A Blade in the Dark

In den 80er Jahren war der Giallo zwar schon Vergangenheit und die Slasherfilme übernahmen die Leinwand. Doch in Italien kochte man noch eine andere Suppe. Hier war auch der Horrorfilm auf dem absteigenden Ast und es wurden wenigere produziert, dafür alle anderen RipOffs, doch ein paar Regisseure erschufen immer noch Filme, die ein Mix aus alten und neuen waren. So auch Lamberto Bava mit A Blade in the Dark. Hier trifft der Grusel Film auf den Giallo, vielleicht aber auch Slasher und Hitchock ist auch dabei.

Die Handlung von A Blade in the Dark beginnt mit einer Film in Film Szene, die aber wichtig wird für den Streifen. Denn wie beim Giallo sehen wir und die Hauptfigur etwas das uns zu dem Killer führen wird. Der Hauptcharakter ist Bruno, er komponiert Musik für Filme. Sein aktueller Auftrag ist ein Horrorfilm und er zieht dazu in eine Villa, wo er alleine arbeiten kann. Doch schon bald taucht eine Nachbarin auf und verschwindet spurlos, was ist passiert und wer ist eigentlich Laura die Vormieterin der Villa. Man merkt an der Handlung, dass man hier auf viel Spannung setzt und wie beim Giallo auch auf viele falsche Spuren und dennoch hat der Film etwas vom klassischen Horrorfilm. Denn die Handlung von A Blade in the Dark spielt mit der Angst, die wir als Kind vor dem Keller haben, dieses unheimliche Gefühl, wenn man ihn betritt.

Je näher man dem Finale kommt, desto deutlicher wird, dass ein bestimmter Film von Alfred Hitchock hier als Vorlage diente für die Handlung. Zwar baut man ein paar Elemente um, doch es ist immer noch sehr deutlich. Aus Spoilergründen wird der Film nicht genannt, doch seht ihr A Blade in the Dark wird euch klar welcher gemeint war. Doch sonst ist die Handlung interessant und hält einen bei der Stange, die Spannung steigert sich bis in Finale, weil man wissen will, wer Laura ist und wer Killer und warum passiert das alles.

blade 2

Da es erst der zweite Film von Lamberto Bava ist wo er Regie führte, merkt man immer wieder, dass er etwas anderes drehen wollte als die Filme seines Vaters. Zwar kommt der Slasher bzw. der Giallo immer wieder durch. Doch wirkt alles mehr als sei es eine US-Produktion. Doch bei der Kameraarbeit gibt es nichts zu meckern. Da wir viele Morde aus der Sicht des Killers sehen, gibt es hier doch einige interessante PoV Einstellungen. Die das ganze wirklich gelungen machen. Was natürlich auch die Spannung steigert.

Auch interessant ist der Fakt die Hauptfigur Musikomponist und einen Soundtrack für einen Horrorfilm komponiert. So gibt es das eine Thema auch immer wieder im Film und wird für manche Szenen auch genutzt, das geht so weit, dass es sogar im Film abgespielt wird. Das funktioniert wirklich gut bei A Blade in the Dark. Die Schauspieler sind auch gut und alle machen ihren Job anständig.

blade 3

A Blade in the Dark ist ein gelungener Horrorfilm. Die Spannung steigert sich im Verlauf der Handlung und man will wissen wer der Killer ist. Auch wenn die Auflösung etwas zu sehr an einen Hitchock FIlm erinnert. Si ist der restliche Film doch gelungen. A Blade in the Dark ist eine gute Mischung aus klassischen Grusel und modernen Horrorfilm.

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 8/10
    Spannung - 8/10
7.3/10
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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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