Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten

Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten und es ist kein Ende in Sicht. Dafür ist Sonja Jeannine wieder mit dabei.

1973 und noch immer gab es zwei Schulmädchen-Report Filme pro Jahr. Der deutsche Sexfilm boomte und die Menschen genossen die neue Freiheit im Kino, welche aber keine wirkliche war. Dennoch ändern sich langsam die Zeiten und dies merkt man auch bei Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten. So ist Sascha Hehn wieder mit dabei und Sonja Jeannine darf dieses sogar die Hauptrolle übernehmen. Doch noch etwas ist anders. Denn die Handlung man kehrt hier etwas zurück zum ersten Teil aber man versucht nicht mehr aufzuklären und auch die Straßeninterviews sind längst Vergangenheit. Auch der Sprecher aus dem Off wurde pausiert, die Schulmädchen erzählen ihre Geschichte.

Die Handlung von Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten beginnt mit einem Paar, welches im Musikraum der Schule anfängt sich zu Lieben. Doch sie werden vom Lehrer erwischt und es kommt zu einer Konferenz, wo beide die Möglichkeit haben sich zu verteidigen. So erzählen sie erst ihre Geschichte und dann auch von anderen Schülern an der Schule, was dort alles getrieben wird. Draus baut man um die Rahmenhandlung die typischen Episoden. Man versucht zwar immer wieder etwas abzuändern. Doch meist ist alles immer gleich.

Man mag es kaum für möglich halten, doch Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten hat so etwas wie eine Charakterentwicklung, jedenfalls in der Rahmenhandlung. Dies passiert zwar nur am Anfang des Films. Doch wir lernen das Pärchen etwas besser kennen. Scheinbar wollte man nicht zu sehr vom ersten Teil abschauen, denn im Grunde ist es die selbe Handlung wie beim ersten Schulmädchen-Report Film. Nur hat man hier jetzt die Schüler sich selbst verteidigen lassen und man hat keinen Psychologen mehr dabei. Doch sonst ist alles wie immer. Pro und Kontras der neuen Sexuellenfreiheit werden beleuchtet.

Fast keine bösen Schulmädchen

Nach dem in fünf Teilen von Schulmädchen-Report die Schülerinnen immer wieder die Bösen waren und man hier versucht hat sie nicht als Opfer darzustellen. Hat man damit in jedem Teil etwas mehr damit aufgehört. So ist davon in Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten kaum noch etwas übrig. Es darf natürlich nicht die Vergewaltigung fehlen, diese wird am Ende auch wieder sehr verharmlost. Doch das Mädchen ist dieses mal nicht Schuld daran. Man wird schon etwas besser in dem Umgang. Da sie aber auch Teil der Rahmenhandlung ist, gehört ihre Geschichte auch dazu, was an der Schule los ist. Man versucht als wie immer noch die Eltern zu schocken.

Nach dem man in den zwei Teilen davor schon etwas Inzest hatte, geht man bei Teil sechs einen anderen Weg. Denn dieses mal ist es der Vater der seine Tochter an Männer verkauft. Er betreibt wie es der Film so schön sagt Kuppelei. Das ist natürlich wieder eine der Geschichten die sehr dramatisch sein sollen. Doch dank des schlechten Schauspiels kommt das alles nicht so rüber. Die Handlung hätte aber Potenzial, alkoholischer Vater verkauft Tochter an Männer. Gibt ihr davon auch immer etwas Geld ab. Am Ende ist natürlich alles gut, weil der strahlende Retter in Not kommt und das arme Mädchen befreit.

In Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten werden öfters Mädchen von dem Mann gerettet, also Feminismus sieht anders aus. Sei es nun vor dem bösen Vater oder sie lernen was richtige Liebe ist oder auch vor der sexuellen Lust, hier wird aus Dankbarkeit Liebe. Man versucht immer wieder ein Happy End in die Handlung einbauen. Einzig die Folge die nur dafür da ist, das man mal lachen kann. Also damals, aus heutiger Sicht ist der ganze Film sehr unterhaltsam. Aber der stereotypische Italiener darf dieses mal eine Mädchenklasse beglücken und auch hier ist die Geschichte sehr unterhaltsam.

