Cryptic Plasm

Brain Paulin hat mit seinen Horrorfilmen seit Bone Sickness weltweit ein paar Fans und einen Kultstatus. Dreht er doch Filme, die versuchen eine Handlung zu erzählen und dabei aber auch harte Splattereffekte haben.  Mit Cryptic Plasm liefert er seinen aktuellste Fim ab. Obwohl er wirkt als sei er aus den 90ern. Denn er ist in 4:3 gedreht und man merkt, dass man nicht viel Geld hatte. Alles entstand aus 4 Kurzfilmen die man veröffentlichen wollte, die eigentlich im Found Footage Stil gedreht worde.

 

Die Handlung wurde also aus den 4 Kurzfilmen zusammengebaut, die neue Rahmenhandlung dreht sich um eine verlassene Stadt, wo alle Menschen auf einmal verschwunden sind. Das sieht man am Anfang, nur wird eigentlich nie wirklich geklärt, was passiert ist. Die Idee von David mit dem Wurmloch scheint dann die zu sein, welche man versucht zu erklären. Was auch logisch klingt und für das Finale sorgt. Nur hier setzt man dann eher auf lange Splatterszenen als auf die Handlung. Was schade ist, baut der Film doch eine unheimliche Stimmung auf und die Handlung ist interessant, nur wird sie im Verlauf des Films immer wieder für Splattereinlagen geopfert.

cryptic plasm 2

Bei Cryptic Plasm handelt es sich um einen Film der mit sehr wenig Geld realisiert wurde. Das merkt man ihn auch an. Auch wenn die Schauspieler wirklich gute arbeit leisten und überzeugend Schauspielern und Brian Paulin selbst eine Hauptrolle übernimmt. So kann man manches nicht vertuschen. Die Kamera und Ausleuchtung des Films, dazu kommen Filmfehler, die vielleicht bei anderen Filmen nicht mehr drin gewesen wären. Doch das macht auch den Charm von Crpytic Plasm aus. Er wirkt so als kommt er aus eine längst vergessen Zeit des Underground Splatterfilms.

 

Die Effekte sind wirklich zum groß Teil gelungen. Was alleine im Finale an Kunstblut fließt und die Ideen, die man eingebaut hat. Sind wirklich interessant, vielleicht manchmal etwas zu lange gezeigt, doch das gehört zum Spatterfilm dazu. Dennoch ist es schade, das man die Handlung nicht mehr ausgebaut hat. Es gibt aber auch Stellen, wo man durch die nicht so optimale Kameraarbeit, nicht immer mit bekommt was genau nun passiert, das kann natürlich auch dazu dienen um bestimmte Effekte zu vertuschen. Dennoch verliert man manchmal den Überblick.

cryptic plasm 3

Cryptic Plasm zeigt das auch Horrorfilm überzeugen können, die zwar billig wirken aber durch die Handlung und Atmosphäre punkten können. Auch die Splattereffekte sind zum größten Teil gelungen. Einzig das man im Finale die Handlung der Effekte opfert ist etwas schade. Denn die Idee ist wirklich interessant.

 

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 6/10
    Schauspiel - 6/10
  • 7/10
    Effekte - 7/10
  • 6/10
    Extrem - 6/10
6.3/10
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Handlung:

Die Geschichte handelt von David Gates, einem Kryptozoologen, welcher damit beauftragt wird, seine investigationen zu filmen. In einer davon besucht er eine geheimnisvolle Stadt, deren Einwohner spurlos verschwunden sind. David bringt weitaus mehr ans Tageslicht als er anfangs gedacht hat und begibt sich sogar in Lebensgefahr. Später merkt er, wie sich die Geschehnisse auf seinen eigenen Körper auswirken. Zwischenzeitlich sagen ihm seine Investoren, dass er einen Exorzismus filmen soll, was normal nicht zu seinem Themengebiet gehört. David, welcehr schon an paranormalen Symptomen leidet und nun in Gegenwart des absolut Bösen ist, hat Angst dass ihn mehrere nicht-menschliceh Kräfte von innen zerreißen.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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