Eliminators

Eliminators

Scott Adkins gegen den Ex WWE Wrestler Stu Bennett in Eliminators.

Die WWE ist nicht nur für Wrestling bekannt, sondern auch für Filmproduktionen. Denn die Wrestler dürfen auch mal Schauspielern, wenn sie das nicht in einer Show tun. Dabei kommen meist Action oder Horrorfilme raus, ab und an auch mal eine Komödie. Man will die ganze Familie unterhalten. Bei Eliminators hat man einen Actionfilm produziert, der sich sehen lassen kann. Den alleine schon Scott Adkins ist der Hauptrolle ist eine Garantie für gute Action. Sondern auch Bad News Barrett spielt den Antagonist im Film, auch wenn er seinen berühmten Oneliner nicht sagt. Auch ist er kein Teil der WWE mehr. Dennoch lohnt der Film. Doch warum?

Die Handlung von Eliminators ist sehr typisch für einen modernen Actionfilm. Denn die Hauptfigur wird überfallen und tötet die Angreifer, wird verletzt und landet im Krankenhaus. Da er aber erst mal beweisen muss, dass er unschuldig ist, wird er im TV gezeigt als mutmaßlicher Mörder. Was niemand weiß, er lebt in England im Zeugenschutzprogramm. So ruft dies seine Vergangenheit auf dem Plan und einen Auftragskiller. So beginnt die Hetzjagd durch London und auf der Suche nach seiner Tochter. Dabei nimmt sich die Story von Eliminators aber auch immer wieder etwas Zeit um die Charaktere zu zeigen, so sind sie nicht einfach nur da, sondern bekommen eine Einführung oder eine Hintergrundgeschichte.

So Temporeich die Handlung also erzählt wird,man nimmt sich doch etwas Zeit für die Figuren. Dabei ist auffällig, das manche Wendung sehr vorhersehbar ist. Natürlich fehlen kleine Puzzleteile, die später erklärt werden. Denn warum ist Thomas im Zeugenschutz und was hat seine Tochter damit zu tun. Ein paar Fragen findet man schnell raus. Das stört aber weniger. Denn im großen und ganzen baut der Film Spannung auf und die Story von Eliminators dient nicht nur um die nächste Actionszene einzuleiten.

Auftragskiller und Ex WWe Wrestler und dazu noch der Böse?

Stu Bennett ist vielen WWE Fans vielleicht noch als Bad News Barrett oder King Barrett bekannt,den bis ins Jahr 2016 war er aktiv im Wrestling Buisness bevor er damit aufhörte. Der Film entstand also als er noch bei der WWE war. In der WWE war er immer als Heel tätig, so ist es wohl kein Wunder, dass er auch in Eliminators die Rolle des Bösen übernimmt. Denn als Bihsop soll er hier Thomas erledigen und die Tochter finden.

Schon bei der Einführung von Stu Bennetts Figur wird klar, das er der beste ist. Denn visuell wird klar er ist der Böse und erledigt seine Gegner blitzschnell und auch mit etwas Humor. Zwar bösen schwarzen Humor, dennoch mit Humor. Auf der anderen Seite wird Thomas als der Gute eingeführt, der für seine Tochter alles tun würde. Das zeigt schon die erste Actionszene der beiden Hauptfiguren.

Was aber auffällt, das Stu Bennett als Wreslter natürlich auch viel Erfahrung hat die Rolle des Bösen zu übernehmen. Dennoch wirkt er manchmal etwas fehl am Platz vor allem wenn er mit anderen Interagieren muss und es dabei ums verhandeln geht und nicht um seinen Auftrag durch zuführen. Obwohl das erste zusammen treffen von ihm und Scott Adkins, gut in Szene gesetzt ist und es doch relativ früh passiert,dauert es doch sehr lange bis beide sich in einem Nahkampf gegenüberstehen.

Action, Action und nochmals Action.