Erotik

Bei der Erotik hat sich nicht viel getan. Immer noch geht es nur darum nackte Mädels zu zeigen. So gibt es wieder eine Auswahl an hübschen jungen Frauen zu bestaunen. Dabei fällt aber auf, dass man Sonja Jeannine hier in die Hauptrolle besetzt und sie etwas Schauspielern darf, was sie auch kann. Hier merkt man auch warum sie in anderen Filmen besetzt wurde. Sie sieht gut aus und hat etwas Talent, was sie auch bei Karate, Küsse, blonde Katzen zeigte. Nackt darf der Fan sie auch bestaunen aber nicht so oft und so verführerisch wie noch beim fünften Schulmädchen-Report teil.

Interessant ist das es auch eine Episode gibt mit etwas lesbischer Liebe, welche aber zu einem Thriller wird. Man durch läuft bei Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten wirklich alles Genres. Hier darf eine Lehrerin mit einem verheiraten Mann rumschnackselt. Hier ist man dann doch etwas erotischer, weil es wohl um erwachsene geht und man sich etwas mehr traut. Dennoch ist der Erotik hier halt auch kaum vorhanden.

Optik

Man merkt bei jedem Teil die Weiterentwicklung und Machart. Denn bei Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten testet man wieder etwas aus. Obwohl man in einem Zusammenschnitt Szenen aus den anderen Teilen zeigt und hier und da paar optische Highlights wiederholt. So ist dieses mal deutlich zu merken, dass man die Rahmenhandlung ernst nimmt und die Episoden gut einbindet in dem Film. Nur ist es halt doch sehr typisch für einen deutschen Erotikfilm. Man ist zwar schon etwas gewagter mit Nahaufnahmen aber immer noch sehr prüde.

Eine Interessante Kameraeinstellungen gibt es bei der Episode die Unterhalten so.. Wenn der Italiener an die Tafel muss, da er sich in die Mädchenklasse eingeschlichen hat und die Lehrerin nicht gut sieht und die Brille auf dem Lehrertisch liegt. So steht er an der Tafel und hat keine Hose mehr an, das sieht man durch die Brille, was natürlich schärfer ist als der Rest. Das ist eine kleine optische Spielerei, welcher aber zeigt das Ernst Hofbauer doch etwas mehr will und kann als andere Regisseure von deutschen Erotikfilmen.

FAZIT:

Schulmädchen-Report, 6. Teil – Was Eltern gern vertuschen möchten ist immer noch sehr Unterhaltsam. Durch die Rahmenhandlung, bekommt man sogar so etwas wie den Versuch die Charaktere weiter zu entwickeln. Am Ende ist es zwar alles nur dafür da um die einzelnen Episoden zu zeigen. Dennoch funktioniert es. Man hört auch mit der Moralkeule in den Kommentaren auf und alles ist wirklich nur ein Erotikfilm, wobei die Erotik meist nie so wirklich funktioniert.

Movie title: Schulmädchen-Report, 6. Teil - Was Eltern gern vertuschen möchten

Director(s): Ernst Hofbauer

Actor(s): Puppa Armbruster, Gerd Arnau, Reiner Brönneke, Ulrike Butz, Shirley Corrigan, Britt Corvin, Sven Dolan, Marie Ekorre, Felix Franchy, Sascha Hehn, Sonja Jeannine, Günther Kieslich

Genre: Drama, Erotik, Komödie, Liebe/Romantik, Sex

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  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 6/10
    Schauspiel - 6/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 4/10
    Erotik - 4/10
  • 6/10
    Unterhaltung - 6/10
5.8/10
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Was Eltern gern vertuschen möchten

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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