The Forest

Auch wenn der J-Horror Boom im Westen längst wieder vergessen ist und kaum noch japanische Horrorfilme bei uns erscheinen. Gibt es dennoch immer mal wieder Filme, die in die Fußstapfen des japanischen Horrorfilm treten. So auch The Forest. Spielt er nicht nur im Aokigahara, dem Selbstmordwald. Sondern nimmt auch viele Elemente vom J-Horror auf.

 

Es geht schon mit der Handlung los, anstatt irgendwelche Vorgeschichte zu zeigen, fängt man gleich damit an, Das Sara sich auf dem Weg macht um ihre Zwillingsschwester  Jess zu suchen. In kurzen Rückblenden erfährt man was genau passiert ist. So beginnt die Spurensuchen und schließlich landet Sara auch im Aokigahara. Bis dahin baut der Film schon sehr viel Spannung auf und das wird im Wald noch mehr. Es gibt zwar ein paar Jump Scars, doch viele Elemente der Handlung erinnern an japanische Horrorfilme, die hier sicherlich auch Vorbild waren.

the forest 2

Natalie Dormer ist aber der Dreh und Angelpunkt des Films, der lebt vom ihrem Schauspiel und wie sie langsam im Wald den Wahnsinn verfällt. Hier zeigt sich der Horror der sich langsam aufbaut in ihrem Schauspiel. Denn als Zuschauer wissen wir nicht mehr als sie auch. Was ist Real und was nicht. Das fällt und steigt mit Dormers Schauspiel und das macht sie Super. Wie auch die restlichen Schauspieler. Doch auch der Selbstmordwald lebt und gehört dazu. Hier gibt es viele Bilder den den Horror verstärken, wenn es auch irgendwelche Geister im Hintergrund sind. Das sind die Momente des Films, wo wirklich Grusel aufkommt.

 

Den Aokigahara gibt es wirklich und auch wenn er in Japan nicht groß thematisiert wird, weil es das Ansehen des Fuji beschädigt und man auch nie viel über Selbstmord spricht, ist dieser Wald berühmt, seit de 1960ern kommen viele Menschen dahin um zusterben. So beruhen viele dinge im Film auf wahren Fakten. Natalie Dormer war auch selbst im Wald und hat auch kurz dem Pfad verlassen. Das Mysterium des Walds und die Atmosphäre fängt der Film exzellent ein.

the forest 3

The Forest ist ein gelungener Horrorfilm, der die Atmosphäre und Spannung eines J-Horrorfilms hat. Dazu kommt Natalie Dormer die zeigt, was sie kann. The Forst sollte man als Horrorfan gesehen haben.

 

  • 8/10
    Handlung - 8/10
  • 8/10
    Schauspiel - 8/10
  • 8/10
    Atmosphäre - 8/10
  • 8/10
    Spannung - 8/10
8/10
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Handlung:

Schreckliche Dinge erzählen sich die Menschen über Aokigahara, den berüchtigten Selbstmordwald am Fuße des Fuji. Als die junge Amerikanerin Sara (Natalie Dormer) erfährt, dass ihre Zwillingsschwester Jess dort unter mysteriösen Umständen verschwunden ist, fliegt Sara ohne zu zögern nach Japan und begibt sich sofort auf die Suche. Trotz aller Warnungen, keinesfalls vom Waldweg abzukommen, zieht es Sara immer tiefer ins finstere Dickicht. Dort wird sie mit den gequälten Seelen der Toten konfrontiert, die es auf alle abgesehen haben, die ihren Weg kreuzen …

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