Die letzte amerikanische Jungfrau

Die 80er Jahre in Hollywood, ein Jahrzehnt nachdem in den 70ern in der Filmwelt alles möglich war, von Exploitationsfilmen bis hin zum Sexkomödie wie Eis am Stiel. Änderte sich as alles die 80er waren bunt, schrill und laut und laut Quentin Tarantino gehört das Jahrzehnt neben den 50er zu den schlechtesten die Hollywood hatte. Filmfans sehen das vielleicht etwas anders. Doch die Blockbuster wurden größer und auch die Teenie-Sex-Komödien nahmen überhand in Hollywood. Alls ging los mit Porky’s und Ich glaub‘ ich steh‘ im Wald. Doch dazwischen gab es noch das eine Remake. Die Rede ist hier von Die letzte amerikanische Jungfrau, Regisseur und Drehbuchautor Boaz Davidson setzt seine israelischen Film Eis am Stiel neu in die USA um und macht dabei ein paar Änderungen und erschafft damit sein erfolgreiches Werk neu.

 

Die Handlung von Die letzte amerikanische Jungfrau ist fast eins zu eins, wie die von Eis am stiel, bei einem Remake natürlich nicht verwunderlich. Doch es gibt einige Änderungen. Am Rande wir sind natürlich nicht mehr in Israel, sondern in den USA. Doch spielt der Film jetzt auch in den 80ern und so gibt es auch ein 80er Jahre Soundtrack. So hat Die letzte amerikanische Jungfrau ein ganz anderes Zeitgefühl als noch Eis am Stiel. So geht es auch mal um Drogen, wir sin in den 80ern, als wird auch mal gekokst. Doch der Humor und manche Szenen sind wie im Original. So sollte man Eis am Stiel kennen, wird man hier einiges wieder erkennen. Selbst das Ende ist fast dasselbe.

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Das Ende ist etwas Besonderes und einzig artig für die Zeit, als der Film entstand. War doch sonst immer alles, friede Freude Eierkuchen am Ende und es gab ein Happy End. Doch da der Film immer wieder auch ins Dramatische abschweift und wir die Verzweiflung der Hauptfigur, die verliebt ist in ein Mädchen, was er nicht haben kann, sehen. Hat doch sein bester Freund etwas mit Ihr. So gibt es neben all dem schlüpfrigen Humor auch eine Coming of Age Geschichte. Die es mit dem Ende in sich hat. War man erheitert über dem Film, nehmen die letzten 20 Minuten einen doch den Spaß. So was erwartet man einfach nicht und zeigt auch deutlich das manche Personen nicht das sind, wie sie scheinen. Dazu wirkt Die letzte amerikanische Jungfrau auch realistischer. So war der Film sicherlich seiner Zeit voraus.

 

Natürlich bietet der Film immer wieder Humor, der sich um Sex dreht und da ist alles dabei. Wie der Schwanzvergleich in der Umkleidekabine. Hier ist ausnahmsweise mal der Nerd der Held, hat er doch den längsten von allen, was auch nicht so selbst verständlich war in der Zeit, da waren Nerds noch zum größten Teils die Loser und erst John Huges änderte das mit seinen Teenie Komödien etwas. Doch auch sonst gibt es viele Gags, die man schon aus Eis am Stiel kennt. Auch die Mädels sind hübsch im Film vor allem Diane Franklin als Karen. Verkörpert sie doch perfekt die hübsche Unschuldige von Neben an. Sie ist der Mittelpunkt des Films und ihre Figur sorgt für einige Probleme. Durch ihr Unschuldiges aussehen passt sie perfekt in die Rolle. Auch kann man sie kurz nackt sehen.

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Die letzte amerikanische Jungfrau ist ein gelungenes Remake von Eis am Stiel. Der Film verfachtet die Handlung in die USA in die 80er Jahre, behältet aber alle wichtigen Details des Originals und so bekommt man einen Unterhaltsamen Film mit etwas Nacktheit und viele Witze über Sex geboten. Doch auch das dramatische kommt nicht zu Kurz und das Ende kann einem den Tag ruinieren.

  • 8/10
    Handlung - 8/10
  • 7/10
    Charakterentwicklung - 7/10
  • 8/10
    Humor - 8/10
  • 6/10
    Erotik - 6/10
  • 8/10
    Unterhaltung - 8/10
7.4/10
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