Michael – (K)ein harter Vampirfilm

Michael – (K)ein harter Vampirfilm ist kein typischer Vampirfilm!

Das Vampir Genre ist eins der ältesten im Film und es überdauert alle Jahrzehnte, währende andere Genres kommen und gehen, wird es immer wieder einen Vampirfilm geben. Das geht vom klassischen Dracula Stoff bis hin zu umstritten Umsetzungen wie Twilight. Da das Thema aber so Zeitlos ist und die Figur des Vampires nie wirklich definiert wurde, kann man ihn einsetzen wie man will. Im Fall von Michael – (K)ein harter Vampirfilm geht das sogar als Komödie mit sehr vielen Peniswitzen. Denn der deutsche Film von José Hidalgo nimmt das Genre nicht so ernst und versucht dem Zuschauer 90 Minuten lang prächtig zu unterhalten. Wie das ganze aber funktioniert, erfahrt Ihr nun in der Review.

Die Handlung dreht sich um Michael, welcher nach einer Nacht mit einer unbekannten Frau ein Problem hat. Er bekommt keinen mehr hoch und so bittet er seinen Halbbruder Mumu um Hilfe. So begeben sie sich zum Arzt, Lola die Freundin von Mumu ist auch dabei und hat sehr viel Spaß mit dem Problem von Michael. Doch der Arzt ist erschüttert, denn scheinbar ist Michael tot und sollte nicht mehr leben, was ist passiert? Schnell machen sich die drei auf die Suche nach der Ursache. Michael wurde von einem Vampir in den Penis gebissen und ihm bleiben nur noch wenige Tage bis zur Verwandlung. Was sollen die drei also machen?

Zugegeben auf dem Papier klingt die Handlung von sehr dürftig und nach den üblichen Stereotypen einer Parodie, was aber am Ende dabei raus kommt, überrascht einem doch sehr Positiv. Denn der Film macht einiges anders und auch wenn nicht unbedingt jeder Witz funktioniert, so hat man doch seinen Spa´und es ist fast unglaublich wie viele Peniswitze es in Michael – (K)ein harter Vampirfilm gibt und wahrscheinlich hat man sogar ein paar übersehen.

Vampire und andere kleinigkeiten!

Bei der Anzahl an Vampirfilm die es auf dem Markt gibt sich etwas abzuheben ist schwer und dennoch gelingt das Michael – (K)ein harter Vampirfilm. Denn man verfrachtet das Thema halt in eine Komödie, obwohl es auch unzählige Vampirkomödien gibt. So ist es wohl eine der wenigen die soviele Peniswitze bietet. Dazu zitiert der Film auch immer wieder andere Horrorfilm. Alleine bei der Suche was Michael fehlen könnte, kann der Filmfan sehr viele Filme entdecken und dies zieht sich durch den ganzen Film. Dabei baut der Film nach und nach seine Handlung auf und wir lernen die Figuren kennen, die alle sehr liebenswert sind. Selbst Michael, der ein totaler Aufreißer ist, kommt nicht so schlimm rüber.

Das interessante ist manchmal was Michael – (K)ein harter Vampirfilm anders macht. Wenn Michael mit seinen Freunden in der Kokosnuss nach der einen Sucht und mit den Damen flirtet, bekommt man einiges geboten. So werden Stereotypen umgedreht und so manche Dame ist schlagfertig als in einer typischen Komödie, dabei werden die sexistischen Anmachsprüche auch umgedreht und bei einem Mann angewendet. Was eine nette kleine Idee für diese Szene ist und zeigt das es auch anders geht im deutschen Humor, was man bei all den Penis Witzen halt auch nicht erwartet.

Das Vampir Thema im Film und wie es behandelt wird, ist irgendwo bei Anne Rice, denn die Vamire mögen zwar kein Sonnenlicht und man sieht sie auf Fotos nicht oder im Spiegel. Dafür hat Knoblauch und ein Kreuz keine wirkung. Das bekommt man gleich am Anfang gezeigt, man zeigt also deutlich, welche art von Vampir zu sehen bekommt. Dabei verzichtet man auch auf Gags auf Kosten von Twilight.

