Schulmädchen-Report, 5. Teil – Was Eltern wirklich wissen sollten

Schulmädchen-Report, 5. Teil – Was Eltern wirklich wissen sollten, ohne Christina Lindberg aber wieder mit Ingrid Steeger.

Die deutsche Sexfilmwelle hat ihren Höhepunkt erreicht,wieder ungefähr ein halbes Jahr nach dem der vierte Teil in den deutschen Kinos lief, kam schon Schulmädchen-Report, 5. Teil – Was Eltern wirklich wissen sollten in die Lichtspielhäuser oder Bahnhofskinos. Dabei sind wir gerade mal im Jahr 1973 und seit dem ersten Teil waren 20 Millionen Zuschauer Weltweit in den Filmen, bei Teil vier sagte man uns noch es waren 30 Millionen. Frage am Rande was ist mit den anderen 10 Millionen passiert? Dafür scheint man jetzt die Form gefunden zu haben wie die Serie weiter gehen soll. Denn die Straßeninterviews sind Vergangenheit, es gibt keine Rahmenhandlung, bei dem Drehtempo wohl auch kaum möglich. Sondern wieder einzelne Episoden.

Die Handlung von Schulmädchen-Report, 5. Teil – Was Eltern wirklich wissen sollten hat wieder alles dabei was man aus den anderen Filmen schon kennt. Dafür versucht man nicht mehr aufzuklären, sondern erzählt einfach nur noch seine Geschichten und es gibt wenigere Kommentare zu dem was passiert. So ist man sich hier im klaren, das keiner mehr glaubt man bekommt wahre Geschichten erzählt. Denn von den typischen Fantasien, wie Schülerinnen verführen Lehrer oder auch schon mal Priester, darf Inzest wieder nicht fehlen und auch ein richtig schmalzige Geschichte am Ende.

Dadurch das Schulmädchen-Report, 5. Teil – Was Eltern wirklich wissen sollten ein Episodenfilm ist, baut man natürlich einzelne Charaktere auf und versucht ihnen je nach Dramatik der Handlung auch etwas tiefe zu verleihen. Das funktioniert mal besser und mal schlechter.  Als Zuschauer merkt man sehr deutlich, dass hier alles sehr schnell produziert wurde, denn im Grunde bekommt man immer die selbe Handlung erzählt, nur etwas abgewandelt. Was je nach Thematik auch funktioniert, nur ist man es beim fünften Film leid, dass es wieder eine Vergewaltigungsgeschichte gibt, welche wie immer schlecht dargestellt wird. Das mit dem Inzest ist erst neu und man braucht halt immer einen Tabubruch, damit die Menschen darüber reden.

 Die Schulmädchen sind nicht mehr der Bösen, jedenfalls fast.

Drei Jahre hat es gedauert und vier Filme bis man fast aufhörte den Schulmädchen die Schuld für alles zugeben. Nur halt bei der Sache mit der Vergewaltigung, hier versucht man immer noch das Mädel eine Teilschuld mit zugeben und am Ende ist alles in Ordnung. Das Weichspülen des Themas wird wohl nie aufhören in den Filmen. Doch sonst, macht man alles anders und erzählt halt typisches Erotikkurzgeschichten wie man sie aus den anderen FIlmen der 70er Jahre auch kennt. Was natürlich dafür spricht,wie Erfolgreich das einst war. So gibt man kaum noch die Schuld bei den Schulmädchen, Aufklären will man eh nicht mehr. Die Report Funktion ist auch nur noch ein fadenscheiniges Alibi. Was man immer wieder nutzt, damit man die Filme Rechtfertigen kann.

Dafür hat man etwas neues entdeckt, ein neuen Tabubruch den man erzählen kann, auch nur um alte Herren, welche sich den Film im Kino anschauen und sich vielleicht befummeln, eine neue Art der Befriedung zu geben. Die Lolita, welche hier ihren Opa verführt. Gespielt wird sie von Sonja Jeannine, welche ein Jahr später in dem Highlight Karate, Küsse, Blonde Katzen die Hauptrolle übernahm. Dabei versucht man das sogar seriös zu zeigen, raus kommt dabei eine Sexploitatiosnwürdige Geschichte, inklusive Schuld und Sühne Part.

