The Green Inferno

2013 drehte Eli Roth schon The Geen Inferno, doch dann gab es Probleme mit dem Verleih und der Film wurde immer wieder verschoben. Doch nun ist es endlich soweit und der Film erscheint auch in Deutschland. Ein Film, der eine Hommage an den Kannibalenfilm darstellt, ein Genre, das es nur für kurze Zeit in den 70ern und Anfang der 80er Jahre gab. Sind viele Filme des Kannibalenfilms umstritten, so gibt es ein paar die Kult sind und als Klassiker angesehen werden. Wie Cannibal Holocaust, der auch das Vorbild für The Green Inferno war, was der Arbeitstitel von Ruggero Deodato Kannibalenfilm Klassiker war. So gibt es sehr viele parallelen, doch dazu in der Review mehr.

 

Die Handlung von The Green Inferno ist ähnlich aufgebaut wie Cannibal Holocaust, nur macht man sich hier nicht auf die Suche nach einem Dokumentarfilmteam, sondern wir sehen Studenten dabei zu wie sie sich vorbereiten in dem Urwald zu Fahren um ein Dorf zu retten. Dabei steht Justine im Vordergrund, als erst Semester und Tochter eines UN-Awnalt glaubt sie an das Gute und ist schockiert über manche Dinge. Hier merkt man deutlich das Eli Roth dinge für Später legt aber auch bestimmte dinge anprangert wie die weibliche Bescheidung.

 

Doch die Parallelen zu Cannibal Holocaust oder auch Cannibal Ferox werden nach der Hälfte des Films sehr deutlich. Denn wie die Studenten abstürzen und gefangen genommen werden. Sind sie der Feind für den Eingeborenenstamm. Ab diesem Punkt der Handlung geht bei The Green Inferno, der Kannibalenfilm los.  Hier sind die Anspielungen an das Genre natürlich am deutlichsten. Immer wieder gibt es Bilder oder Szenen, die an das Genre erinnern. Dabei frischt Roth das Genre aber etwas auf mit ein paar neuen Ideen.

 

green inferno 2

Lorenza Izzo als Justine muss wie ihre Namensvetterin in der Geschichte von Maquis de Sade am meisten im Film leiden. So ist sie die Heldin des Films und wächst einen auch etwas an Herz, auch wenn sie manchmal doch sehr naiv handelt. Die anderen Figuren im Film, sind zum größten Teil sehr unsympathisch, wie man es aus dem Kannibalenfilm gewohnt ist. Denn sind sie nichts anderes als Futter. Durch den Charakter der Justine frischt Eli Roth das Genre etwas auf, auch wenn es hier auch Referenzen zu anderen Filmen des Genre gibt. Durch den Bezug der Realität, was man mit Justine vorhat.

 

Natürlich fragen sich viele, wie sieht es mit dem Splatterfaktor bei The Green Inferno aus? Ja im Film gibt es ein paar heftige Szenen, doch die sind zum Teil sehr überzeichnet, vor allem bei der Schlachtung einer Figur, wirkt das alles doch schon sehr überspitzt. Andere Effekte sind kurz und heftig. Es ist alles dabei was man in einem Kannibalenfilm sehen will, natürlich ohne den Tiersnuff.

 

green inferno 3

The Green Inferno ist ein moderner Kannibalenfilm. Eli Roth belebt das Genre neu und bringt etwas frischen Wind rein. Dabei gibt es aber viele Anspielungen an die Klassiker und die parallelen sind kaum von der Hand zu weisen. So ist der Film für Horrorfans sicher eine Empfehlung, wer aber ein großes Schlachtfest erwartet, wird sicher enttäuscht. Die Splatterszenen, sind meist sehr überspitzt dargestellt, sind aber sehr gut gemacht.

 

 

  • 7/10
    Handlung - 7/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 7/10
    Horror - 7/10
  • 8/10
    Unterhaltung - 8/10
  • 6/10
    Splatter - 6/10
7/10

 

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Handlung:

Nach einem Flugzeugabsturz muss sich eine Gruppe Studenten und Öko-Aktivisten allein durch den peruanischen Dschungel schlagen. Der Überlebenskampf in der exotischen Umgebung wird zusätzlich auf die Probe gestellt, als die Gruppe auf einen einheimischen Indio-Stamm trifft, der ganz und gar nicht begeistert von der Anwesenheit der Eindringlinge ist. Zu spät stellen diese fest, dass es sich bei dem Stamm um Kannibalen handelt…

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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