Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen

Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen und wir als Zuschauer merk langsam, die Ideen gehen aus.

Im Herbst 1974 erschien Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen, die Erfolgswelle der Reportfilme hielt immer noch an. Doch langsam schien die Ideen nicht mehr die besten zu sein. Dennoch wollte Deutschland immer mehr Sex auf der Leinwand haben. Die Welle an deutschen Erotikfilmen aus dem Jahrzehnt spricht für sich. Doch die Schulmädchen sollten langsam auf dem absteigenden Ast sein, das merkt man auch daran, dass man hier keine Namen mehr hat die man aus den Vorgängern kennt, außer Puppa Armbruster und die bleibt irgendwie immer unerkannt.

Die Handlung von Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen dreht sich um eine Schulklasse voller Mädels, die auf Klassenfahrt fahren. Während der Fahrt erzählen sich die Mädels was sie so Sexuell erlebt haben. Dabei gibt es wieder einen Mix aus verschiedenen Handlungen. Es fällt aber deutlich auf, dass der Film bei der Handlung auf Nummer sicher gehen will. Denn vieles ist sehr seicht erzählt und es gibt kaum ein Drama. Natürlich darf die Teenagerschwangerschaft nicht fehlen. Doch sonst ist die Handlung sehr harmlos und man versucht es mit viel mehr Humor.

Beim achten Teil wird es nun sehr deutlich, dass die Macher alles sehr schnell produziert hatten. Denn die Mädels erzählen immer wieder von ihrem Leben und es wirkt einfach alles wie Fantasien von älteren Herren die sowas gern erleben würden. Wie das Schulmädchen was mit einem Freund und angestellten ihres Vaters ein Affäre hat. Das kommt zwar vor aber so wie es hier geschildert wird, ist es halt sehr auf die Männer zugeschnitten, die den Film sehen. Dies zieht sich durch den ganzen Film. Schon die erste Geschichte, wie der arme Lehrling verführt wird.

So sind sie die Schulmädchen

Im Verlauf der Schulmädchen-Report Filme wurden die Mädels immer besser dargestellt. Dennoch merkt man deutlich, dass hier doch die Fantasien von älteren Männer befriedigt werden sollen. Auch in Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen ist dies so. Alleine die Geschichte um die Schülerin, welche den älteren Mann verfällt und schwärmt wie toll er doch ist und er so viel kann beim Sex. Am Ende verlässt sie ihn, was eigentlich der richtige Schritt ist, doch im Film wirkt es so als wär sie die Böse. Vorher schwärmt sie aber von all dem was sie drauf hat. Im Film geht es immer wieder darum, das Männer alles können und ein junger unerfahrener wär dankbar für Sex.

Ansonsten ist die Handlung des Films sehr Harmlos, zwar gibt es am Ende noch etwas Stress wegen der Schwangerschaft aber alles ist wie immer Friede, Freude Eierkuchen. Es fehlt Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen eh an biss und Unterhaltungswert seiner Vorgänger. Hier hat man das erste Mal wirklich das Gefühl man zeigt nur einen Film, der in das Konzept passt und die Ideen sind so austauschbar, wie die Darstellerinnen der Schulmädchen. Es ist der Tiefpunkt der Reihe, also bis jetzt fehlen ja noch ein paar.

Erotik

Wie schon bei den sieben Teilen davor, bietet Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen auch kaum wirkliche Erotik, die Mädels sind zum größte Teil hübsch und nackt auch nett anzusehen. Doch bei der Erotik hält sich der Film wie immer sehr bedeckt. So gibt es viele Kamerafahrten über nackte Körper und man zeigt uns die kultigen Busch. Doch Erotik strahlen die Mädels niemals aus und die Sexszenen sind eher peinlich als erregend. So muss man als Zuschauer durch fast 90 Minuten pure erotische Langeweile kämpfen.

Es gibt auch wirklich dieses mal keine Szene, wo eine Darstellerin wirklich überzeugen kann mit ihren erotischen Fähigkeiten. Einzig vielleicht die Lehrerin, welche hier mal gefickt werden muss, das beschließen die Schülerinnen. Auch sehr fragwürdig das ganze. Jedenfalls ist es diese Darstellerin, welche noch am überzeugendsten ist. Sie bewegt sich natürlich als die anderen Mädels die auf den Männern rumzappeln als würden sie gerade sterben und das nicht den kleinen Tod.

Optik

Neben den typischen Standart Szenen bietet Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen auch die ein oder andere Experimentier freudige Szene. Zwar nicht mehr so überraschend wie in den anderen Teilen. Doch bei der Episode mit dem älteren Mann als Liebhaber, nutzt man eine Montage aus Liebesszenen und eine 360 grad Kamerafahrt durch das Zimmer um hier zu verdeutlich, in welchem liebesrausch sich das Mädel befindet.

Doch sonst ist der Film sehr typisch, die Kamera hält immer wieder auf die nackten Körper drauf, aber man sieht nur nackte Frauen. Bei den Männer gibt es den Penis in der Unterhose zu sehen. Hier will man natürlich schon brav und gesittet bleiben. Am ende ist Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen mehr ein deutscher Erotikfilm als ein Reportfilm. Denn nur der Sprecher am Ende aus dem Off erinnert noch daran, wie einst die Reihe anfing.

FAZIT:

Schulmädchen-Report, 8. Teil – Was Eltern nie erfahren dürfen ist nicht der beste Teil der Reihe, er bietet keine Elemente mehr welche die Reihe berühmt gemacht haben. Auch unterhält er weniger als seine Vorgänger und Erotik sollte man auch nicht erwarten.

Movie title: Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Director(s): Ernst Hofbauer

Actor(s): Wolf Ackva, Puppa Armbruster, Astrid Boner, Rolf Castell, Elke Deuringer, Marianne Dupont, Jürgen Feindt, Marisa Feldy, Joachim Hackethal, Liz Keterge, Jörg Nagel, Jürgen Schilling

Genre: Erotik, Sex

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  • 4/10
    Handlung - 4/10
  • 4/10
    Schauspiel - 4/10
  • 6/10
    Regie - 6/10
  • 3/10
    Erotik - 3/10
  • 2/10
    Unterhaltung - 2/10
3.8/10

Was Eltern nie erfahren dürfen

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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