Mai-chan’s Daily Life: The Movie

Japan ist wahrscheinlich das Land, wo die Menschen offen ihre Vorlieben ausleben, auch wenn man nicht viel darüber spricht. Doch schon die normalen Mangas und Animes, haben manchmal eine Offenheit, die man als westlicher Mensch nicht gewohnt ist. Doch es geht noch viel Extremer, denn es gibt da noch das ero guro Genre, was nicht so bekannt ist. Doch Mangas oder die Live Action Version von Ichi The Killer gehört auch dazu. Hier gibt es neben extremer Gewalt auch Sex und viele verschiedene Fetische. Zu dem Genre gehört auch der Mangas Mai-Chan’s Daily Life von Waita Uziga. Regisseur Sade Sato hat diese Vorlage genommen und so seinen Film Mai-Chans‘ Daily Life: The Movie geschaffen. Ein FeitshGore Film der sich von der Masse der üblichenen extremen Filmen abhebt.

Die Handlung des Films beginnt mit einer Szene, die uns zeigt, wohin die nächsten 63 Minuten gehen werden. Jemand isst ein  blutiges Steak und eine Maid soll einer anderen Maid in den Rücken hauen mit einer Axt. Was sie dann auch tut. Doch sie hat genug davon und was danach passiert, nun der Film ist Kapitel unterteilt, wie ein Manga und wir sehen Miyako die einen neuen Job sucht und sich als Maid bewirbt, sie scheint ein Fetisch für Maidkostüme zu haben, ihre Wohnung zeigt uns auch kurz, dass sie wohl nicht das typische japanische Mädchen ist. Doch in ihren neuen Job als Maid lernt sie Mai kennen, mit der sie zusammenarbeitet. Schnell merkt Miyako, dass Mai anders ist. Sie kann nicht sterben und so beginnt ein rausch aus vielen verschiedenen Fetischen und Gewalt.

Die Story von Mai-Chan’s Daily Life: The Movie ist, wie ein sexueller Akt der sich immer mehr zu einem Höhepunkt steigert. Denn als Zuschauer wird man nach dem harten Anfang, langsam an die Story herangeführt. So dauert es etwas, bis die Gewalt losgeht. Dafür lernen wir aber Mai etwas besser kennen, welcher sehr naiv und freundlich ist. Natürlich hat die Handlung bei so einem Thema ihre grenzen und sie ist manchmal auch nur da um zu Zeigen was mit Mai und Miyako passiert.

mai-chan 2

Vor allem bei den Bildern kann der Film punkten, denn was man hier alles sieht und wie es gefilmt wird, merkt man schnell das alles ein Fetisch sein kann. Regisseur Sade Sato zeigt bei Mai-Chan’s Daily Life: The Movie, das selbst das Öffnen eines Briefes etwas erotisches haben kann. Doch es gibt so viel in dem Film zu entdecken. So gibt es viele Höschen aufnahmen, doch auch die Outfits und Kostüme der Mädels sind immer sehr fetischhaft. So gibt es für viele sexuelle Vorlieben eine Szene geboten. Dazu gibt es auch Szenen die wahrscheinlich an der Grenze des möglichen sind, was man in Japan zeigen darf, was Nacktheit betrifft. Dabei ist alles aber sehr anspruchsvoll gefilmt.

Doch neben der Erotik gibt es natürlich auch Gewalt im Film, doch hier dauert es etwas nach dem Anfang, bis man loslegt. Doch dann geht es ab und vor allem das Finale hat es in sich. Hier wird das Ganze aber auch sehr erotisch dargestellt. Was das Ganze auch etwas unangenehm und intensiv macht. So ist die Gewalt in dem Film zwar etwas übertrieben aber wirkt niemals sehr unterhalten, außer man ist natürlich sadistisch veranlagt und mag es, wenn Menschen gefoltert werden.

Auch die Schauspieler sind gut gewählt, An Koshi schafft es Mai perfekt zu verkörpern, zwischen erotisch, naiv und das perfekte Opfer, was leidet. Doch die größte Wandlung in Mai-Chan’s Daily Life: The Movie macht die Figur der Miyako durch, die von Miyako Akane sehr überzeugend gespielt wird. Wirkt am Anfang doch etwas anders aber ruhig, so wandelt sich Ihre Figur komplett. Was im Finale perfekt gezeigt wird. Auch im Epiloge, der wohl eins der merkwürdigsten Sinnbilder für das Fingern einer Vagina hat, was Ihr je gesehen habt.

mai-chan 5Mai-Chan’s Daily Life: The Movie ist sicherlich kein Film für den Mainstream, denn was man geboten bekommt, ist sehr Extrem und man wird nach dem Film erst mal kurz verschnaufen müssen. Doch wie er gefilmt ist, wirkt er immer noch sehr anspruchsvoll. Auch geht man mit dem Thema sehr respektvoll um. So sieht man zwar immer wieder das es eine Low Budget Produktion war. Doch es wirkt nicht billig. Alleine schon durch Schnitt und das benutzen von Schwarz Weiß Bildern und der Veränderung des Kontrast in manchen Szenen machen Mai-Chan’s Daily Life: The Movie zu einem Erlebnis, dass man so schnell nicht vergisst.

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 9/10
    Regie - 9/10
  • 10/10
    Fetisch - 10/10
  • 10/10
    Extrem - 10/10
  • 6/10
    Erotik - 6/10
8.0/10
Sending
Your rating:
User Rating 0/10 (0 votes)

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

Kommentar verfassen