Maximum Risk

Jean-Claude Van Damme war in den 90ern richtig groß im Geschäft und einer der Actionhelden von vielen in ihrer Kindheit und Jugend. 1996 kam ein Hongkong Regisseur nach Hollywood, der vielleicht nicht der Bekannteste ist. Dabei haben seine Filme selbst Quentin Tarantino inspiriert. Die Rede ist von Ringo Lam. Er gab mit Maximum Risk sein Hollywooddebüt und dies war sogar eine Idee von Van Damme, der in dem Film die Hauptrolle hat. Dazu Natasha Henstridge, welche ein Jahr vorher durch Species berühmt wurde.

 

Da wir in den 90ern sind, ist die Handlung des Films zum größten Teil sehr austauschbar. Obwohl die Idee mit dem Zwillingsbruder von dem der Hauptcharakter nichts wusste, schon interessant ist. Doch dass hatten wir 1991 schon in Gebalte Ladung mit Van Damme, nur damals in Doppelrolle. Hier wird der Zwillingsbruder getötet. Was natürlich schon etwas anders ist. So geht Alain auf Spuren suche und landet in New York. Hier trifft er auf die russische Mafia und andere böse Gestalten aber auch auf die Freundin seines Zwillingsbruders. Man merkt schnell, groß Teil der Handlung ist so konstruiert, dass irgendwas passiert, es eine Wendung geben muss. Damit man 90 Minuten voll bekommt. Dabei ist manches aber so typisch und generisch. Das man am Ende schon weis, was passieren wird.

maximum risk 1

Die Action im Film ist sehr sparsam eingesetzt, zwar gibt es immer wieder kurze Momente wo Van Damme sich mit jemanden Prügeln kann oder es geschossen wird. Man setzt doch mehr auf die Handlung so hat man einen Thriller mit etwas Action. Dies könnte Maximum Risk zugutekommen. Doch dafür ist die Handlung manchmal zu Spannungsarm. Dafür gibt es aber ein paar härtere Szenen. Auch der Kampf gegen den großen Russen, der hier paar Mal auftaucht, ist das Highlight des Films. Im Finale gibt es dann eine sehr unfreiwillige komische Szene. Wenn einer der Bösen angeschossen zu Boden geht, zersägt er noch eine Schweinehälfte, weil er eine große elektronische Säge in der Hand hält, diese Szene dauert auch noch ein paar Sekunden. Was man sich dabei auch nur gedacht hat.

 

Das Schauspiel in Maximum Risk ist OK. Jean-Claude Van Damme ist halt kein Charakterschauspieler und seine Szenen mit Natasha Henstridge wirken zu gezwungen. So kommt kaum Chemie zwischen beide auf und so wirkt die obligatorische Sexszene auch eher peinlich aus. Man wollte wohl nur ein Grund haben um Frau Henstridge oben ohne zu zeigen.

 

maximum risk 2

Maximum Risk ist definitiv kein Actionfilm, er ist mehr Thriller. Leider ist die Handlung zu schwach und Spannungsarm. Die Action die gezeigt wird ist OK. Doch die Chemie zwischen Jean-Claude Van Damme und Natasha Henstridge ist auch nicht die Beste. Für Ring Lam war der Film auch kein großer Durchbruch in Hollywood. Man sich Maximum Risk dennoch anschauen, ist immer noch besser als andere Van Damme Filme die Jahre später folgten.

 

 

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 6/10
    Schauspiel - 6/10
  • 6/10
    Action - 6/10
  • 6/10
    Spannung - 6/10
  • 6/10
    Unterhaltung - 6/10
6/10
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Handlung:

Inspektor Moreau von der Mordkommission in Nizza stellt eines Tages zu seiner nicht geringen Überraschung fest, daß er einen unlängst verstorbenen Zwillingsbruder in der russischen Mafia hatte. Ohne zu Zögern schlüpft Moreau in die Identität des Toten und begibt sich unverzüglich an dessen letzte Wirkungsstätte, das Russenghetto in New York.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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