Kritik: Skin Trade

Wenn Tony Jaa in einem Film zusammen mit Dolph Lundgren zusammen spielt, kann man ja eigentlich nur ein Action Highlight erwarten oder? Dazu schrieb Lundgren auch das Drehbuch und hatte die Idee für die Handlung. Dazu hat man auch Michael jai White dabei, also könnte nicht mehr viel schief gehen. Doch Skin Trade hat einige Probleme.

Die Handlung von Skin Trade nimmt sich viel Zeit um beide Hauptfiguren zusammen zu führen, eigentlich schon zu viel Zeit. Denn das Setting ist sehr schnell erzählt und auch sonst, zieht sich am Anfang alles viel zu viel und versucht hier auch auf Charaktertiefe zu setzen. Doch weder Tony Jaa noch Dolph Lundgren haben soviel Talent das sie sowas wirklich rüber bringen können und dies merkt man auch. Dazu wirkt das ganze Thema mit dem Menschenhandel nur als Mittel zum zweck, für eine typische Rachestory. Doch auch hier versagt das Drehbuch komplett, endet der Film dann doch sehr offen.

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Doch wenn die Handlung schon nicht die beste ist, könnte man ja noch auf die Action von Skin Trade setzen. Doch auch hier werden viele Fehler gemacht. Tony Jaa und sein Talent wird nur selten genutzt und so sind seine Akrobatischen einlagen viel zu kurz und auch seine Muay Thai Fähigkeiten, werden eigentlich nur 2 1/2 mal so richtig genutzt. Doch manchmal ist hier das Problem auch der Schnitt des Films, denn man hört die Action eher als das man sie sieht. So wirkt es doch manchmal stümperhaft, warum man bei Schläge und Tritte immer gleich um schneiden muss zu einer anderen Einstellung. Einzig zwei Fights können überzeugen. Das wär Tony Jaa gegen Dolph Lundgren, auch wenn hier das Setting an den Kampf von Lundgren gegen Jet Li aus Expendables erinnert. Doch das andere Highlight ist Tony Jaa gegen Michael Jai White. Hier sieht man zwei Talentierte Martial Arts Schauspieler und die können zeigen was sie drauf haben. Der Kampf hätte ruhig länger gehen können.

Dolph Lundgren macht in dem Film das was er am besten kann, er ballert was das zeug hält und ist wohl für ein paar der härtesten Momente im Film zuständig. Obwohl man sich mit der Gewalt zurück hält. Tony Jaa hat sicherlich in Filmen wir Tom Yum Googn mehr Knochen gebrochen und Lundgren sicherlich schon mehr Leute unter die Erde. So ist das Hollywood Debüt von Tony Jaa in einer Hauptrolle, nicht so ganz überzeugend. Da hatte er in Fast & Furious 7 owohl er da nur eine kleine Nebenrolle hatte, mehr Zeit zu glänzen als in Skin Trade.

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Skin Trade ist zwar kein totaler Reinfall aber man versagt leider viel bei der Handlung und auch bei der Action. Moderne Actionfilme mit Martial Arts können anders aussehen, wie The Raid 1 und 2 gezeigt haben. Dazu setzt man Tony Jaa nicht so richtig ein und so verschenkt man viel von seinem Talent, zwar gibt es ein paar Highlights. Doch am Ende ist Skin Trade nur ein weiterer lahmer B-Action Film aus Hollywood.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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