The Throne of Fire

The Throne of Fire gehört zu der Welle der Conan Rip Offs.

Das italienische Kino hatte in den 80ern einige Probleme, denn langsam gingen die Ideen aus, doch bevor die einstige schmiede unzähliger Exploitationsfilme den Geist aufgab. Gab es noch unzählige Exploitationsfilme. Denn dank Conan mit Arnold Schwarzenegger waren Muskelberge beliebt und eine neue Art von Held war geboren, obwohl so neu war er nicht, gab es ihn schon vorher durch die Sinbad und Herkules Filme. Doch die Fantasywelt war düsterer und es gab mehr Gewalt. Dabei blieb die Handlung eigentlich immer gleich. So auch bei The Throne of Fire, hier gibt es den Kampf von Gut gegen Böse. Dazu etwas nordische Mythologie und fertig ist der Fantasykuchen.

Die Handlung von The Throne of Fire dreht sich um Morak den Sohn eines Dämons. Dieser Welt den Thron des Feuers besteigen. Doch dafür muss er ein paar Regeln einhalten. Es darf nur zu einer bestimmten Zeit passieren und er muss rechtmässiger Thronfolger sein. Was natürlich schwerer ist als gedacht, denn dazu muss er die Prinzessin heiraten. Diese hat darauf natürlich keine Lust. Dazu will unser Held Sigfried das auch verhindern und die Prinzessin beschützen. So beginnt der Kampf von Gut gegen Böse und das Spiel wer bekommt die Prinzessin, die eigentlich kein von beiden will.

Noch generischer als die Handlung von The Throne of Fire geht es kaum. Als Zuschauer muss man durch fast 90 Minuten an all möglichen quatsch des Fantasy- und Heldengenres. Man lässt wirklich kein Klischee aus und benutzt es. Dazu gibt es immer wieder mal eine Wendung und wie oft die Prinzessin freikommt und wieder gefangen genommen wird und unser Held ist auch nicht der hellste und irgendwie ist er immer da, wenn man ihn gerade braucht. Selbst sein Vater, der wohl Zauberer war und für tot gehalten wird, hat einen kurzen Auftirtt, weil man ja irgendwie in der Handlung weiter kommen muss. Die Frage wo der Vater von Morak ist, sollte man am besten auch nicht stellen.

Gut gegen Böse und die Prinzessin

Es ist ja normal, dass die Frau in diese Art von Filmen, meist nur das Opfer ist, was gerettet werden muss. Es war halt eine andere Zeit und das Welt noch etwas anders. Obwohl sich nicht viel geändert hat und in vielen Filmen, Frauen immer nur hübsch aussehen müssen. Ist es bei The Throne of Fire auch nicht anders. Nur das die Prinzessin hier sehr misstraurisch ist und auch mal mitkämpft. Dennoch ist sie einer der Schwachpunkte, denn glaubt man Jess Franco war Sabrina Siani eine sehr untalentierte Schauspielerin und das merkt man bei dem Film. Es ist also kei Wunder, das sie bei Conquest einen helm trug und die ganze Zeit oben ohne war. Bei The Throne of Fire ist sie in einer Art Bikini die ganze Zeit und sieht auch hübsch aus. Doch das war es schon.

Der Böse, welcher eigentlich ein sehr hässliches Baby war, ist zu einem hübschen jungen Mann geworden. Der zwar im Vergleich zum Helden wie ein hempfling wirkt. Dennoch ist er gefürchtet und regiert mit starker Hand. Wär da nicht die Prinzessin, die man entführen muss, damit sie einen Heiratet. Nun er ist halt die stereotypische Version eines Fantasy Fiesling. Der scheinbar auch noch unverwundbar ist.

Siegfried unser Held, mit dem ultimativen deutschen Heldennamen schlechthin. Denn Siegfried ist der Held aus der Niebelungensage. In The Throne of Fire ist er der Held, der sutr durch die Gegend läuft und die Bösen verhaut und dabei versucht die Prinzessin zu retten und in ihr höschen zu kommen, ich meine natürlich ihr jungfräuliches Herz zu erobern. Sie will aber nicht, was zu einem sehr merkwürdigen Ende führt, die Moral ist so fragwürdig, das selbst die Autoren von Schulmädchen-Report hier protestieren würden.

