Guts of a Virgin

Guts of a Virgin

Japans Filme aus den 80ern sind neben ein paar Godzilla Filmen und vielleicht dem ein oder anderen Mainstream Werk, sicherlich durch einige härte Filme berühmt. Dazu gehört auch Guts of a Virgin.

Der Pinku Eiga hat natürlich auch Subgenres, zu diesem gehört auch der Splatter-Eros und wie der Name schon sagt ist es eine Art Horrorfilm. Ein Genre was in den 80ern sicherlich etwas bekannter war und japanische Splatterfilme wie die Guinea Pig Reihe haben immer noch großen Kultstatus. Zu den Splatter-Eros gehört auch der Film Guts of a Virgin. Ein billig gedrehter Streifen, der etwas im Fahrwasser von Slasherfilmen und auch Evil Dead schwimmt. Dabei wird aber schnell deutlich, womit man Großteils der 71 Minuten füllte.

Die Handlung von Guts of a Virgin ist eigentlich kaum vorhanden. Denn es dreht sich um eine Gruppe, die besteht aus Models und einem Fotografen und Produzenten und einem Helfer. Diese Sechs kommen von einem Shoting und landen irgendwo im nirgendwo. Das verlassen Haus wird genutzt um sich zu Paaren und zu Feiern. Doch draussen lauter etwas Böses. Die Handlung des Films passt wirklich auf eine Seite und man merkt deutlich, das es sich hierbei um einen Pinku Eiga handelt. Denn die Story ist im Grunde nebensache und auch die Charakterzeichnung.

Denn einzig was mit bekommt ist der Fotogtaf der gern Models alles mögliche verpsricht um sie ins Bett zu bekomen.  Im Grunde sind alle Charaktere sind flach wie es nur geht. Denn viel zu tun haben sie nicht. Sie reden auch nicht viel. Es geht hier wirklich mehr um Sex. So sollte man keinen Film erwarten der irgendwo Anspruch an seine Darsteller und der Handlung hat.

guts-of-a-virgin-2Sex, Sex, Sex

In den 80ern war in Japan noch einiges anders, zwar gibt es in dem Film viel Sex und nackte Haut zu sehen. Doch da ist auch das Fogging, denn Genitalen waren und sind immer noch nicht erlaubt im japanischen Film, zwar gibt es immer wieder Ausnahmen, doch bei Guts of a Virgin, erlebt man den Fall von dieser Art Zensur. Das stört aber weniger, weil der Sex eh nur simuliert ist und manchmal ist das ganze auch merkwürdig, was zensiert ist und was nicht.

So ist der Streifen bei dem Sex doch auch etwas symbolisch, mit ein paar Schatten aufnahmen von der Penetration. Das ist aber auch nur in einer Szene der Fall. Dafür gibt es auch etwas Humor, denn wenn die Notgeile der Truppe am Ende Sex haben will. Dann nimmt sich auch einen abgetrennten Arm. Ja hier nimmt Guts of a Virgin wirklich absurde Züge an. Doch genau das gehört zum Pinku Eiga dazu.

Dabei ist alles was man sieht zwar nie wirklich so erotisch. Zwar versucht der Film es immer wieder und manchmal gelingt es ihn auch. Doch dabei ist wohl der Kulturelleunterschied zu groß, denn das Sträuben der Damen, wirkt doch manchmal eher so als wär es eine Vergewaltigung. Was am Ende ja auch wohl der Fall ist, wenn das Monster sich eine Dame schnappt und darüber philosophiert warum es überhaupt existiert.

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Symbolik, Splatter und ist das auch ein Horrorfilm?

Bei Guts of a Virgin haben wir es ja nicht nur mit einem Softcore Film zu tun, sondern auch mit einem der Horror und Splatter bieten will. Dabei versucht man mit ein paar Aufnahmen der subversiven Kamera eine Bedrohungen zu zeigen. Das funktioniert auch immer wieder, dabei nutzt man das ganze nicht. So endet das meist auch immer wieder schnell. So bleibt es bei diesen kurzen Momenten und so gibt es auch kaum Spannung zu entdecken. Denn immer wieder geht es zum Sex zurück.

Auch die kurzen Aufnahmen mit der subversiven Kamera sind gut gelungen und zeigen das der Streifne wohl hätte besser werden können. Hätte man mehr Geld gehabt oder mehr Anspruch. So gibt es immer wieder gute Kameraarbeit und auch beim Schnitt hat man die ein oder andere Idee um die Gewalt zu verdeutlichen. Was aber auch etwas merkwürdig wirkt, arbeitet man hier mit Symbolik und zeigt dennoch was passiert. Auf der einen Seite zögert es den billigen Effekt etwas hinaus auf der anderen ist es auch recht unpassend.

Als Horrorfilm kann man Guts of a Virgin wohl nicht ernst nehmen und auch nicht so behandeln, zwar gibt es Elemente des Genres in dem Film, doch diese sind rar gesät. Dabei ist die Idee mit dem Monster wo man nicht weiß wo es her kommt und was es eigentlich will, eine interessante Idee. Auch die letzte Szene die dann schon etwas an die Gates of Hell-Trilogie von Fulci erinnert. So ist das Hauptaugenmerk des Flicks doch auf dem Sex.

guts-of-a-virgin-4FAZIT:

Guts of a Virgin ist ein Vertreter desSplatter-Eros einem Subgenres des Pinku Eigas, dabei wird er wohl diesem nicht immer gerecht. Es gibt zwar viel Eros aber wenig Splatter und die paar Szenen, sind zwar recht hart aber auch etwas billige gemacht. Der ganze Film wirkt schnell runter gedrehtl. So bekommt man einen Film geboten, der zwar zu Unterhalten vermag aber nicht der beste ist. Zwar hat er interessante Ansätze, wie Kamerafahrten, Schnitt und auch der Symbolik. Dazu auch einen recht ansprechenden Soundtrack. Doch leider funktioniert alles nur bedingt.

  • 3/10
    Handlung - 3/10
  • 5/10
    Schauspiel - 5/10
  • 6/10
    Regie - 6/10
  • 5/10
    Erotik - 5/10
  • 3/10
    Spannung - 3/10
  • 4/10
    Effekte - 4/10
4.3/10
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