Kritik: ExitUs – Play it Backwards

Der moderne Horrorfilm steckt vielleicht nicht in der Kriese aber es ist eine Art Stillstand da. zwar versucht Jason Blum mit Blumhouse verschiedene Horrorfilme zu produzieren, doch meist sind es im Kino nur noch Found Footage Filme, manche davon gut manche davon nicht wirklich der Hit. So ist es vielleicht klar das Marcus Nipsel mit ExitUs etwas anderes wollte. Das hat er geschafft. Doch manchmal ist das nicht von Vorteil für den Film.

Die Handlung mit der verlassen Anstalt und Gruppe jugendlicher die Party machen, ist nicht neu. Was dann folgt ist vielleicht Handlungstechnisch, interessant. Denn viel Zeit bevor der Horror ausbricht, lässt der Film sich nicht. Nach einen guten Start, wo man mehr über die Anstalt erfährt und dann auch die alle wichtigen Charaktere, werden kurz vorgestellt. Doch hier ist das erste, der Film schreit sowas von. Ich wär gern in den 90er gedreht wurden, das man es kaum übersehen könnte. Denn auch wenn alle Smarphones haben und die auch nutzen. Die Charaktere wirken so, als kämen sie aus den 90ern. Alle Klischees der Charaktere werden erfüllt und auch wenn der Film sich manchmal nicht so ernst nimmt und es am Anfang eher wie eine Horrorkomödie wirkt. Ein Scream ist der Film nicht. Doch er erinnert halt an die Horrorfilme die ende der 90er Anfang 200er erschienen sind, sei es House on Haunted Hill, Ghost Ship oder 13 Geister.

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Marcus Nipsel konnte schon mit seinem Remake zu Texas Chainsaw Massacre zeigen das er was drauf hat im Horrorgenre.  ExitUs ist nun was ganz eigenes. Er nimmt zwar viele Motive von Kultfilmen auf, sei es der Exorzist und an manchen stellen auch Evil Dead, doch man versucht wirklich etwas neues zu schaffen. Doch manche Wendung kann man vorher sehen, auch das Finale. Das trübt natürlich etwas den Film und die Unterhaltung. Doch vorher hat man eine Menge Spass, denn der Film macht einiges richtig und gibt es Hoffnung in die kreative Welt des Horrors. Der Film hat eine FSK 18 Freigabe und die hat er auch zu Recht, vor allem in der letzten halben Stunde gibt es so manchen heftigen Splattereffekte. Die wirklich kreativ sind.

Von der Kameraarbeit und dem Look ist man eigentlich mehr gewöhnt von Marcus Nipsel, zwar sieht der Film gut aus, auch ist die Kamera in Ordnung. Doch hier hätte man sicher noch mehr machen können. Es ist schon von Vorteil des es kein Found Footage Film ist. So gibt es eigentlich eine Limitierungen. Einzig das man bei den Splattereffekten  immer drauf hält, soweit es möglich ist, zeigt das man wirklich etwas blutiges machen wollte.

 

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ExitUs kommt vielleicht 13 Jahre zu spät, denn wirkt Setting und Ideen aus einer anderen Zeit, doch wirkt dies auch erfrischend. Selbst das der Film kein über Horrorhit ist, sondern viel mehr Unterhält anstatt zu schocken. So bekommt man eine interessante Handlung, die zwar mit vorhersehbaren Wendungen daher kommt. Doch das stört weniger. ExitUs ist ein guter Partyhorrorfilm, er macht Spass, unterhält und hat ein paar heftige Splattereffekte zu bieten.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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