Deathgasm

Es gibt Filme die werden zu Recht gehyped und dann gibt es Filme wie Deathgasm, die bekommen einen Hype und Lob, wo man sich fragt. Stimmt das? Die Antwort für diesen Metal Horror Splatter Comedy Film ist einfach, sie lautet Nein. Denn der Film wirkt eher wie die Masturbationsfantasie mancher Metal Foren Typen, am Ende ist der Film nicht das was er sein soll und was das Cover uns erzählen.

 

Die Handlung erinnert stark  an Todd and the Book of pure Evil und ein paar Folgen von Metaloapcalypse. Dabei versucht sie aber etwas ernsthafter zu sein. Was dem Film aber schon das Genick bricht. Denn der Spagat von der Stadt, wo es kaum andere Metalfans gibt, dem gemobbe in der Schule und den Probleme mit den Frauen, wirkt irgendwie fehl am Platz und ist eher dafür gedacht um die zweite Hälfte zu erklären aber die Charakterentwicklung funktioniert so nicht.  Auch sonst sind die Figuren in Deathgasm sehr unsympathisch oder sie sind einem einfach Egal. So baut man keinen Partyfilm auf, man sieht ein Haufen von Möchtegern Metaltypen die scheinbar alle nur Trivum kennen, denn so oft wie das Poster der Metalband irgendwo zu sehen ist. Muss der Regisseur wirklich Fan von Trivum zu sein.

Deathgasm 2

Da Deathgasm ein Film mit viel Metal ist, gibt es natürlich viele Anspielungen. Sei es bei den Postern oder auch der Parodie eines Immortal Musikvideos, bis zur Nennung verschiedener Bands. Doch hier ist auch das größte Problem. Gleich zwei Mal tritt man beim Drehbuch ins Fettnäpfchen und erwähnt Bands die Rechtes Gedanken gut haben. Das wären Anal Cunt und Bruzum. Hier hätte man sich an etwas besser recherchieren können. Auch sonst wirkt alles wie schon erwähnt immer etwas zu spät, da viele Gags zu dem Thema schon da waren und das besser.

 

In Sachen Splatter ist der Film auch eine derbe Enttäuschung. Denn es spritzt zwar immer wieder ordentlich Blut. Doch viele Effekte sieht man gar nicht oder ganz kurz. Dazu kommt, ein Großteil der Effekte sehen richtig billig aus. So ist es kein Splatterfest. Sondern einfach nur etwas blutig. Zwar sind manche Ideen recht nett, vor allem mit dem Sexspielzeug, doch auch das rettet dem Film.

Deathgasm 3

Deathgasm wär gern Metal ist aber am Ende nur Christina Aguilera die Marilyn Manson sampelt. So bekommt man ein Film, der etwas unterhält. Doch in allen belangen enttäuscht.

 

  • 4/10
    Handlung - 4/10
  • 4/10
    Schauspiel - 4/10
  • 5/10
    Unteraltung - 5/10
  • 3/10
    Splatter - 3/10
4/10

 

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Handlung:

Brodie, gerade neu in die Stadt gezogen, und der wilde Zakk gründen die Heavy-Metal Band DEATHGASM kein leichtes Unterfangen hier in der Provinz. Doch nachdem sie eher zufällig auch noch eine wild gewordene Zombie-Meute zum Leben erweckt haben, müssen Ruhm und Erfolg noch etwas warten…

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