ab Episode 16 wird es dann richtig gut.

 

 

 

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