Kritik: Kingsman: The Secret Service

Mark Miller hat in der Vergangenheit schon einige Comicbücher geschaffen, die verfilmt wurden, sei es Wanted oder Kick Ass. Bei Kick Ass war es auch die erste zusammen Arbeit von Miller und Matthew Vaughn. Vaughn schaffte es bei dem Film, das Comicfeeling wirklich rüber zubringen, zudem gelang ihm auch der spagat zwischen Humor und dramatik, so übermittelte Kick Ass auch Emotionen. Jetzt haben sich die beiden wieder zusammengetan und Vaughn verfilmt den Comic Kingsman: The Secret Service von Mark Miller und Dave Gibbons.

Ein Gentleman Geheimagent, sowas gibt es eigentlich im modernen Kino nicht mehr, selbst James Bond ist mehr ein harter Typ statt Gentleman. Doch Kingsman versucht genau das wieder ein zuführen. So ist die Handlung des Films sehr stark fokussiert auf die Ausbildung zu einem Kingsman, neben den typischen 60er Jahre Agentfilmplot, wo ein Bösewicht versucht die Welt zu zerstören. Matthew Vaughn schafft es wieder einmal, ein Genre zu verändern, wie er es schon mit Kick Ass tat. Doch dieses Mal ist die Konkurrenz auch nicht mehr so stark. Dennoch schafft er der Regisseur die Gefühle wieder hervor zu bringen die man hatte, als man als Kind James Bond oder Mit Schirm, Charme und Melone sah.

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Man merkt aber auch recht schnell beim Film, wer dahinter steckt. Denn es gibt einige parallelen zwischen Kingsman und Kick Ass. So setzt der Film auf große Strecken auf Humor, doch dann gibt es den Punkt, wo es dramatisch wird, zwar nicht so sehr wie bei Kick Ass. Dazu gibt es eine längere Actionszene mit dem Rockmusik unterlegt ist. Hier mit Free Bird von Lynyrd Skynyrd. Diese zeigt auch deutlich die Mischung aus übertriebener Gewalt und sehr gut choreografierten Actionszenen, zwar wünscht man sich manchmal das manches länger in einer Szene gezeigt wird, vor allem bei dem Kampf in der Bar.

Doch die stärken von Kingsman liegen auch bei der Optik, denn der Film sieht verdammt gut aus, so manches ist sehr Originell gefilmt, sogar kurze Actionszene aus der Point of View sicht, sind mit dabei. So bekommt man einiges geboten, auch so mancher Schnitt erninnert stark an einem Comic.

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Kingsman: The Secret Service ist sicherlich einer der originellsten Filme des Jahres, doch kennt man schon Kick Ass von Matthew Vaughn, so entdeckt man in der Handlung so einig parallelen und so kann man einiges voraus sagen, was dann auch so passiert. Doch der Film ist auch ein genialer Agentenfilm der den letzten Bondfilm locker in die Tasche steckt.

 

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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