Starke Helden und viel langsame Action

Unser Held Siegfried wird von Pietro Torrisi gespielt, welcher anders als die anderen Muskelbepackten Actionhelden der 80er Jahre, seine Brusthaar hat stehen lassen. Ihn kennt ihr vielleicht aus ein paar Bud Spencer (R.I.P.) und Terrence Hill Filmen, da war er immer wieder Stuntman der verprügelt wurde. In The Throne of Fire verprügelt er hat. Das Aussehen hat er aufjedenfall dafür. Doch der Funke will nicht überspringen, wenn er die Handlanger von Morak fertig macht. Auch Sabrina Siani darf ab und an ran, auch mehr schlecht als Recht.

So ist die Action in The Throne of Fire eher billig und langweilig, dazu kommt das viele Szenen entweder in Zeitlupe gefilmt sind oder langsamer abgespielt werden. Warum auch immer, es hat keine Wirkung, Menschen dabei zu zusehen, wenn sie schlecht Choreografiert auf einander einprügeln. So wirkt der ganze Film doch sehr zäh und die Kämpfe sind langweilig und nicht unterhaltsam. Auch gibt es ab und an es Blut, doch der Film ist sehr harmlos.

Optik

Schlecht sieht The Throne of Fire nicht aus, Regisseur Franco Prosperi scheint etwas Talent gehabt zu haben hinter der Kamera. Jedenfalls nutzt man das Setting, was aber eindeutig als Studio zuerkennen ist. Auch die Szenen mit den Brunnen sind gut gefilmt. Nur wie gesagt die Action, hier hat er komplett versagt. Zwar ist die Idee nett mit der Zeitlupe, doch es fällt der Effekt dahinter und wirkt am Ende abgenutzt, weil es immer wieder pasiert und gleich aussieht.

Sonst hat man halt einen typischen Babaren Fantasyfilm vor Augen und das erkennt man. Die Welt sieht aus wie ein Mittelalter oder kurz davor. Eine längst vergessen Welt. Doch viel gibt The Throne of Fire am Ende optisch auch nicht her. Nur das man hier halt etwas Talent hatte, dennoch reicht es nicht am Ende nicht aus, um den Film zu retten.

FAZIT:

The Throne of Fire ist leider ein Reinfall. Sabrina Siani sieht nur gut aus, ist aber als Schauspielerin total unfähig, auch in den Actionszenen. Unser Held wirkt blass und er ist einem egal. Der Böse ist Böse und die Handlung sehr generisch. So bekommt man einen langsamen und langweiligen Fantasyfilm.

Movie title: The Throne of Fire

Director(s): Franco Prosperi

Actor(s): Pietro Torrisi, Sabrina Siani, Stefano Abbati, Gianlorenzo Bernini, Peter Caine, Beni Cardosi, Dan Collins, Amedeo Leonardi, Harrison Muller Jr., Isarco Ravaioli

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  • 4/10
    Handlung - 4/10
  • 4/10
    Schauspiel - 4/10
  • 6/10
    Regie - 6/10
  • 3/10
    Action - 3/10
  • 3/10
    Spannung - 3/10
  • 3/10
    Unterhaltung - 3/10
3.8/10
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Handlung:

Der Dämon Belial zeugt seinen Satanischen Ableger Morak mit einer unschuldigen Frau. Satans Sohn Morak ist Jahre später erwachsen und führt seine Heere durch die Länder des Reiches. Sie rauben, brandschatzen, ermorden das Königspaar und nehmen die Prinzessin gefangen. Denn um den Thron des Feuers zu besteigen, muss der Sohn des Satans die Prinzessin ehelichen, da nur ein wahrer Nachfahre Odins auf dem Thron Platz nehmen darf. Doch da gibt es Siegfried, der sich ihm in den Weg stellt!

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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