The Burning

The Burning gehört zu den Slashern, die das Slasher Genre definiert haben.

In den 70ern hat der Giallo und auch viele andere Filme das Horrorgenre geprägt, es wär ernster, düster und rauer. Doch in den 80ern hat sich einiges geändert, nicht nur das John Carpenter 1978 mit Halloween einen der ersten Slasher drehte. Dazu entstand 1980 mit Freitag der 13. der erste reinrassige Slasher, dabei kopierte man aber Im Blutrausch des Satans von Mario Bavo. Doch 1981 war auch das Jahr von The Burning. Produziert von Harvy und Bob Weinstein, die in den 90er Jahren mit Miramax die Schmiede für Independent Filme prägten. Der Film ist eigentlich die erste Kopie von Freitag der 13. und dennoch prägte dieser Film das Genre genauso stark. Denn er machte einiges anders.

Die Handlung von The Burning fängt noch eher an wie ein Giallo, ein paar jugendliche in einem Sommercamp, wollen einem fiesen Aufpasser einen Streich spielen. Dieser geht schief und er fängt Feuer und zieht sich schlimme Verbrennungen zu. Fünf Jahre später, Corpsy kommt ist Entstellt und darf das Krankenhaus verlassen. Als er seine sexuellen Bedürfnisse mit einer Nutte befriedigen will, weisst sie ihn ab, weil er zu hässlich ist. Da tötet er sie und bringt sie um. In einem Sommercamp vergnügen sich jugendliche, man erzählt sich die Geschichte von Corpsy. Als man bei einem Kanu Ausflug, bemerkt das etwas nicht stimmt, ist es schon zu spät. Denn ein Killer treibt sein Unwesen und tötet die Jugendlichen.

Man merkt schnell, dass The Burning ein Slasher ist aber auch das man viele Anleihen beim Giallo hatte. Denn so hat man zwar eine Vermutung wer der Killer ist, doch enthüllt wird es erst am Ende, mit einer anderen Wendung. Dazu kommt natürlich auch, das hier das Grundrezept des Genres sehr deutlich wird. Jugendliche haben Sex und müssen sterben. Absurde Moral Vorstellung der 80er.

© 1981 Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc. All Rights Reserved.

Spass, Sex und Gute Laune

Sommercamps oder in deutsch Feiernlagers, sind etwas was wohl in den USA eine große beliebtheit und Tradition hat. Anstatt die Sommerferien mit der Familie zu verbringen, werden jugendliche in ein Sommercamp gebracht. Hier hat man Spass oder auch nicht, kommt immer drauf an was man ist. Ist man ein Nerd und Außenseiter so hat man schlechte Karten, selbst wenn man Freunde hat. Vor allem wenn man in The Burning ist. So ist ein Charakter der merkwürdigste von allen und beobachtet immer ein Mädchen. Er soll wohl die falsche fährte für den Killer sein, falls man es wirklich nicht mit bekommt wer es wirklich ist. Doch dieser Charaktere ist es auch, welcher am Ende das Final Girl ersetzt.

Doch viele Charaktere haben Spass und es herrscht sogar Gute Laune. Interessant dabei ist, das bei The Burning es sehr lange dauert bis der Killer in Aktion tritt. Vorher lernen wir die Charaktere kennen und schaut ihnen bei ihrem Alltag zu. Dabei baut man natürlich ein paar Charaktere auf und hier macht man es doch noch etwas anders. Sonst hat man immer eine Frau oder Teenagerin die gegen den Killer am Ende antreten wird. Doch hier sind sie da und schmachten die Jungs hinterher oder ziehen sich etwas bevor sie Sex haben. Gehen sogar nackt Baden und lassen dennoch den Jungen abblitzen. So ganz die Formel für den Slasher hat man hier dann doch noch nicht gefunden.

Interessant ist dabei auch, dass manche Charaktere auch perfekt für eine Teeniekomödie wären. Denn immer wieder wechselt The Burning auch in das Genre. Vielleicht ist das aber auch nur die Schnittmenge die zum Slasher dazu gehören. Denn Freitag der 13. machte es vor mit dem Summercamp und so wird es erstmal kopiert, es dauert noch etwas bis das Genre sich gefunden hat.

Charaktere und der Finale Boy?

