Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an

Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an wieder mit Heiner Lauterbach und anderen bekannten Gesichtern wie Marianne Dupont.

Wieder ist ein Jahr vergangen und wir schreiben das Jahr 1976 und schon sind wir bei Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an. Wahrscheinlich wurde der Film aber auch schon eher gedreht, denn viele Darsteller aus dem neuen Teil sind auch wieder mit dabei. Es fällt langsam wirklich auf, dass man hier immer wieder die selben Darsteller in anderen Rollen zeigt und nicht wie am Anfang immer neue unbekannte und untalentierte Darsteller und Darstellerinnen. Auf dem Regiestuhl saß wieder Walter Boos und Heiner Lauterbach ist auch wieder mit dabei, genauso wie Marianne Dupont. Dieses mal zum glück nicht dabei Puppa Armbruster.

Die Handlung von Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an beginnt in einem Klassenraum, haltet euch fest, da kommt ihr nie drauf, voller Schulmädchen, welche darüber diskutieren was Moral und Recht in der modernen Welt bedeuten. Natürlich erfahren wir wieder einiges über die anwesenden Damen, denn es dreht sich alles um Sex. Dabei gibt es wieder die typischen Geschichten, obwohl man einiges versucht neu wirken zu lassen. Dabei geht man auch schon am Anfang andere Weg am Ende ist aber alles wie immer beim alten. So gibt es Drama, Humor und Emanzipation und etwas Sozialkritik.

Man merkt deutlich an Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an das die Ideen langsam ausgehen, nach zehn Filmen ist das auch kein Wunder, doch man merkt auch, das es den Machenr auch irgendwie Egal ist was sie hier tun. Das alles wirkt zwar immer noch so als wolle man Aufklären und eine diskussionen starten wie es um die moderne Frau steht. Doch man wiederholt bestimmte Themen langsam immer wieder. Dazu ist der Film auch recht kurz. Dabei beginnt alles sehr viel versprechend und am Ende bekommt man halt den typischen Schulmädchen-Report Film geliefert.

Schulmdächen und der Exorzist

Die erste Geschichte von Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an beginnt mit einem Lehrer der verhört wird, er soll eine Schülerin vergewaltigt haben. Am Anfang hören und sehen wir nur die Version des Mädels. Etwas später kommt dann ein Junge, welcher extreme Tendenzen von einem Stalker hat und erzählt was wirklich passiert ist. Das ist eine interessante Idee, denn so zeigt man auch mal die Schattenseiten und zeigt hier das natürlich nicht alle Schulmädchen gut sein können, ohne dabei aus echten Opfern Täter zu machen. Sondern hier geht es nur um Rache und einem misslungen Plan.

Eine andere Geschichte greift ein aktuelles Popkulturelles Thema auf, denn das Buch und der Film der Exorzist schockierte Millionen von Menschen. Also warum nicht für Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an nutzen? Was im Grunde eine nette Idee wär für eine unterhaltsame Episode, würde man es gut parodieren und die Vorlage nutzen. Doch hier merkt man dann wieder, dass die Produktion sehr billig war. Denn die Schauspielerin muss so tun als wär sie besessen, was extrem schlecht ist und dann auch der Rest dieser Episode ist sehr peinlich. Fremdschämen pur.

Am Ende ist alles wie immer, die Schulmädchen sollen machen was sie wollen. Man steht noch am Anfang und es muss sich noch viel tun. Geändert hat sich nach 40 Jahren noch immer nicht viel. Auer bei manchen dingen in der Sexualität und was die Intimfirsuren anging aber sonst ist es immer noch ein langer steiniger Weg. Dafür gibt es in der letzten Episode von Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an wieder mal etwas Sozialkritik und die Elitären haben auch keine Chance auf dem Arbeitsmarkt und die miese Rente da ist Adolf noch dran schuld.

Erotik

Bei der Erotik geht man auch wieder ein paar Schritte zurück. Man zeigt zwar Nacktheit und die Mädels Posen auch etwas mehr. Was natürlich erotischer wirkt. Doch man ist zurück zu den alt Herren Fantasien von dem alten reichen Mann der sich ein junges hübsches Mädel hält. Was natürlich vorkommen kann aber hier wird es doch sehr überromantisiert, die Vaterkomplexe der Schülerin, welche sich als Clever darstellt und alle ausspielt.

Ansonsten ist es wohl Marianne Dupont die hier bei Erotik punkten kann, spielt sie auch noch in anderen erotischen Filmen aus den 70er Jahren mit. Dabei ist ihre Episode schon sehr kitschig, sie ist ein Mädel was ihre sexuelle Lust entdeckt und unbedingt Sex haben will, doch das führt zu Probleme. Am Ende wird sie von dem Charakter von Heiner Lauterbach gerettet und findet Erfüllung.

Optik

Alles wirkt an Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an wie ein rückschritt, so als ob man doch lieber auf Nummer sicher gehen will. Es gibt zwar immer noch ein paar gute Einstellungen. Doch man verschenkt viel, vor allem bei der Episode mit dem exorzismus, hätte man soviel mehr machen können. Entweder wollte man nicht, dachte das reicht schon so oder es gab nicht genug Geld. Die kreativtät in diesem Film ist nicht vorhanden. So bekommt man das übliche geboten.

Auch bei den Sexzsenen ist alles beim alten, zwar scheinen die Zeiten des wilden herum gewackel vorbei zu sein, dennoch ist alles sehr unerotisch gefilmt. Da hilft bei der letzten Episode von Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an auch nicht das man hier schnulzige Musik unterlegt. Damit der alte Mann die junge Frau verführen darf. Hier scheint man wirklich die alten Herren im Publikum anzusprechen und ihnen Mut zu machen. Man braucht nur Geld und schon kommen die ganzen hübschen Mädels schon an.

FAZIT:

Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an hat zwar interessante Ansätze versagt aber überall und ist wieder ein großer Schritt zurück und man befriedigt mehr die bedürfnisse von alten Herren. Es gibt weniger Erotik und die ganze Episode um den Exorzisten ist pures Fremdschämen und typischer deutscher Humor aus den 70ern, es fehlte eigentlich nur Peter Steiner.

Movie title: Schulmädchen-Report, 10. Teil - Irgendwann fängt jede an?partner=93994

Director(s): Walter Boos

Actor(s): Alexandra Bogojevic, Astrid Boner, Reiner Brönneke, Siggi Buchner, Walter Feuchtenberg, Paul Glawion, Max Griesser, Joachim Hackethal, Peter Hamm, Gina Janssen, Yvonne Kerstin, Günther Kieslich

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  • 4/10
    Handlung - 4/10
  • 3/10
    Schauspiel - 3/10
  • 5/10
    Regie - 5/10
  • 3/10
    Erotik - 3/10
  • 3/10
    Unterhaltung - 3/10
3.6/10
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Irgendwann fängt jede an

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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