Howl

„Ich bin ein junger Werwolf – halb Mensch halb Tier
Ich bin ein junger Werwolf – ich brauch dein Blut
Ich bin ein junger Werwolf – ich will dir was tun“

Der Fluch – Werwolf

 

Der Werwolf ist im Horrorfilm vielleicht nicht so beliebt wie der Vampir. Doch in den letzten Jahren gab es immer wieder einmal einen Film über das Thema. Manchmal vermischt mit den Blutsaugern wie bei Underworld oder als Remake von Das Tier. Es ist ein Thema was man immer wieder neu erfinden kann, auch wenn die Grundmythlogie fast immer gleich ist. Doch bei Howl ist einiges anders, denn man nimmt zwar viele Grundelemente von Horror und Thriller Handlungen, doch zwängt den Werwolf in eine andere Form ähnlich wie bei Dog Soldiers.

 

Durch das Setting der Handlung in dem Zug, der mitten im Wald liegen bleibt wegen eines Storms. Die Menschen in dem Zug sind dadurch schon in einer extrem Situation. So bauen sich die Charaktere auf und es gibt zwar Genre typisch Figuren, doch das Zusammenspiel der Charaktere und auch so einige Wendungen machen die Handlung von Howl immer wieder anders und interessant. Auch das man es langsam angeht und so die Spannung langsam aufbaut. Da die Charaktere im Zug nicht wirklich wissen, was draußen los ist. Das dauert bis zu einem bestimmten Punkt in der Handlung. Ab hier nimmt der Film wirklich fahrt auf und setzt auf Tempo und einige Charaktere sind anders als erwartet.

Howl_05

Dadurch das sich Howl viel Zeit lässt, bis wie den Werwolf komplett sehen können. Baut man natürlich Spannung auf. Denn die Angriffe vorher sind immer wieder blutig und brutal, doch viel sieht man nicht, man sieht aber immer was das Monster angerichtet hat. Dadurch steigt natürlich auch die Spannung im Zugabteil. Denn sie wissen nicht was es ist. Wir als Zuschauer können es uns nur denken. Denn bis auf ein paar Szenen, lässt der Film alles rund um den Werwolf sehr offen. Was auch erfrischend ist. So wirkt es vielleicht etwas realistischer. Denn es könnte ja auch ein wildes Tier sein.

 

Bei einem Film wie Howl sind die Effekte natürlich auch wichtig. Hier muss man vielleicht ein paar Abstriche machen. Denn nicht immer sieht der Werwolf gut aus. Obwohl das Design des Monsters gelungen und anders ist, als man es erwartet. Doch da man alles erst im Finale sieht stören ein paar schlechte Effekt nicht so sehr. Dafür gibt es gelungen andere Effekte. Denn die Angriffe sind wie erwähnt blutig und hier sind die Effekte wirklich gut.

Howl_04

Howl ist ein spannender und unterhaltsamer Beitrag für das Werwolf Genre. Dadurch das er immer in paar andere Wege geht, wird er nie langweilig. Auch konzentriert er sich mehr auf die Figuren als das Monster. So kommt das bitter böse Ende, was auch etwas lustig ist, sehr überraschend.

 

„There’s a lycanthrope on the bus
And he’s heading for us
Big teeth and covered in hair
And he’s coming to collect my fare“

Scary Bitches – There’s a Lycanthrope on the Bus

  • 7.5/10
    Handlung - 7.5/10
  • 8/10
    Schauspiel - 8/10
  • 7/10
    Spannung - 7/10
  • 7/10
    Unterhaltung - 7/10
7.4/10

 

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Handlung:

In einer stürmischen, dunklen Nacht: Ein spärlich besetzter letzter Zug in die Vororte verlässt den Londoner Bahnhof, der junge Schaffner Joe freut sich auf seinen Feierabend. Die Hoffnung auf eine ruhige Schicht wird jedoch jäh zunichtegemacht, als der Zug auf offener Strecke mitten im Wald zum Halten kommt. Eines ist bald klar: Dort draußen im Dunkel lauert etwas! Als immer mehr Fahrgäste den Attacken mannsgroßer pelziger Kreaturen zum Opfer fallen, organisiert Joe den bewaffneten Widerstand. In den Trümmern des letzten Waggons entscheidet sich der ungleiche Kampf zwischen Mensch und Monster.

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