Day of the Dead

Nach Dawn of the Dead kommt Day of the Dead.

George A. Romero gilt als Begründer des modernen Zombiefilms, denn sein 1968 entstandener Film Night of the living Dead veränderte das Zombiegenre für immer. Auch der Nachfolger Dawn of the Dead prägte die Filmwelt. Vor allem da es zwei Versionen gab, die Romereo Version, die mehr Sozialkritik hatte auch durch den Soundtrack und den Argento Cut. Hier wirkte alles düstestere und die Sozialkritik war im Hintergrund und auch der Soundtrack von Goblin prägte den Film. Genau diese Grundlagen mussten George A. Romero gehabt haben als er 1985 Day of the Dead drehte. Denn der Film ist anders als sein Vorgänger und auch reifer.

Schon die Handlung von Day of the Dead macht deutlich, dass man hier nicht wirklich seinen Vorgänger fortsetzt, obwohl das war bei Dawn of the Dead auch schon der Fall. Doch dieses mal stehen die Zombies und ihr verhalten eher im Hintergrund. Denn die Handlung konzentriert sich viel mehr auf die Menschen und wie sie sich verhalten. Denn die Wissenschaftler und das Militär, sind in einem unterirdischen Bunker zusammen gefurcht und versuchen zu überleben. Doch die Zombies haben die Welt übernommen. So macht man ein paar Experimente an ihnen um mehr Informationen zu sammeln. Doch die Lage spitzt sich immer mehr zu. Denn Machtverhältnisse müssen geklärt werden.

Sieht man die ersten Minuten des Films hat man das Gefühl man sieht einen düsteren Film über das Leben in einer Zombieapokalypse. Denn man merkt schon das alle am Ende ihrer Kräfte sind und der Wahnsinn langsam einmarschiert. Dieser ist aber schon da in Form eines verrückten Wissenschaftlers, der mit seinen Experimenten an de Zombies, sicher manche Grenze überschritt. Doch es liefert auch interessante Informationen zu den Untoten. Denn es erklärt etwas den Mythos und zeigt aber auch noch etwas anderes. Denn mit der Einführung von Bub, zeigt es doch, das etwas Menschlichkeit in den Zombies übrig ist.

Menschlichkeit und die ewige Frage: wer ist hier eigentlich das Monster?

Denn zeigte schon Night und Dawn of the Dead Sozialkritik, so wird aus Day of the Dead eigentlich eine Sozialstudie, die uns zeigt was passiert wenn Menschen in extrem Situationen sind. Die Charaktere sind hier natürlich in einer schweren Lage, auf der einen Seite kämpfen sie ums überleben und auf der anderen Seite gibt es immer wieder Streit in der Gruppe. Denn das Militär will seine Macht beweisen und zeigen das es die Kontrolle hat, während die Wissenschaftler und Techniker nur Leben wollen und Ruhe und Frieden brauchen.

Es ist natürlich ein typisches Genreelement, dass sich das Militär hier als das Böse raus stellt und zeigt wie Unmenschlich es ist. So spitzt sich die Lage immer wieder zu. Schon bei der ersten Szene wo alle zu Abendessen und die Lage besprechen. Hier gibt es streitigkeiten und der Anführer will seine Macht demonstrieren und befiehlt schon eine Wissenschaftlerin zu töten, wenn sie sich nicht setzt. Hier zeigt sich deutlich, dass das Militärpersonal seine Macht zeigen will und auch folgt. Selbst wenn es den Befehl am Anfang für einen Witz hält.

Die Wissenschaftler und Techniker wollen eigentlich nur Ruhe und Frieden und heraus finden, wie die Zombies funktionieren. Das führt aber auch zu einigen Spannungen, welche die Lage auch zur Eskalation bringt. Denn der verrückte Wissenschaftler und seine Experimente an den Zombies, sind meist tote Soldaten. So sind es Freunde und Kameraden. Das zeigt auch es noch etwas an Emotionen gibt. Doch zeigt auch, das Bub als Zombie mehr hat. Was die Szene wo er Musik hört, sehr gut verdeutlicht.

Day of the DeadGewalt, Effekte und der Soundtrack.

Was beim Anschauen von Day of the Dead auffällt, der Film setzt seine Effekte gezielter ein. So dauert es gut 20 Minuten bis wir die ersten Effekte sehen. Hier sind es Experimente des verrückten Wissenschaftlers und die sehen wirklich gut aus. Das zieht sich durch den ganzen Film. Vor allem im Finale gibt es sehr viele Effekte zu sehen und die sehen immer noch sehr gut aus und funktionieren. Wenn man auf die Details achtet, kann man sehr gute Effektarbeit bestaunen. Von bewegenden Augen und Mund, wenn jemand der Kopf abgerissen wird. Dazu eine zweiteilungauf einen Betonboden.

Doch Großteil der Gewalt geht hier nicht vom Zombie aus, sondern vom Menschen. Denn das Militär will seinen Willen durchsetzen und das mit allen Mitteln. Hier schreckt man nicht vor Folter und Waffengewalt zurück. Man will Stärke und Macht demonstrieren. Doch am Ende ist das auch der Untergang des Militärs. Denn das Finale liefert den Zuschauer auch eine art Befriedigung, indem gehasst Figuren, Gerechtigkeit wieder fährt.

Beim Soundtrack fällt auf, das Romereo vom Argento Cut von Dawn of the Dead gelernt hat. Denn es gibt keine Kaufhausmusik mehr um die Ohren, die den Film etwas Humor verleihen. Sondern der Soundtrack von John Harrison ist düster und voller Synthieklänge,die etwas an einem Goblin Soundtrack erinneren. Dieser verleiht dem Film mit den düsteren Bilder eine düstere Atmosphäre, wo man sich als Zuschauer unwohl fühlt.

FAZIT:

Day of the Dead ist der beste Teil der Trilogie, er ist reifer und düsterer als seine Vorgänger. Es zeigt eine Welt die am Ende ist und wirft die Frage in den Raum, wer eigentlich das Monster ist. Dazu gibt es harte und wirklich gut gemachte Effekte. So bekommt man einen düsteren und atmosphärischen dichten Film serviert.

  • 8/10
    Handlung - 8/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
  • 7/10
    Spannung - 7/10
  • 9/10
    Effekte - 9/10
  • 8/10
    Atmosphäre - 8/10
7.8/10
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Handlung:

Zu Beginn von Zombie 2 – das letzte Kapitel haben die lebenden Toten die Macht über die Welt übernommen. Eine kleine Gruppe Überlebender hat sich in einen unterirdischen Geschützstand geflüchtet. Die Situation ist grauenhaft. Die Lebensmittel gehen zur Neige, Munition und Medikamente sind fast ausgegangen. Die Spannung zwischen den Wissenschaftler Teams und den Soldaten ist aufs Äußerste gespannt. Als Rhodes schließlich herausfindet dass seine Soldaten ersatzweise als Versuchskaninchen für die Zombie Experimente missbraucht wurde, dreht er durch und öffnet den Eingang zur Höhle, in der die Zombies gefangen gehalten werden. Nun beginnt ein grauenhafter Kampf zwischen den wenigen Überlebenden und tausenden von Zombies. Dieser Kampf stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten….

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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