Die Säge des Todes

War Jess Franco in den 70er jahren noch sehr Experimentierfreudig und drehte von Hardcore Sexfilm, ober Women in Prision bis hin zu De Sade Verfilmungen alles was ihm angeboten wurde. Änderte sich das in den 80ern doch. Die Freiheiten welche 1968 Aufkame warne verschwnden aus dem Kino. Der Erotikfilm war auch verschwunden. Denn der Heimkinomarkt und der Porno auf VHS löste den Kinobesuch ab. Es gab einen Wandel. Der moderne Horrorfilm war In. Fing das Slashergenre 1978 mit Halloween so richtig an und Freitag der 13. liefer 1980 die Blaupause für den Slasherfilm ab, was natürlich seine Wurzeln im GIallo hatte. So drehte Jess Franco für Lisa Film, die vorher eher erotische Filme wie Vanessa produziert, den Slasher Die Säge des Todes. In der Hauptrolle Oliva Pascal, welche schon in Vanessa durch ihre natürliche Schönheit überzeugen können, doch ist auch gewachsen ein Finale Girl zu sein?

Die Handlung von Die Säge es Todes ist so typisch für einen Slasher wie es nur sein kann, eine Gruppe Mädchen kommt nach Spainen in eine Anlage um dort spanisch zu lernen. Doch Angela wird verfolgt und dann geht das Töten schon los.  Die Frage wer ist der Killer, wird zwar bis zum Ende aufrecht gehalten, doch die Auflösung ist wirklich kreativ und ruiniert eigentlich den Film.  Denn wenn auch deutlich ist, das man irgendwie die ganze Zeit wohl kaum ein richtiges Drehbuch hatte, was bei Jess Franco ja nichts neues ist und er am Ende, meist etwas brauchbares raus zaubert. So fehlen viele seiner Merkmale in dem Film, würde man es nicht wissen, könnte die Säge des Todes auch von jemand anderen sein. Man merkt wirklich das der Film gereht wurde um Geld zu machen. Er hat alle typischen Elemente drin, die Freitag der 13. in das Slasher genre eingebracht hat. Zwar sterben die Mädchen nicht unbedingt, weil sie Sex haben und Männer spielen eh kaum eine Rolle in dem Film, sie sind meist die Verdächtigen. Das ist wohl das einzige woran merkt das es sich um einen Jess Franco Film handelt.

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Jess Franco und Oliva Pascal könnte eigentlich eine interessante Mischung sein, Pascal war in Vanessa sehr überzeugend und frei zügig und Jess Franco gelang es immer Schönheit perfekt ein zufangen. Doch in Die Säge des Todes ist Oliva Pascal immer angezogen. Nacktheit gibt es nicht, dafür schafft sie es aber das FInale Girl überzeugend zu Spielen, so weit es halt bei der Handlung geht. Denn je näher man dem Finale kommt, desto absurder wird das Alles. Hier tauchen Figuren auf, die als verdchtiger Präsentiert werden, nur um verwirrung zu stiften. Die restlichen Charaktere sind eigentlich nur dafür da um zu Sterben. Denn sie sind einem Egal, der Fokus liegt immer auf Oliva Pascals Rolle als Angela.

Auch besitzt Die Säge des Todes eine Atmosphäre, die durch aus Spannung aufbauen kann. Das halt aber meist nicht lange an, denn dann kommen Momente die nur von Jess Franco stammen können, denn die Morde sind zwar zum Teil blutige aber auch recht billig gemacht. So sieht man die Effekte immer deutlich. Selbst Miguel der mit einer großen Brandnarbe im Gesicht rum läuft, sieht man jetzt beim HD Bild leider zu deutlich, das es einfach Latex ist. Es gibt im Film aber noch viel mehr zu Entdecken, von viereckgen Steinbrocken die runterfallen, bis zum willkürlichen verschneiden von Palmen und Nägel in Schild hämmern, die an der Stelle nie halt geben würden.

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Die Säge des Todes ist ein Slasher von Jess Franco, der mit schönen Bildern und Olivia Pascal überzeugen kann, doch dabei ist er FIlm zum teil so Absurd wie es nur von Franco sein kann. Auf der anderen Hand wirkt er einfach nicht wie ein Franco Film und selbst die Extremen Naufnahmen und der Zoom ins Unscharfe fehlt hier irgendwie. So ist der Film nicht der schlechteste aber ein Highlight ist er weder von Franco noch im Slasher Genre.

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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