Fan

Shah Rukh Kahn in einer Doppelrolle, das ist nichts neues. Doch Fan zeigt dankt moderner Computertechnik was alles möglich ist.

Bollywood oder besser gesagt der indische Film wird meist unterschätzt. Bietet aber immer wieder Filme die überraschen oder zeigen was alles möglich ist. Es gibt ein Schauspieler der Weltweit bekannt ist, die Rede ist von Shah Rukh Kahn. Mit seinen Filmen geht er immer neue Wege und zeigt selbst Hollywood was alles möglich ist. Auch bei Fan tut er dies wieder. Denn spielt er nicht nur eine Doppelrolle, sondern auch eine jüngere Version von sich.

Die Handlung dreht sich um Gaurav, welcher besserne ist von dem Schauspieler von Aryan und alles für in tun würde. Er sieht ihm auch zum verwechseln ähnlich. Er hat einen Wunsch, sein Idol einmal kennen lernen zu können. An dem Geburstag von Aryan reißt er zu dem Haus des Stars. Doch von da an wendet sich alles und Gaurav verfällt seiner Obession und einen Wahn. Zwar ist die Handlung vom Fan der von seinem Star besessen ist nichts neues und wurde wohl in Missery perfekt umgesetzt. Doch die Idee mit dem Doppelgänger ist eine interessante und funktioniert auch wirklich gut.

Doch bis es soweit ist, vergeht eine Stunde. Vorher bekommen wir erst mal einen Einblick in das Leben von Gaurav und wie er sich verhält. So nimmt man sich wirklich viel Zeit für den Aufbau des Charakters. So ist seine Wandlung und was er tut dann am Ende noch etwas schlimmer, als es so schon ist. Denn es ist eine sympathische Figur und sein Fall in den Abgrund ist ein tiefer. So sind wir am Anfang noch auf seiner Seite, denn Aryan ist nicht der sympathische, doch bald wendet sich das Blatt und wir sind auf keiner Seite mehr, hoffen nur das es vielleicht Bollywood typisch gut ausgeht.

fan-2Besessenheit, Wahn und moderne CGI Effekte

Wer den ein oder anderen Film aus Bollywood gesehen hat, wird natürlich denken, dass es auch bei Fan wieder Musicalnummer geben wird. Dies ist aber nicht der Fall. Der Film gehört zu den seltenen wo man drauf verzichtet. Zwar gibt es zwei Szenen wo Shah Rukh Kahn tanzt, dies gehört aber zur Handlung. So wird die Handlung nicht unterbrochen und kann sich nach und nach Aufbauen.

Da sich Gaurav immer mehr in seinen Rachewahn steigert in der zweiten hälfte des Films, erleben wir nach der Pause einen anderen Film. Hier gibt es mehr Spannung und die Racheakte sind wirklich gut in Szene gesetzt. Doch was anfänglich, noch sympathisch wirkt, wendet sich wie schon erwähnt sehr schnell. Das merkt man auch deutlich und hier kommen die CGI Effekte zum Einsatz.

Zwar versuchte Hollywood immer wieder Gesichter auf andere Körper zu Bauen, wie bei Terminator Genisys oder Tron:Legacy. Doch meist war das nur für kurze Szenen und es gab immer Probleme. Bei Fan nutzt man es auf einen ganz anderen Level. Denn Shah Rukh Kahn wird durch Make Up und viele Computer Effekte in sein 20ig jähriges Ich verwandelt.  Das sieht wirklich gut aus und nur bei ein paar kurzen Szenen merkt man das es CGI Effekte sind.

Doppelter Shah Rukh Kahn

Dadurch das Shah Rukh Kahn sich hier als zwanzig Jähriges ich spielt und natürlich auch als Schauspieler, sind die Szenen wo beide sich begnen rar gesäht. Was natürlich die Spannung von Fan steigert und man hier wohl nicht nur mehr Effekte einbauen wollte. Doch das aufeinander treffen beider Versionen ist das Highlight im Film. Makiert das erste doch den Wendepunkt in der Handlung und das zweite ist das Finale.

Das Finale von Fan bietet neben einer Spektakulären Verfolgungsjagd auch ein fast schon untypisches Ende für einen Film aus Bollywood. Zwar brechen diese gern immer wieder die Regeln. Dennoch ist es selten, wird aber dennoch mehr das man auf das typische Happy End verzichtet. Hier wird sehr deutlich wie gefährlich Menschen mit einer Besessenheit sind und wozu das alles führen kann.

Die Action im Film besteht meist nur aus Verfolgungsjagden. Eine dabei erinnert schon etwas an einen Jackie Chan Film. Fast schon wie in Rob-B-Hood flieht SRK hier vor seinen Verfolgern. Natürlich merkt man bei der Szene das mehr CGI Effekte im Einsatz waren.Dennoch baut es Spannung auf und es sieht gut aus.

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FAZIT:

Fan ist ein interessanter Film aus Indien. Der mit den modernen CGI Effekten überzeugen kann und zeigt was alles möglich ist. Dabei ist die Handlung eine Achterbahnfahrt aus altbekannten und wirkt zum Teil wie ein Best Of von Shah Rukh Kahn Filmen. Doch man wird gut unterhalten.

  • 7/10
    Handlung - 7/10
  • 8/10
    Schauspiel - 8/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
  • 7/10
    Spannung - 7/10
  • 6/10
    Unterhaltung - 6/10
7.2/10

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Handlung:

Aryan (Shah Rukh Khan) ist Indiens größter Star – gefeiert von den Massen. Der zwanzigjährige Gaurav (Shah Rukh Khan) ist sein größter Fan und ein talentierter Imitator des Leinwandhelden. Er wünscht sich nichts sehnlicher als ein Treffen mit seinem Idol. An Aryans Geburtstag steht er mit Tausenden Schaulustigen vor dessen Anwesen in der Hoffnung, den großen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Doch die Dinge laufen anders als geplant. Der Superstar würdigt ihn keines Blickes. Von dem Erlebnis völlig verstört, wandelt sich Gauravs Leidenschaft in Hass. Mit eiskalten Kalkül und den langjährigen Erfahrungen als Imitator bringt er Aryans Existenz an den Rand des Abgrunds.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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