Neu dazu gekommen ist, das man hier einen Priester verführen will und das Ende ist so kitschig, was nur noch von der letzten Geschichte übertroffen wird. Hier versucht man bei Schulmädchen-Report, 5. Teil – Was Eltern wirklich wissen sollten auch etwas Drama rein zubringen und greift aktuelle Themen auf,welche auch Tabu waren. Wie die Abtreibung und kritisiert auch die katholische Kirche etwas.

Erotik

Da hat man Ingrid Steeger dabei und baut sie in die Geschichte ein, wo Nacktheit und Sex kaum eine Rolle spielen, zwar findet man dennoch einen Grund sie nackt zu zeigen. Dennoch setzt man sie hier anders als man sie sonst aus der Zeit kennt. Das sie auch etwas Schauspieltalent hat ist kaum zu übersehen. Einzig bei der Episode wo es die typische Slapstickeinlagen gibt, hier hat man echt gutes Talent für Humor.

Ansonsten ist es halt wie immer, nun gut fast. Denn das erste Mal sieht man auch einen Jungen wie er masturbiert. Dazu hören wir seine Gedanken, die von seiner Freundin auch wie sie sich es sich selbst macht. Dabei wirkt das hier fast schon poetisch und romantisch und zeigt die Nervosität unerfahrener Menschen die Ficken wollen. Dies ist sogar etwas erotischer als der Rest. Dennoch ist es halt typisch 70er Jahre deutscher Erotikfilm. Mädels nackt zeigen und hoffen das es den Männern gefällt.

Sonja Jeannine sticht auch etwas heraus als verführerische Enkelin, wahrscheinlich wär sie das Highlight des Filmes, wär die Episode nicht so gewollt schockierend und das Thema ist halt Inzest, was sich ja auch gern mal durch deutsche Pornos zieht. Wenn man natürlich nur ihre Darstellung betrachtet, macht sie das wirklich gut, die junge Verführerin die gern mal ein Liebhaber wie John Wayne haben wollen würde.

Optik

Man wird immer mutiger bei dem was man zeigt und probiert sich aus. So bietet Schulmädchen-Report, 5. Teil – Was Eltern wirklich wissen sollten einige optische kurze Highlights. In der Episode mit Ingrid Steeger nutzt man Zeitlupen aufnahmen um ihren Traum zu zeigen, wie sie nackt mit anderen nackten Mädchen um den Priester kämpft. Dabei gibt es auch ein paar kurze Aufnahmen wo man vielleicht etwas mehr sieht.

Auch die Szene mit dem jungen Paar, was den Körper erkundet. Hier nutzt man eine sehr subversive Kamera bei dem Mädel und man sieht aus der Egoperspektive auch wie sie sich befriedigt und an ihrem Körper rum spielt. Beim Jungen wart man etwas mehr Distanz und zeigt dennoch wie er an seinem Penis rumspielt, was die Masturbation darstellt. natürlich ist sein Glied nicht erigiert. Dennoch ist Schulmädchen-Report, 5. Teil – Was Eltern wirklich wissen sollten freizügiger als die Teile davor. Auch die Inzest Episode hat gewagte Kamerafahrten über den Körper von Sonja Jeannine.

FAZIT:

Schulmädchen-Report, 5. Teil – Was Eltern wirklich wissen sollten ist ein typischer Vertreter des deutschen Erotikfilms der 70er Jahre. Man vergisst auch langsam wie die Reihe anfing und lässtzum GLück auch die Moral weg und zeigt einfach nur noch viel nackte Haut und Sex, welcher aber kaum erotisch ist. Einzig Ingrid Steeger und Sonja Jeannine sind hier herovr zuheben.

Movie title: Schulmädchen-Report, 5. Teil - Was Eltern wirklich wissen sollten

Director(s): Walter Boos, Ernst Hofbauer

Actor(s): Puppa Armbruster, Ekkehardt Belle, Erika Blumberger, Helmut Brasch, Ulrike Butz, Philippe Gasté, Willy Harlander, Sonja Jeannine, Günther Kieslich, Peter Kranz, Cleo Kretschmer, Andrea L'Arronge

Genre: Drama, Erotik, Komödie, Liebe/Romantik, Sex

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  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 5/10
    Schauspiel - 5/10
  • 6/10
    Regie - 6/10
  • 5/10
    Erotik - 5/10
  • 6/10
    Unterhaltung - 6/10
5.6/10
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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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