Schulmädchen-Report, 13. Teil – Vergiss beim Sex die Liebe nicht

Schulmädchen-Report, 13. Teil – Vergiss beim Sex die Liebe nicht der mit Katja Bienert.

Wir schreiben das Jahr 1980 und im Grunde ist der deutsche Erotikfilm aus den Kinos verschwunden. Denn der Heimkinomarkt, dank VHS, Betamax und co. ist am kommen, somit auch der Porno. Die Leute können nun zu Hause in aller Ruhe sich die nackten Damen anschauen und müssen nicht mehr dafür ins Kino. Die Filmwelt hat sich geändert und dennoch versuchen immer noch Regisseure ihre Filme auf die Leinwand zu bringen. Dazu gibt es ein paar neue Stars die junge Katja Bienert, welche auch mit Jess Franco Filme dreht und auch mit Walter Boos, welcher bei Schulmädchen-Report, 13. Teil – Vergiss beim Sex die Liebe nicht Regie führte. Mit ihm drehte sie Die Schulmädchen vom Treffpunkt Zoo, es ist also kein Wunder das sie auch im letzten Schulmädchen-Report Film auftaucht. Dafür war nach diesem Film entgültig Schluss.

Wie schon bei den Vorgängern gibt es auch bei Schulmädchen-Report, 13. Teil – Vergiss beim Sex die Liebe nicht auch einen Rhamenhandlung, dieses mal proben Schüler das Stück Romeo und Julia und zwischen durch erklärt ihnen ihr Lehrer wie sie zu spielen haben. Das führt zu Geschichten, welche die Schüler erzählen. Da wär wieder Erpressung dabei und Mord aber auch die schönen Seiten, der Versuch des ersten Mals und eine Wette um ein Höschen. Leider auch eine Episode über Alkoholsucht, nach Heroin nun das was hier wirklich ausgebeutet wird. Doch am Ende gibt es noch eine typische 80er Jahre Teeniekomödienhandlung um einen Jungen der es gleich mit zwei Mädels macht und sich entscheiden muss.

Man merkt der Handlung an, das man über ein Jahr Pause hatte und man in den 80er angekommen ist. Doch bleibt manches beim alten, muss halt die Tradition wahren der Vorgänger, dennoch wird einiges anders gemacht. Auch sind die Episoden etwas länger und so bekommt man mehr Zeit mit den Charakteren, was zwar nicht immer funktioniert. Dennoch spürt man, das man hier wohl eine neue Welle lostreten wollte. Was nicht so richtig klappte.

Alt und Neu vereinen sich

Bei dem 13. Film der Schulmädchen-Report Reihe muss man schon sagen, als Zuschauer hat man alles gesehen. Die Welle der Reportfilme war enorm in den 70ern. Das merkt man auch bei Schulmädchen-Report, 13. Teil – Vergiss beim Sex die Liebe nicht so versucht man einfach Geschichten zu erzählen, welche in die Rahmenhandlung gepasst haben und wohl nicht als eigener Film taugten. Schon die erste Geschichte mit der armen Schülerin die erpresst wird und zum Sex gezwungen wird. Das hatten wir ja schon öfters in der Reihe. Doch hier endet es mit Mord und einer hitzigen Diskussion der Schüler. Das Mädel wird von Katja Bienert gespielt, welche wohl eine der wenigen Schauspielerinnen ist, die eine ältere spielt. 1980 war sie gerade mal 14 Jahre alt und spielt eine 16 Jährige. Doch das kennt man ja von ihrer Karriere.

Die Eahmenhandlung bietet dennoch interessante Ansätze, das aus diskutieren von Shakespeare ist interessant und leitet die Geschichten gut ein, welche auch ab und an einen Bezug dazu haben. Das verbindet das alles natürlich etwas besser. Warum man das erst beim letzten Teil so richtig schafft, ist auch ein Rätsel. Obwohl die Geschichte um die Alkoholkrnake, wohl den aktuellen Trend damals einschlägt, die Abhänigkeit von Jugendlichen zu zeigen. Christiane F. lässt grüßen. Hier geht man zwar auch ins Details und zeigt ein Bild einer verzweiffelten Jugendlichen, welche ihre Sucht nicht mal anerkennen will.

