Wyrmwood: Road of the Dead

Die Zombies dominieren immer noch die Horrorwelt und eigentlich fast täglich gibt es irgendwo auf der Welt einen neuen Zombiefilm. Dabei geht das zerfetzte Zombiefimgenre soweit das man absurde Filme wie Volcano Zombies mit Dany Trejo wahrscheinlich shcon merkwürdige wege. Der Mainstream Zombiefan schaut wahrscheinlich lieber The Walking Dead. Die Serie zeigte eigentlich allen Zombiefilmen den Mittelfinger und es wird immer schwerer einen Zombiefilm zu schauen ohne ihn mit Walking Dead zu vergleichen. Wyrmrood aus Australien versuch zwar einiges neue in das Genre zu bringen, scheitert aber an seinen Versuchen.

Die Handlung ist nichts neues, denn eine Zombieseuche bricht aus und wir verfolg als Zuschauer ein paar Menschen beim Überlebenskampf. Zwar versucht man bei Wyrmwood einige neue Aspekte ein zubringen. Scheitert aber dann an der Erklärung vieler dinge. Denn auch wenn man die Zombieseuche nicht erklärt, sollte man vielleicht doch ein paar dinge erklären die man im Film zeig. Denn denkt man drüber nach ist das alles irgendwie total unlogisch und macht nur wenig Sinn.  Viel mehr wirken manche Szene so als ob sie nur für den Trailer gedreht wurden, denn sie passen nicht so recht in den Film.

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Zwar sieht Wyrmwood für eine billige Produktion gut aus, man hat scheinbar durch das Crowdfuning einiges Geld bekommen. Doch man setzt die Zeitlupe sowas von merkwürdig ein, wie schon erwähnt wirkt das alles so als ob man es für einen Trailer gedreht hat, nur damit sich wer den Film anschaut. Doch versagt dann immer wieder beim Rest. So deutet man viele Effekte nur an, so gibt es zwar ein paar blutige Kopfschüsse, doch das Gorefest wie es auf dem Cover beworben wird, bleibt aus. Hier kommt dann auch der Vergleich mit Walking Dead, dort sah man schon heftiger und besser Zombieeffekte.

Die Schauspieler sind Ok und liefern passable Leistung ab auch wenn  sie einem eigentlich egal. Versucht man am Anfang uns die Charaktere noch zu zeigen und sie einzuführen, gibt es dann keine weiter Entwicklung und so ist es eigentlich egal, wer nun stribt und wer überleben darf.  Es gibt sogar den unlustigen Sidekick, der immer wieder unlustig ist und in das sonst ernste Setting von Wyrmwood nicht so recht passt. Ja der Film versucht ernst zu sein auch wenn die Handlung und die Ideen rund um die Zombies immer abgedrehter werden und im Finale gipfelt, wofür es keine Erklärung gibt.

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Wyrmwood versucht zwar einige neue Ideen in das Zombiegenre zu bringen, scheitert aber daran das man als Zuschauer vielleicht mit denkt. Denn wenn man sein Gehirn nutzt und kein Durchschnitts GOrebauer ist, dem sowas egal ist. Merkt man schnell das der Film einige Probleme hat um uns das alles irgendwie logisch zu verkaufen, verzichtet man auch gleich auf Erklärung für alles und so ist man am Ende genauso schlau wie am Anfang und sah ein Film der zum Teil Szenen hat die nur für Trailer gedreht wurden.

 

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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