Sabotage – Dark Assassin

90er Jahre B-Action Ware ist immer für eine Überraschung gut. Denn manchmal hat man echt einen unterhaltsamen Film gesehen und manchmal aber auch eine lahme Gurke. Doch irgendwo dazwischen ist Sabotage – Dark Assassin. Regisseur Tibor Takács hat hier vielleicht ein Film geschaffen, der einen Hype hat und irgendwie viele gute Bewertungen einfährt im Vergleich zu anderen Filmen, die so ähnlich sind. Woran liegt das?

 

Die Handlung des doch eher einschläferendes Films versucht wirklich die Charaktere zu Entwickeln, doch man merkt schnell das die Drehbuchautoren sowas nicht wirklich können. So werden viele Szenen einfach in die Länge gezogen und mit unnötigen Detaisl vollgestopft, die weder den Charakter interessanter machen oder die Handlung vorran treiben. Dazu kommt das die Wendungen alle so vorhersehbar sind. Das man nicht wirklich geschockt oder verwundert ist am Ende. Vor allem im Mitteelteil passiert sowenig das sich der Film zieht wie Kaugummi.

 

Zwar hat man in Sabotage ein paar gute Schauspieler dabei wie Mark Dacascos oder als bösen Tony Todd, doch können beide weniger glänzen, als man denkt. Vor allem in den Actionszenen wirkt Mark Dacascos doch eher unterfordert, dazu aber später mehr. Carrie-ann Moss verkörpert hier eigentlich schon die typische Frau der 90er, eine alleinerziehende Mutter, die unabhängig sein will und erfolgreich im Job ist. Doch muss dann dennoch immer wieder gerettet werden.

 

Da man es mit einen billig produzierten Film zu tun hat, kann man von der Action nicht all zuviel erwarten. Es ist immer noch typisch 90er Jahre B-Action Film Stil. Dabei versucht Sabatoge aber einiges anders zu machen mit Zeitlupen und auch in ein paar Szenen, die Kugel mit der Kamera verfolgen, erinnert etwas an Oliver Stones Kugel aus Natural Born Killers, ist aber noch weit entfernt von Matrix. Dennoch ist das schon originell, doch wirkt die Action nicht gerade überzeugend und nutzt man das Talent von Mark Dacascos doch weniger und darf er nur kurz einer Eisbahn kämpfen, was recht kurz ist und nicht sonderlich gut funktioniert. So sind die schießerein zwar zum Teil blutig aber auch weit hinter allem, was man kennt.

 

Sabotage – Dark Assassin ist eher eine Schlaftablette als ein unterhaltsamer B-Actionfilm mit nervigen billig Soundtrack, gut gewollter aber nicht funktionierender Charakterentwicklung kann der Film nicht überzeugen. Einzig einige optische Elmente in den Actionszenen sind interessant. Doch spärlich gesät und auch eher lahm in Szene gesetzt. Ein Film, der wirklich überbewertet wird im Internet.

 

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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