I Spit on Your Grave III: Vengeance is Mine

Also 2010 das Remake von I Spit on your Grave erschien, zeigte sich deutlich das man immer noch sehr harte und Kontroverse Filme drehen kann. Denn Rape & Revenge ist kein leichtes Film Thema und viele finden das die Gewalt gegen die Frauen zu Weit gehen, vergessen dabei dann aber immer wieder. Dass die Rache sofort folgt und die Männer auf sehr harte und brutale Art und Weise bestraft werden. Das kommt bei vielen Freigabebehörden natürlich nicht gut an. Auch der zweite Teil, dieses Mal aber ohne Sarah Butler, welche durch Teil 1 zum Star wurde, folgte demselben Schema war aber noch um einiges härter als sein Vorgänger. Nach dem der dritte Teil angekündigt wurde und Sarah Butler wieder mit dabei ist, fragte man sich: Wie soll das funktionieren? So ist I Spit on Your Grave III: Vengeance is Mine anders als man erwartet und vor allem nicht so, wie das Zitat auf dem Cover vermuten lässt.

 

Die Handlung von I Spit on your Grave 3 spielt ein paar Jahre nach den Vorfällen von Teil 1, Jennifer Hill ist umgezogen, heißt jetzt Angela und hat ein neues Leben, geht aber zur Therapie und findet eine Selbsthilfegruppe und findet sogar eine Freundin. Doch sie hat Probleme, sie hat immer wieder Gewaltfantasien und schon schnell zeigt uns der Film, nicht alles was wir sehen stimmt auch. Es könnte eine Fantasie von Angela sein. Doch es wird besser dank ihrer Freundin. Hier beginnt der Buddycomedy Teil des Films. Denn irgendwie haben Beide Spaß, auch wenn schon die Rache an mutmaßlichen Vergewaltigern losgeht. Doch als die Freundin getötet wird. Knallen bei Angela alle Sicherung durch und sie wird zum Racheengel.

 

Wir ihr merkt, verzichtet I Spit on your Grave 3 auf dem Vergewaltigungspart und geht gleich zur Rache über, das dauert aber etwas. So bekommt man zwar eine interessante Handlung rund um Jennifer/Angela geboten, wie sie mit dem Trauma lebt. Doch alles andere ist doch etwas zäh und langweilig. Das ändert sich aber nach 30 Minuten und dann nimmt der Film langsam fahrt auf. Doch er macht in einem gemäßigten Tempo weiter, dafür wird es etwas spannend. So erleben wir den Hauptcharakter in einer Spirale der Gewalt und manchmal weis er gar nicht ob es wirklich Real ist. Was bis zum Schluss aufrecht gehalten wird.

I Spit on Your Grave III 2

Sarah Butler zeigt hier dass sie mehr kann, denn ihr Charakter macht eine große Wandlung in dem Film durch. Sie wird immer verrückter und dass schleichend. Das spielt sie sehr überzeugend. Während Großteil des Restlichen Cast eher dabei ist und versucht dass Beste aus dem Thema zu machen. Vor allem die Männer die bedrohlich wirken sollen, sind manchmal eher Lachnummern und irgendwie wirkt dass Ganze eher peinlich als eklig und verabscheuungswürdig. Vielleicht war dass auch Absicht, weil wir als Zuschauer ja nie wirklich wissen, was nun Fantasie und Wirklichkeit ist. Doch Sarah Butler sticht wirklich hervor auch in den kurzen Kämpfen, zeigt sie sogar, dass sie Talent für einen Actionfilm hat.

 

Der Gewalt in I Spit on you Grave 3 wurde fast komplett weggelassen. So gibt es nur noch kurze Gewaltspitzen. Die es aber in sich haben aber bei weiten hinter dem sind, was man aus den vorherigen Teilen kennt. So ist eine Szene zwar sehr heftig und wahrscheinlich das Härteste, was man im Bereich von Genitalverstümmelung in einem Film gesehen hat. Doch sonst sind es meist die Fantasien von Angela, die voller kurzer Gewalt sind. Die zweite härtere Szene ist da eher übertrieben, zwar hart und etwas schockierend. Doch ist man aus den ersten beiden Filmen mehr gewohnt.

I Spit on Your Grave III 3

I Spit on Your Grave III: Vengeance is Mine ist kein Rape & Revenge Film, er zeigt mehr die Auswirkungen. So gibt es hier nur etwas Rache und etwas Gewalt. Dabei ist der Film aber züchtiger und zurückhaltender als seine Vorgänger. Sarah Butler überzeugt in ihrer Rolle. Doch sonst bekommt man bei I Spit on your Grave 3 den Versuch der Reihe neues Leben einzuhauchen zu Gesicht, was aber nur zum Teil funktioniert.

 

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 5/10
    Spannung - 5/10
  • 2/10
    Extrem - 2/10
5/10
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Handlung:

Jennifer Hills (Sarah Butler) wird noch immer von den grausamen Erinnerungen ihrer brutalen Vergewaltigung gequält, die sie vor Jahren erleiden musste. Nun ist sie in eine neue Stadt gezogen, hat ihre Identität gewechselt und besucht eine Selbsthilfe-Gruppe, um ein neues Leben zu beginnen. Dabei hilft ihr auch ihre neue beste Freundin Marla, die ihr mit ihrer positiven Art wieder Sinn im Leben gibt. Als Marla eines Tages von ihrem Ex-Freund brutal ermordet wird und dieser auch noch aus Mangel an Beweisen nicht verhaftet werden kann, beschließt Jennifer, ihre Freundin zu rächen. Doch auch in ihrer Selbsthilfegruppe häufen sich immer mehr Missbrauchsfälle, deren Täter es zu stoppen gilt. Und somit begibt sich Jennifer Hills erneut auf einen blutigen Rachefeldzug.

 

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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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