Lucha Mexico

Lucha Libre wird immer beliebter, die Dokumentation Lucha Mexico wirft einen Blick hinter die Kulissen.

Wrestling gibt es auf der ganzen Welt und über all ist es anders und doch gleich, man muss nicht die Sprach sprechen, um zu verstehen um was geht. Man sieht zwei oder mehrere Personen im Ring die einen Kampf austragen: Gut gegen Bösen. Dabei erzählen sie vielleicht auch noch eine Geschichte. Es gibt aber kleine feine Unterschiede. In Mexiko ist alles immer etwas anders auch im Wrestling. Neben der Triple A (Der Autor dieser Review war auch zu Gast in einem Podcast zu Triplemania 2016, könnt Ihr euch HIER anhören) gibt es dort auch die CMLL und noch viele kleinere Liegen. All diese werden in der 2015 gedrehten Dokumentation Lucha Mexico beleuchtet.

In einer Dokumentation  ist natürlich auch ein roter Faden wichtig, so dreht sich alles zum größtenteils um Shocker, der hier aus seinem Leben als Wrestler erzählt und bei seinem Job begleitet wird. Dabei schweift die Handlung immer wieder ab und gewährt kurze Einblick in die Leben von anderen Wrestlern und Wrestlerinnen. Etwas länger zu sehen ist dabei Perro Aguayo Jr., welcher 2015 bei einer Show im Ring verstarb. Dabei kommt die Handlung aber ohne Kommentare aus dem Off aus, welche uns die Handlung und das Geschehen erklären, sondern man baut nach und nach alles auf. Das liegt natürlich auch daran, das man am Ende auch ein Drehbuch hatte, damit man weiß an welcher Stelle, welche Geschichte erzählt werden soll.

In einer Dokumentation ist natürlich eine Charakterentwicklung schwierig, denn die Personen sind  echt, auch wenn sie hier Wrestler sind und diese spielen auch nur eine Rolle. Dennoch bekommt man hier bei einigen Personen mit, das sich im Laufe der Dreharbeiten einiges getan hat. Bei manchen auch erst nach der Dokumentation und leider sind auch ein paar verstorben und hier nutzt man die Form der Erzählung als Vorahnung der Person, das sie über sein Leben erzählt und was er hinterlassen will.

©2015 Lucha Mexico Project, LLC

Shocker

Er ist der Dreh- und Angelpunkt der Dokumentation, anhand seines schaffen baut sich alles andere in Lucha Mexico auf. Er ist ein Start der CMLLund beim Publikum sehr beliebt, dazu kommt, das er auch einen berühmten Vater hat, welcher die Arena Mexico leitet. So fügen sich einzelen Puzzleteile der Handlung nach und nach zusammen. Am Anfang sind wir nah dran, wie er, Jon Strongman Andersen und Giante Bernard (NXT Trainer Matt Bloom) ein Match haben. Kurz davor gibt es auch eine Pressekonferenz, denn Show muss auch vor der Show sein. Alles wird aufgebaut und schon erfahren wir mehr über die Leben der Wrestler. Dabei reißt Shocker von einem Auftritt zum nächsten und tritt überall auf wo er gerade gebucht wird,außer natürlich in der Triple A die ist Konkurrenz.

Sympathisch ist Shocker und er hat viel zu erzählen, dabei fällt aber auf, das er meist nie die Negativen Dinge erzählt. Zwar zieht er sich eine Verletzung zu und die Dokumentation springt dann 8 Monate in die Zukunft, doch für ihn ist es sein Leben und er hat sich mit all dem drumherum abgefunden. Auch seine Verletzungen sind da, in kurzen Szenen erzählt er darüber das der Weg zurück sehr schwer ist. Doch sonst hat er Spass und unterhält das Publikum, das ist das wichtigste für die Wrestler, das wird auch immer wieder deutlich gemacht. Ohne die Fans sind sie nichts.

Selbst bei dem Thema des Selbstmords von einem befreundeten Wrestler, bleibt er einiger maßen Cool und sagt nur das Leben geht auch ohne einen weiter. Entweder hat er sich mit dem Tod abgefunden und ihm ist klar er kann auch im Rind sterben oder ist ein Eisberg und zeigt da keine Emotionen.

Blue Demon Jr. & Perro Arguayo Jr.

