K3 – Prison of Hell

Wenn Andreas Bethmann eine Fortsetzung zu einem Porno dreht dann wird das entweder sowas wie Exitus Interuptus oder wie in diesem Fall, kommt dabei K3 – Prison of Hell raus.

Mit K3 – Prison of Hell drehte Andreas Bethmann eine Fortsetzung zu den Notgeile Knastjulen Filme. Dabei handelte es sich aber um Pornofilme und bei dem dritten Teil, sollte es wohl auch etwas mehr Handlung kommen. Dennoch ist es am Ende ein Women in Prison Film. Doch irgendwie hat man beim Anschauen das Gefühl das man vielleicht zu nah an den Vorgängern ist und nicht wirklich bei einem WiP Film.

Die Handlung von K3 – Prison of Hell beginnt eigentlich mit dem Finale des Films und durch den Offkomentar der Knastpsychologin, die aber auch inhaftiert ist, wird uns die Geschichte von Ann erzählt. Sie ist neu im Knast und muss leiden. Bevor sie ihre Flucht plant. Das sind Elemente des WiP Films und im Verlauf der Handlung gibt es auch immer wieder Genre typische Szenen. Dennoch ist die Handlung für die länge des Films zu wenig. Denn irgendwie funktioniert hier der Mix aus Women in Prison Film mit Pornoelementen nicht so gut. So schweift man immer wieder ab und es zieht sich in die Länge.

Natürlich schadet das auch den Charakteren, so gibt es zwar Ansätze für interessante Figuren. Wie den Arzt, der Experimente macht. Doch irgendwie wirkt das alles aufgewärmt und sah man schon in Bethmanns Angel of Death 2. Es kommt alles immer wieder viel zu kurz. So hat man auch Probleme die Damen auseinander zu halten, zu ähnlich sind sie und so nichtssagend ist ihre Charakterentwicklung. Auch ist die Frage, wer ist eigentlich die Hauptfigur. Ist es vielleicht doch die Psychologin oder Ann. Von beiden erfährt man nicht viel, obwohl durch den Offtexten man am Ende mehr über die länger Inhaftierte erfährt.

Fortsetzung zu einem Porno und wie baut man ihn ein?

Wie erwähnt, ist K3 – Prison of Hell eine Sequel zu einem Porno bzw. wie der Name andeutet schon der dritte Teil. Obwohl der Knast auch K3 genannt wird. Doch brauch man auch verbindungsglied zu den Vorgängern, damit die Zuschauer welche auch die Notgeile Knastjulen kennen, erkennen das es eine Fortsetzung ist. In diesem Fall könnte das wohl Jana Lastovichova sein, welche in allen drei Teilen mit spielt. Genauso wie Thomas Goldmann und Martina Snajdarova beide tauchen auch in den Vorgängern auf.

Dabei ist es aber die Figur von Jana Lastovichova als Jennifer oder auch hier im Text immer Knastpsychologin genannt. Denn erfährt man das sie nun schon fünf Jahre in dem Gefängnis ist. Das ist auch ungefähr der Zeitraum in dem die Filme entstanden sind, denn teil eins und zwei wurden 2004 produziert und K3 – Prison of Hell entstand wohl 2009.  Sie als Mittelpunkt der Handlung erzählt uns als die Geschichte und immer wieder gibt es Informationen die auf die Vorgänger anspielen.

Doch der Sprung weg von der Pornohandlung zu einem Normalen Women in Prison Film gelingt hier aber weniger. Denn die Handlung ist immer noch dafür da um eine Hardcore Sexszene zu zeigen. Man merkt hier wirklich das Bethmann Fan von D’Amato ist und wie der italienische Regisseur versucht beides zu verbinden. In diesem Fall funktioniert das aber nur bedingt.

Porno, Ittenbach Effekte und Synchro.

Die Sexszenen in K3 – Prison of Hell sind halt typisch Porno und es gibt halt das übliche Programm, von Blowjob bis hin zur Penetration. Dabei setzt der Regisseur aber auch viele Nahnaufnahmen auch von dem weiblichen Geschlechtsteil und filmt es doch etwas anders. So versucht man wohl es etwas besser in den Film einzubauen. Das es nicht so sehr auf die Befriedigung des Zuschauers abzielt, sondern immer noch etwas abstoßend wirkt. Da die Frauen zu dem Geschlechtsakt gezwungen werden.

Im Vorspann kann man schon lesen, das der Film Effekte von Olaf Ittenbach bieten wird. Doch Splatterfans müssen bis zum Finale warten. Denn hier wird eine Insassin gefoltert und das sehr blutig. Dabei sind Großteils der Effekte wirklich gelungen. Außer einer, hier sieht man das der Nippel nicht echt ist. So bietet das Ende des Films einen blutigen Höhepunkt, inklusive Natursekt.

Als Highlight des Films muss man die Synchronisation nennen. Denn was hier für ein Sprüchefeuerwerk geklopft wird, steht keiner Rainer Brandt Synchro nach. So bietet K3 – Prison of Hell in diesem Fall auf jedenfall etwas unterhaltsames. Auch die Soundeffekte bei einem Cumshot wirken eher komisch.

FAZIT:

K3 – Prison of Hell ist ein Mix aus Porno und Women in Prison Film. Dabei liegt das Hauptaugenmerk aber mehr auf den Pornoanteil. Was schade ist, denn die Handlung ist dennoch interessant und durch die Synchronisation bekommt er seine eigene Note. So funktionieren die Charaktere auch, selbst wenn sie Austauschbar sind und so ein dimensional wie Abziehbilder.

 

  • 3/10
    Handlung - 3/10
  • 5/10
    Schauspiel - 5/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 6/10
    Erotik - 6/10
5.3/10
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Filmfan, Autor dieser Seite.

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