Peniswitze und noch mehr Peniswitze

Machen wir uns nichts vor, ein Film wie Michael – (K)ein harter Vampirfilm lebt von den vielen Penis Anspielungen. Wenn der Hauptcharakter schon keinen Steifen mehr bekommt und sich alles darum dreht, was sollte man auch anderes erwarten? Man wird aber überrascht wie viele es in dem Film gibt. So geht es schon bei den Namen mancher Charaktere los. Selbst bei Michael gibt es am Ende noch eine kleine Wendung. Auch sonst gibt es Figuren wie Mütze und Glatze. Ein Johnson gibt es auch. Das zieht sich so durch den Film. Dazu die ganzen Gags die gemacht werden. Direkt am Anfang wenn Mumu und Lola anfing sich über die Situation von Michael lustig zu machen, welche echt gelungen ist.

Neben den ganzen Peniswitzen gibt es bei Michael – (K)ein harter Vampirfilm auch Anspielungen an Filme, so wird zum Bespiel Hellraiser 2 – Hellbound zitiert und wie erwähnt bei der Suche nach der Ursache für Michaels Probleme gibt es viele Filme, sei es Re-Animator oder Armee der Finsternis bis hin zu Klassikern, man muss hier genau aufpassen um alle mit zu bekommen. Der Film hat aber noch mehr Wortwitz zu bieten und viele Dialoge, wo zwar nicht jeder Witz richtig funktioniert aber dennoch gut unterhalten kann.

Optik

Bei dem Look mert man dann schon etwas mehr, dass Michael – (K)ein harter Vampirfilm eine kleine deutsche Produktion ist. Dabei gibt man sich aber viel Mühe mit dem Schnitt und den Kameraeinstellungen. Da der Film aber eine Komödie ist, lebt er natürlich auch nur zweitrangig von den Bildern, obwohl manche Szenen schon ausgelegt sind auch den Humor optisch rüber zu bringen. Im Krankenhaus, wenn Mumu und Lola über Disneyland reden denken die Schwestern das Mumu angibt was er für ein toller Hecht ist, denn seine Gesten sehen so aus.

Im Finale gibt es dann auch noch etwas Action mit den Vampiren und hier zeigt sich dann das können, denn man versteckt sehr gut das man kaum Effekt benutzt und alles durch schnitt und töne kaschiert. Das funktioniert gut. Denn wenn die Gruppe sich den Vampiren stellt, erinnert das stark an From Dusk till Dawn. Was hier wohl sicherlich auch etwas Absicht war, denn das Setting in einer Bar bzw mehre Clubs wo Vampire tätig sind. Das ganze geht auch nach dem Abspann weiter, hier gibt es auch nochmal einen Peniswitz.

FAZIT:

Michael – (K)ein harter Vampirfilm ist eine unterhaltsame Komödie, welche so viele Peniswitze enthält, das man beim ersten schauen sicherlich den ein oder anderen übersieht, weil er so klein war. Ansonsten bekommt man auch nette Ansätze zur Vampirthematik geboten und ein paar Film Anspielungen sind auch dabei. Alle Charaktere sind sehr sympathisch und man bricht auch mal die vierte Wand. So wird man 90 Minuten lang prächtig unterhalten.

Movie title: Michael - (K)ein harter Vampirfilm

  • 7/10
    Handlung - 7/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 8/10
    Unterhaltung - 8/10
7.3/10
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Handlung:

Star Mitglied der Kokosnüsse Bruderschaft und Super-Checker Michael (Jörn Guido) wird bei einer seiner Safari-Jagden von einer Vampirin gebissen. Da ohne Blutfluss keine Erektion mehr möglich ist, sieht er sich gezwungen eine Lösung zu finden.Mit der Hilfe von Mumu (José Hidalgo) und seiner Freundin Lola (Simone Kaufmann) beginnt die Suche nach der Vampirin, um die Verwandlung zu stoppen. Prof. Johanson (Georg Groeling-Müller) und Michaels Vater Engelbert (Klaus Thiel-Klenner) begleiten die 3 bei der Suche, bis alle vor ihrem Endgegner und seiner Armee stehen. Wie wird der Kampf zwischen Gut und Böse enden? Wird Michael seine Menschlichkeit und die dazugehörige Sexualität zurückerobern?

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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