Cabin Fever: The New Outbreak

Kann ein Remake zu einem Filmüberzeugen welcher erst 2002 entstand?

2002 dreht Eli Roth Cabin Fever und erschuf damit einen kleinen Kultfilm für Horrorfans. Denn war der Film doch zur damaligen Zeit etwas anders. Jetzt 14 Jahre später dreht man mit Cabin Fever: The New Outbreak ein Remake. Doch war das wirklich nötig? Die Fortsetzungen von Cabin Fever waren eher Durschnitt und mit Cabin Fever Patient Zero versuchte man sogar ein halben Reboot in dem man die Vorgeschichte erzählte. Doch scheinbar war das alles nicht so der Bringer. So startet man das Franchise einfach neu.

Die Handlung von Cabin Fever: The New Outbreak ist dieselbe wie von der Eli Roth version. Man verfilmte das Drehbuch einfach neu. Man hat natürlich ein paar Dinge aktualisiert, denn 2002 gab es noch keine Smartphones. Doch die sind eher nicht wirklich relevant. Es fällt dabei auf. Das man es im Grunde mit einem normalen Hütte im Wald Horrorfilm zu tun hat. Hier und da tauchen ein paar Figuren auf, die für einen kurzen Shockmoment sorgen sollen oder den Backwood Horror verstärken. Denn man nimmt sich viel Zeit mit dem Aufbau der Handlung und der Seuche. Obwohl man es in der ersten Szene schon sieht.

Da die Handlung bekannt ist und man genau das bekommt, was man schon kennt. Fragt man sich vielleicht wo liegt der Reiz an diesem Remake? Nun die Handlung ist nicht die schlechteste. Dazu die Idee mit der Seuche in einem abgelegenen Wald mit einer Einsamen Hütte und die Gruppe and jungen Menschen. Das sind alles Zutaten für einen Horrorfilm, der unterhalten kann. Das zeigt Cabin Fever: The new Outbreak auch immer wieder. Denn liefert die Story auch immer wieder stellen mit sehr schwarzen bösem Humor.

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Wenn die Handlung nur übernommen ist, kann der Film optisch überzeugen?

Wie kann man einen Horrorfilm anfangen lassen, vor allem einen modernen Horrorfilm? Cabin Fever: The new Outbreak tut dies mit einer Szene die eine Hommage an The Shining ist. Die Autofahrt zur Hütte ist genauso gefilmt wie der Horrorfilmklassiker von Kubrick. Dazu nahm auch denselben Soundtrack. Das verleiht den Film natürlich eine besondere Atmosphäre und deute schon etwas Unheilvolles an. Das zieht sich auch optisch durch den ganzen Film. Denn Cabin Fever: the New Outbreak kann hier wirklich überzeugen.

Auch wenn die Spannung etwas zu wenig bei dem Film ist. So kann er optisch immer wieder überzeugen. Denn gut gefilmt wurde Cabin Fever: The new Outbreak. Die Kameraarbeit und Kamerafahrten sind gelungen und zeigen, das man hier doch etwas verbessern konnte im Vergleich mit dem Original. Einzig der Soundtrack ist immer wieder zu übertrieben. Man sieht das etwas Schlimmes passiert und man hört es durch das berühmte Horn bzw. das tröten. Was hier etwas zu viel eingesetzt wurde.

Die Schauspieler in Cabin Fever: The new Outbreak können auch überzeugen. Dadurch, dass man ihre Rollen schon kennt, leidet es natürlich an der Remakekrankheit. Dennoch wirken manche Figuren etwas sympathischer als im Original. Was vor allem am Ende, den letzten Twist und bösen Humor noch verstärkt. Dennoch kauft man es ihnen ab, vor allem die Frauen. Die müssen in dem Film besonders leiden. Dafür gibt es auch ein paar wirklich heftige Effekte zu bestaunen, die auch weh tun.

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FAZIT:

Cabin Fever: The New Outbreak ist vielleicht ein Remake, was nicht nötig gewesen wär. Dennoch kann der Film überzeugen. Auch wenn der Soundtrack zu aufdringlich ist und die Spannung etwas fehlt. Bekommt man einen etwas modernes Update des Stoffes geboten.

  • 7/10
    Handlung - 7/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
  • 5/10
    Spannung - 5/10
  • 8/10
    Effekte - 8/10
7.0/10
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Handlung:

Nach dem Stress der Prüfungszeit fährt eine Gruppe Studenten in eine abgelegene Hütte im Wald, um zu feiern und sich zu erholen. Die Hütte liegt idyllisch am Rande eines Sees, perfekt zur Erholung und abends zum Feiern. Doch als eines der Mädchen plötzlich krank wird und Blut erbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu: Nach und nach werden die Freunde von einem aggressiven Virus befallen, der ihre Körper auf unbeschreiblich grausame Weise regelrecht zerfrisst. Als sich die Clique hilfesuchend an die Bewohner des nahegelegenen Dorfes wendet, reagieren diese äußerst ablehnend: Denn die Furcht, sich ebenfalls anzustecken, ist zu groß.

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