Zwei der bekanntesten Wrestler der Triple A. Blue Demon Jr hat einen legendären Vater, denn Blue Demon ist nicht nur Wrestler gewesen, sondern war auch Held unzähliger Filme. Auch Perro Arguayo Jr. hat einen berühmten Vater, welcher ihn den Weg in das Wrestling ebnete. Beide wrestleten für die Triple A. Ja sie taten es,wähjrend Blue Demon Jr. aufhörte, verstarb Perro Arguayo Jr. 2015 nach einem 619 von Rey Myterio. Die Dokumentation beginnt aber Monate vor demschrecklichen Unfall und beleuchtet ihn dann auch nur Kurz, da man Resepkt vor den toten hat. Perro Arguayo Jr. darf hier über sein leben als Wrestler reden und was er mit den Perros del Mar geschaffen hat. Eine Stable aus Rudos, welches aber bei den Fans sehr beliebt ist und bekannt war für extreme Matches, wo schon mal auch Leuchtstoffröhren und Stacheldraht zum Einsatz kommen.

Er war ein Fanliebling, genauso wie Blue Demon Jr. Lucha Mexico hilft dem Zuschauer zu verstehen, warum beide Männer für Wrestling alles tun würden. Zwar hörte Blue Demon Jr. auf aktiv im Ring zu sein, doch will weitere andere ausbilden. Die Ausbildung ist auch ein Teil der Doku und zeigt das harte Training hinter der Show. Denn als Zuschauer erfährt man das nicht mal ein 1 % aller die das Wrestling Training bei der CMLL absolvieren es schaffen. Es ist harte arbeit, das kennt der Wrestling Fan vielleicht schon aus der wirklich gelungen Doku Serie Breaking Ground auf dem WWE Network. Es verdeutlicht aber das selbst wenn die Show Fake ist, alles dahinter ist echt und der Weg ist das Ziel. Das wussten auch Blue Demon Jr. und Perro Arguayo Jr.. Letztere kommt auch sehr sympathisch rüber in der Dokumentation und auch bei den Kommentaren zu seinem Tod, sagt man er starb den perfekten tot für einem Wrestler.

©2015 Lucha Mexico Project, LLC

Sexy Star und andere Wreslter in Lucha Mexico

2015 als Lucha Mexico entstand, war Sexy Star schon bekannter, was an der Wrestling Show Lucha Underground lag. Sie war es die das Intergender March wieder ins Gespräch brachte, denn bei Lucha Underground waren ihren Gegner meist Männer und sie konnte zeigen, das sie auch dort eine Chance hatte zu gewinnen. In Lucha Mexico taucht sie nur kurz auf, als man uns die Tripple A vorstellt und ein paar weibliche Wrestler. Doch man erfährt einiges über sie, auch die Beweggründe warum sie mit dem Wrestling anfing. Sie war Selbstmord gefährdet und wollte sich öfters das Leben nehmen. Doch das Wrestling rettet ihr das Leben, im Ring kann sie sterben und wieder auferstehen. Auch Faby Apache kommt kurz zu Wort, welche zu der Zeit im Ring eine Fehde mit Sexy Star hatte. Dabei erklärt sie auch das viele Menschen, es doch ernster nehmen was an Story erzählt wird.

Auch Jon Strongman Andersen kommt immer wieder mal zu Wort und erzählt von seinem Leben. Dabei betont er auch den Stress den er ab und an und eine Routine im Leben brauch, die er versucht überall zu haben. Doch zu Hause fühlt er sich am wohlsten. Dies ist auch verständlich,doch seine beiträge sind auch meistdie, welche nicht wirklich von bedeutung sind, er ist einfach da und nur das Vorstellen des Gyms wo er trainiert, ist interessant. Denn das Fitness Studio ist ein neutraler Ort, denn hier dürfen alle Wreslter aller Liegen trainiern.

©2015 Lucha Mexico Project, LLC

FAZIT:

Lucha Mexico ist ein interessanter Einblick in die Welt der Lucha Libre. Als Fan von Wreslting bekommt man einige interessante Geschichten erzählt. Dazu beleuchtet der Film auch etwas die Schattenseiten der Wrestlingwelt, doch geht hier leider nie wirklich ins Detail. Dennoch ist nicht alles Positiv und man versucht eine ausgewogene Mischung zu präsentieren.

  • 8/10
    Informationen - 8/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
  • 8/10
    Unterhaltung - 8/10
8.0/10
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