El Gore´s Snuff Tape Anthology

Es gibt ja viele Fans des extremen Horrorfilms, die immer wieder etwas neues suchen. Dazu gibt es ja seit Jahrzehnten die Gerüchte über Snufffilme. Warum also nicht beides verbinden? Da hätte man die Guinea Pig Reihe aus Japan oder American Guinea Pig, die auch damit spielen. In eine ähnliche Kerbe schlägt die Snuff Tape Anthology, die uns neun Tapes bringt. Doch wie soll man als Kritiker das bewerten?

 

Diese neun Tapes zeigen unterschiedliche Ereignisse, meist rund um Folter und Mord. Dabei wird bei einigen sehr deutlich, dass man für Effekte nicht viel Geld zur Verfügung stand. Denn Tape 0 und Tape 4 wirken dabei, schon etwas eher wie ein Stück experimenteller Kunstfilm, der von Grindcore (Hier ist Scatcore vielleicht sogar zutreffender) Musik unterlegt ist. Da man hier deutlich erkennt, dass es eine Puppe ist.

 

Als Highlight der Snuff Tape Anthology muss man Snuff Tape 7 – Gore Abortion nennen. Denn ohne Grindcore Soundtrack, sondenr mit atmosphärischen Klängen unterlegt, wirkt das gleich düsterer und realistischer. Auch kann man im Bonusmaterial die original Version sehen, welche ohne VHS Look daher kommt. Hier zeigt sich, dass das verwaschene Bild sehr viel zur Atmosphäre beiträgt. Auch erkennt man hier eine Handlung, denn die Folter der Frau wirkt strukturierter und zeigt dem Zuschauer, zu was die maskierte Person fähig ist. Die Schauspielerin des Opfer bietet es auch sehr glaubhaft dar, was mit ihr passiert und gibt alles.

snuff tapes 2

Die Snuff Tape Anthology wird seine Zielgruppe finden. Auch wenn manche billige Effekte die Atmosphäre zerstören. So hat man mit Snuff Tape 7 ein Highlight in dem Bereich erschaffen, wofür sich das Set schon lohnt. Als Bonus gibt es den Soundtrack, für Grindcore Fans genau das richtig.

  • 2/10
    Handlung - 2/10
  • 5/10
    Schauspiel - 5/10
  • 10/10
    Extrem - 10/10
5.7/10
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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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