Die letzte Episode ist dann eine RomCom wie sie im Buche steht und zeigt deutlich was einem in den 80ern so alles erwartete in diesem Bereich. Im Grunde hätte man aus dieser Handlung auch einen eigenen Film machen können. Es gibt mehr her und ist auch etwas interessant.

Erotik

Über die erotische Ausstrahlung von Katja Bienert kann man nun streiten, wegen ihres alters. Sie ist halt durch ein paar Jess Franco Filme berühmt geworden und sie hat wirklich Schauspieltalent und macht ihren Job in Schulmädchen-Report, 13. Teil – Vergiss beim Sex die Liebe nicht wirklich gut. Ob das nun sein muss, hätte man damals diskutieren können. Sie war wohl schon immer etwas reifer und ihre Mutter war auch immer dabei.

Kommen wir zu den anderen Damen, es gibt natürlich wieder ein paar Pornodarstellerinen und bekannte Gesichter zu sehen. Auch hier ist man wirklich in den Übergang zu den 80er. Während sich im Intimbereich noch nicht viel geändert hat. Ist es mit der Erotik doch etwas anders. So haben die Mädels Ausstrahlung und man nutzt sie auch besser. Obwohl der Sex immer noch sehr unerotisch dargestellt wird. So ist Schulmädchen-Report, 13. Teil – Vergiss beim Sex die Liebe nicht doch erotischer als seine Vorgänger.

Optik

Nach zwölf Filmen hat Schulmädchen-Report, 13. Teil – Vergiss beim Sex die Liebe nicht einen neuen Vorspann, man merkte wohl das man nicht mehr den von 1970 nehmen kann, die Zeiten hatten sich halt zu sehr geändert. Doch das ist nicht das einzige neue. Die Darsteller werden auch im Vorspann erwähnt und man sieht Szenen aus dem Film, quasi eine kleine Vorschau. So zeigt sich deutlich, das es wohl auch ein Neuanfang sein sollte.

Ansonsten bietet der Film halt nichts besonders, nur das man merkt das die 1980er da sind und es nicht mehr so nach 70er aussieht. Die Kamera ist aber immer noch ähnlich, dafür gibt es aber besser Einstellungen und auch posen der Darstellerinnen, welche besser in Szene gesetzt wurden. Auch nutzt man Spiegel und andere Tricks, für ein besseres Bild. Es hat sich hier einiges getan. Zwar nicht genug und alles viel zu spät. Dennoch ist es eine kleine Entschädigung.

FAZIT:

Schulmädchen-Report, 13. Teil – Vergiss beim Sex die Liebe nicht ist ein würdevoller Abschluß der Reihe. Man merkt deutlich das sich einiges geändert hat. Leider wohl zu spät. Dennoch nach 13 Filmen ist nun Ende, was auch gut so ist. Dennoch zeigt dieser Film, was hätte besser machen können und das schon eher.

Movie title: Schulmädchen-Report, 13. Teil - Vergiss beim Sex die Liebe nicht

Director(s): Walter Boos

Actor(s): Katja Bienert, Manuela Kohlhofer, Sylvia Engelmann, Renate Langer, Gaby Fritz, Rosl Mayr, Margarete Gerber, Helena Rosenkranz, Alexander Arndt, Josef Moosholzer, Don Bahner, Thomas Müller

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  • 5/10
    Handlung - 5/10
  • 6/10
    Schauspiel - 6/10
  • 6/10
    Regie - 6/10
  • 4/10
    Erotik - 4/10
  • 4/10
    Unterhaltung - 4/10
5.0/10
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BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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