Wenn man an einen Slasher denkt, hat man immer das Finale Girl vor Augen. Denn es ist ausschlaggebend, denn die Zielgruppe des Slasher Films waren Teenager und junge Männer. Doch bei The Burning war die Zielgruppe noch nicht so definiert. So ist es wohl im Finale dann doch etwas verwunderlich, wenn man hier Männer sieht die gegen den Killer antreten. Hier sind wieder die Giallo spuren zu finden. In dem europäischen Genre waren meist Männer, welche den Killer enthüllt haben. Hier wusste man es vielleicht auch noch nicht besser. Obwohl bei Freitag der 13. und Halloween immer eine Frau im Finale gegen den Killer antraten.

Es könnte auch eine alternative sein, eine Art Gegenbewegung. Denn man wollte vielleicht auch nicht so offensichtlich kopieren. Dabei kommen aber auch die Charaktere etwas zu kurz, beziehungsweise sind sie doch sehr Klischeelastig. Es gibt den Aussenseiter, welcher hier auch immer wieder als möglicher Killer dargestellt wird. Die Campschönheit, welche beliebt ist und scheinbar auch eine art Anfüherin, also die perfekte Wahl für das Finale Girl. Was Genreaffine auch denken können, sollten sie The Burning noch nicht gesehen haben.

Alle anderen Charaktere vergisst man auch immer wieder gern. Dennoch ist es hier noch etwas anders. So will man nicht unbedingt, das der Killer sie umbringt. Sie sind also so gezeichnet, das man auch hofft sie überleben. Es sind also noch keine Abziehbilder von Stereotypen, welche so unsympathisch sind.

Tom Savinis Effekte

Anfang der 80er war Tom Savini wahrscheinlich noch nicht so bekannt, wie er es jetzt ist. Zwar machte er sich schon einen Namen für die Effekte bei Dawn of the Dead. Doch der Kultstatus kam erst mit den Jahren. 1980 machte er die Effekte für Freitag der 13. ein Jahr später war er auch für die Spezial Effekte von The Burning zuständig, weil er glaubte das ein Freitag der 13. mit Jason kein Sinn machen würden. Später war er aber auch für die Reihe für die Effekte zuständig. Doch seine Arbeit bei The Burning ist heute immer noch legendär.

Nicht nur das Make Up von Corpsy ist wirklich gelungen, auch wenn man ihn seltne sieht. Sondern auch die Morde, vor allem auf dem Floß sind berühmt und berüchtigt. Denn hier hat man eine Reihe von Morden und alles ist dazu noch geschnitten wie es Hitchock bei Psycho und die berühmte Duschszene tat. Hier is tman sehr kreativ und die Heckenschere ist ein außergewöhnliches Mordinstrument und zeigt aber auch die Vielfalt des Slasher Genres sehr deutlich.

Auch die weiteren Morde sind blutig und die Effekte von Tom Savini funktionieren immer noch, sogar im HD Zeitalter. So zeugen sie von sehr guter Qualität und das ist ein Punk was den Film aus macht. Auch wenn die Morde und Effekte nicht im Vordergrund stehen. So Runden sie den Film doch ab.

FAZIT:

The Burning gehört definitiv zu den Slasher die man gesehen haben sollte. Denn er prägte neben Freitag der 13. und Halloween das Genre mit. Auch merkt man noch sehr deutlich, das die Wurzeln des Genres im Giallo liegen. Auch wenn typische Dinge die für ein Slasherfilm normal sind, stören natürlich immer etwas. Dennoch kann der Film unterhalten.

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 6/10
    Spannung - 6/10
  • 7/10
    Effekte - 7/10
6.6/10
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Handlung:

Eine Gruppe Jugendlicher möchte im Sommercamp dem Aufseher Cropsy einen fiesen Streich spielen. Der geht schief… Cropsy fängt Feuer und überlebt nur knapp mit schwersten Verbrennungen. Die Kids wollen den Streich als Geheimnis begraben, doch fünf Jahre später kehrt Cropsy zurück und schwört Rache. Bis zur Unkenntlichkeit entstellt und mit einer Heckenschere bewaffnet sagt er den Jugendlichen, die sein Leben zerstört haben, den Kampf an. Es beginnt eine Reihe brutaler Morde. Eine blutige Spur des Schreckens führt durch Camp Stonewater, denn hier regiert fortan der Teufel mit den Todesklingen…

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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