Wie schon erwähnt, wenn Scott Adkins dabei ist, bekommt man gute Action geboten und auch bei Elminiators ist das der Fall. Hier gibt es alles von Nahkampf bis hin zur Waffen nutzung. in den 90 Minuten passiert so einiges. Das interessante dabei ist, das man auch viel Wert auf das Temposetzt und die Verfolgunsjagd zwar ab und an ein paar kleine Pausen macht. Doch eigentlich ist Thomas immer auf der Flucht vor Bishop um eher bei seiner Tochter zu sein. So zieht sich das Duell durch den ganzen Film und man hofft auf ein auf einader Treffen und das kommt natürlich auch und das gleich zwei Mal. Hier kann man nicht nur Scott Adkins in Aktion bewundern, sondern auch das können von Stu Bennett.

Auch fällt auf, dass man bei Eliminator bei vielen Martial Arts Szenen auf längere Takes gesetzt hat, das bemerkt man gleich beim Anfang des Films. Wenn die Unbekannten das Haus stürmen und sich mit Scott Adkins anlegen. Bekommt man ein paar längere Einstellung zu Gesicht, das kommt natürlich der Action zu gut und zeigt auch das unglaubliche Talent von Adkins. Das zieht sich durch den ganzen Film. Auch im Krankenhaus wenn er gegen ein paar Polizisten antreten muss oder in einer Gondel einer Seilbahn, was zu den Highlights des Films gehört. Auf so engen Raum in so einer Höhe. Diese Actionszene ist auch gut gefilmt und kann überzeugen.

Bei dem Duell gegen Stu Bennett dreht der Film nochmal auf und man bekommt ein paar typische Scott Adkins Moves zu sehen, welche man als Fan aber auch erwartet. Beide geben ihr bestes und bieten Spannung und Unterhaltung, sogar führt der Kampf die Handlung fort. Auch sind viele Actionszenen härter und bei Waffengewalt gibt es Blut zu sehen. So bekommen Actionfans was sie wollen.

FAZIT:

Eliminators kann überzeugen, mit einer geradlinigen Handlung und gelungener Action. Scott Adkins ist eine Garantie für gut gemachte Action und auch Stu Bennett als Gegenspieler kann in den Actionszenen überzeugen. So bekommt man einen netten kleinen Film serviert, der gut unterhält und auch Spannung zu bieten hat.

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
  • 7/10
    Action - 7/10
  • 7/10
    Spannung - 7/10
  • 6/10
    Unterhaltung - 6/10
6.8/10

Bestellen bei Amazon.de:

Bestellen bei der OFDb.de:

 

Handlung:

Thomas (Scott Adkins), ehemaliger DEA-Agent, ist zusammen mit seiner Tochter Carly im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms in London untergetaucht. Als Diebe irrtümlicherweise in seine Wohnung einbrechen, da sie dort Schmuggelware vermuten, eskaliert die Lage und endet für die Eindringlinge unverhofft in einem Blutbad. Durch diesen unglücklichen Zwischenfall fliegt jedoch Thomas Tarnung auf und die gesamte Londoner Unterwelt erfährt von seiner neuen Identität. Darunter befindet sich auch kein Geringerer als Gangsterbosses Cooper (James Cosmo), Thomas Ex-Schwiegervater und Erzfeind, der daraufhin die berüchtigtsten Auftragskiller Europas beauftragt, Thomas zu eliminieren, während er sich selbst auf die Suche nach seiner Enkelin Carly macht. Wütend und kompromisslos setzt der kampferprobte Ex-Agent alles daran, seine hartnäckigen Verfolger – darunter den tödlichen Bishop (Wade Barrett) – im Alleingang abzuschütteln und seine Tochter in Sicherheit zu bringen.

There are no comments yet

Why not be the first

Kommentar verfassen

More 313 posts in FIlmkritik category
Recommended for you
P.O. Box Tinto Brass
P.O. Box Tinto Brass

Ist P.O. Box Tinto Brass pure Selbstverliebtheit oder ein erotisches Meisterwerk? Tinto Brass gehört zu...