Porn to Be Free

Porn to Be Free

Die sexuelle Freiheit, ist etwas was viele für uns erarbeitet haben. In den 70ern entstanden unzählige an Pornos und Erotikfilme. Doch wie kam es dazu? Porn to Be Free will dies erklären.

Der Pornofilm und alles drum und dran hat immer noch das Image von etwas verbotenes. Etwas was nur perverse schauen oder auch betreiben. Beschäftigt man sich mit diesem Genre merkt man schnell, es ist auch nur Film und seit über 40 Jahren, werden Menschen dabei gefilmt wie sie Sex haben. Das alles ist sehr aufwendig. Doch auf die Frage wie die Anfänge waren und was alles dazu führte. Das wir Pornos schauen können ohne verhaftet zu werden. Auf diese Frage geht die Dokumentation Porn to be Free ein.

Eine Dokumentation ist immer so eine Sache. Denn was erwartet man als Zuschauer und vor allem bei so einem Thema wie es Porn to Be Free beinhaltet? Was möchte man erfahren und wissen. Denn das Thema ist so breit gefächert und in knapp 80 Minuten kann man antürlich nicht alles erzählen. Das merkt man beim Schauen der Doku auch deutlich. So geht es los mit dem Schaffen von Lasse Braun und das alleine könnte schon die ganze Dokumentation füllen. Denn ist er doch der Pionier der Pornowelt und erzählt in Porn to Be Free das er den Pornofilm erfunden hat.

Das ist der interessanteste Part am Film. Wenn Braun erzählt wie es entstand, bekommt man einige Fakten und Informationen. Dafür fehlt dann aber auch der Blick in die USA. Denn Porn to Be Free fokusiert sich nur auf Italien und wie dort alles entstand und was passierte.

Stars und Macher oder doch eher die politische Seite?

Was einem wirklich auffällt ist, wenn man sich mit dem italienischen Film und vor allem der Erotik und Pornowelt nicht auskennt, ist man hoffnungslos verloren in der Dokumentation. Denn man bekommt Namen und dinge an den Kopf geworden. Von dem man keine Ahnung hat. Zwar wird versucht zu erklären wer Ilona Staller ist und was sie bedeutet. Doch irgendwie fühlt sich das alles zu kurz an. Auch sieht man zwar immer wieder explizite Szenen aus Filmen. Doch auf eine historie des Pornofilms und welche Werke was bewegt haben und gemacht haben, sollte man nicht hoffen.

Viel mehr geht Porn to Be Free auf die Politik ein und das Gefühl der Revolution, welches es damals gab und zu der sexuellen Freiheit geführt hat. Auch die Probleme werden beleuchtet aber auch hier kommt einiges zu kurz und wird nur angerissen. Was schade ist, denn interessante sind die Themen in der Dokumentation schon.

FAZIT:

Porn to Be Free ist eine interessante Dokumentation, man bekommt viele Informationen zu dem Thema. Dennoch wirkt alles etwas zu kurz angerissen und schnell abgehandelt. Zu vielen Themen wünscht man sich dann doch mehr Informationen. Dennoch lohnt die Doku wenn man Fan der 70er und des italienischen Films ist.

 

  • 7/10
    Informationen - 7/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
7.5/10

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Handlung:

„Porn to Be Free“ zeichnet die unglaubliche Entwicklung des Pornos – von den ersten Fotoshootings und Veröffentlichungen in Underground-Magazinen bis zum
Einzug in die Kinos. Europas Freie Liebe und grafischer Sex sind Werkzeuge des Protestes im Kampf gegen Zensur und die bigotte Moral der 70er und 80er Jahre. Neben Interviews mit Zeitzeugen wie dem Porno-Star „Cicciolina“, die später Mitglied im italienischen Parlament wurde, zeigen Film-Ausschnitte und Aufnahmen
von den Dreharbeiten den Moment als Porno revolutionär wurde.

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