Alice in Wonderland: An X-Rated Musical Fantasy

Wenn ihr schon öfters hier eine Review gelesen hat, wisst ihr jetzt sicherlich, welche Einleitung kommt. Denn wir befinden uns in den 70ern und dieses Jahrzehnt war wegweisend für viele Dinge, die im Film passiert sind. Porno war Mainstream, dank Deep Throat und Behind the Green Door. 1976 entstand auch der Film Alice in Wonderland: An X-Rated Musical Fantasy, welcher in den USA sogar von 20th Century Fox in die Kinos gebracht wurde, hier aber nicht in der Hardcore Version sondern in einer Harmloseren, dazu aber Später mehr.

 

Die Handlung von Alice im Wunderland sollte eigentlich allen bekannt sein und dient für den Film auch nur als grobe Vorlage. Alice ist hier eine Bibliothekarin, jung und sehr naiv und Jungfrau. Sie scheint auch Angst vor Sex zu haben. Dann taucht der weiße Hase auf und sie folgt ihm ins Wunderland und her geht der Wahnsinn los. Man merkt zwar immer wieder die Anleihen von Alice im Wunderland bei dem Film, so gibt es viele Figuren aus dem Buch. Doch die Handlung ist etwas anders und zum Teil sehr naiv, denn auch, wie es zu den erotischen Szenen kommt mit Alice, nun das ist so harmlos und verspielt, so das es zum Teil eher lustig ist als pornografisch.

 

Von Alice in Wonderland: An X-Rated Musical Fantasy gibt es verschiedene Versionen auf der DVD aus den USA von Subversive Cinema sind beide gängigen Enthalten. Die X-Rated Version die, wie eine Grindhouse Version daher kommt und hier fehlen die Hardcoreszenen, dies wird die Version sein die 20th Ceutnry Fox damals in die US Kinos gebracht hat. Dazu gibt es noch die Triple X Version, diese hat die Hardcoreszenen. Doch so wirklich pornografisch ist das Ganze nicht. Der Film ist bei seinen Sexszenen sehr harmlos. Heut zutage wär mit der Version sogar eine FSK 18 drin, vergleicht man ihn mit Filmen wie Nymphomaniac oder Frankeich Privat – Die Sexuellen Geheimnisse einer Familie. Es sind zwar echte Sexszenen, doch das Ganze wirkt im Kontext des Films so naiv und unschuldig.

alice 2

Was den Reiz des Films ausmacht, ist Playmate Kristine DeBell, welche durch ihr unschuldiges Aussehen, perfekt in die Rolle der Alice passt, auch wie sie nach und nach Aufblüht, bis zum Finalen Höhepunkt (Sorry aber ihr wisst schon ;)). Wenn man bedenkt, dass es einer der wenigen Filme mit ihr in einer Hauptrolle ist. 4 Jahre Später spielt sie in Die große Keilerei die Freundin von Jackie Chan, sonst ist ihre Filmografie eher mit kleinen Nebenrollen besetzt und Alice in Wonderland wohl ihr einiger erotischer Film, dazu noch eine Rolle in Babyspeck und Fleischklösschen mit Billy Murray.

 

Dadurch das Alice in Wonderland: An X-Rated Musical Fantasy sich irgendwann auch nicht mehr ernst nimmt und somit wohl Tribut an das Buch zahlt. Man nutzt es sogar für einen Gag und irgendwann durchbricht man die vierte Wand im Schnitt mit Outtakes bei einer Verfolgungsjagd, die so viele Jumpcuts aufweist, dass viele Youtuber neidisch werden könnten. Es wirkt halt manchmal wie ein Experiment, was man alles in einem Film unterbringen kann. Achja gesungen wird auch, immer passend zum Kontext des Films.

alice 3

Alice in Wonderland: An X-Rated Musical Fantasy ist ein unterhaltsamer Film, der in der Triple X Version mit ein paar harmlosen Hardcoreszenen aufwarten kann. Ansonsten ist es ein Harmloser erotischer Spaß, der sehr naiv wirkt. Kristine DeBell ist eine Augenweide und verkörpert die Alice perfekt. Ansonsten ist der Film eher Trashig und kann dadurch immer wieder punkten, durch den unfreiwilligen Humor.

 

 

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 5/10
    Schauspiel - 5/10
  • 7/10
    Unterhaltung - 7/10
  • 7/10
    Erotik - 7/10
6.3/10
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