Boone: The Bounty Hunter

Boone: The Bounty Hunter gehört in die Reihe, wenn Wrestler einen Film drehen.

Es gibt ja einige Filme in den vergangenen Jahrzehnten wo Wrestler die Hauptrolle übernommen haben, aktuell produziert WWE Films immer wieder Filme mit ihren Supstars in den Hauptrollen. Doch außerhalb der Company ist es etwas ruhiger geworden. Doch es gibt einen Wrestler der es versucht hat und seinen Film seit Jahren verwirklichen wollte. Die Rede ist von John Hennigan, den viele vielleicht noch als John Morrison aus seiner WWE Zeit kennen oder aktuell bei Lucha Underground als Johnny Mundo. Er spielt bei Boone: The Bounty Hunter nicht nur die Hauptrolle, sondern schrieb auch das Drehbuch und hat den Film mitproduziert, nur die Regie übernahm jemand anders. Dafür war er auch für die Stunts und die Choreografie des Films mit verantwortlich.

Die Handlung von Boone: The Bounty Hunter dreht sich um den Kopfgeldjäger Boone der seine eigene TV-Show hat, doch diese droht abgesetzt zu werden, denn die Quoten sinken und die Fans denken es ist zuviel gestellt bei der Show. So überredet er sein Team nach Mexiko zu fahren um dort einen Jungen zu fangen der wegen Mordes gesucht wird. Doch das Dorf wird von dem Vater des Jungne kontrolliert und für Boone steht auf einmal mehr auf dem Spiel als nur seine TV-Show.

Man merkt deutlich, dass John Hennigan hier einen Film machen wollte, der ihn in den Fokus rückt, doch ihn niemals als Superman zeigt der jeden Gegner fertig macht. Da er auch Film studiert hat, wird auch immer wieder beim Drehbuch deutlich. Bei der Action orentiert er sich mehr als Jackie Chan, als auch Hochglanz Action die zwar stylisch ist aber meist sieht man nicht was passiert. So bekommt der Actionfan bei Boone: The Bounty Hunter mehr Oldschool als Newschool.

Never bring a knife to a boone fight

Der Film lebt von seiner Hauptfigur, welche aber wie schon erwähnt nicht der strahlende Held ist, er will seine TV-Show behalten und riskiert dabei das Leben seiner Crew. Doch tief im Herzen will er immer wieder das richtige tun, das merkt man der Handlung und der Charakterentwicklung auch immer wieder an bei Boone: The Bounty Hunter. Die Handlung ist dabei aber immer sehr geradlinig und man nimmt keine Umwege um zum nächsten Punkt zu kommen. Wahrscheinlich war aber wegen dem Budget auch nicht mehr drin, wenn man John Hennigan über seinen Film reden hört, erfährt man auch, das wohl einige Ideen nie verwirklicht werden konnten, weil er sonst einen Big Budget Hollywood Film hätte drehen müssen.

Die Handlung von Boone: The Bounty Hunter ist dabei typisch für einen Actionfilm, unser Held kommt in eine fremde Stadt und muss diese dann retten. Dieses Konzept funktioniert schon seit Jahren immer wieder sehr gut in Filmen, wenn man es denn richtig umsetzt. Bei diesem Film ist es auch gelungen, weil man sehr schnell auf das Tempo drückt und man dennoch genug Zeit hat für ein paar Nebencharakter, die am Ende auch wichtig werden. Die Bösen bleiben aber etwas im Hintergrund und dürfen meist nur Böse sein und man bedient sich bei dne üblichen Stereotypen.

Es gibt aber auch viel Humor in Boone: The Bounty Hunter, vor allem wenn Boone ein paar Onliner los lässt, die alle etwas mit seinem Namen zu tun haben, dazu auch die Szenen aus seiner TV-Show wenn er Schauspieler festnimmt. So beginnt der Film auch, man jagt gerade Kevin Sorbo und es gibt ein paar Anspielungen an Hercules. Selbst wenn die Handlung von Boone: The Bounty Hunter das Rad nicht neu erfindet, so reicht sie vollkommen aus und unterhält gut.

Action

Da John Hennigan nicht nur ein Pro Wreslter ist, sondern auch Parkour beherscht, ist es natürlich kein Wunder, dass in Boone: The Bounty Hunter sehr viel davon zu sehen ist. Dennoch ist alles sehr dosiert gehalten. So steigert sich alles zum Finale hin. So gibt es hier eine Mischung aus Wrestling Moves und etwas Martial Arts zu sehen. Es gibt auch viele Verfolgunsjagten in Boone: The Bounty Hunter, denn John Hennigan hatte auch Jackie Chan als Vorbild und der hat in vielen seiner Filmen eine Verfolgunsjagt drin, welche auch sehr akrobatisch ist. Das bekommt man hier auch zu sehen. John Hennigan springt von einem hausdach zum nächsten oder springt über Autos, dreht sich in der Luft, läuft auch Kurz an einer Wand entlang. All das zeigt das können des Hauptdarstellers.

Im Finale gibt es dann auch eine kleine Hommage an Brcue Lee und wohl fast jeden Martial Arts Film, denn Boone muss sich zwei stärkere Gegner stellen und das dauert und er braucht dabei hilfe. Eine Szene die sogar Spannung aufbaut, denn es ist nicht so einfach wie gedacht und verlangt dem Charakter so einiges ab. Auch Spencer Grammer kann in ihrer Actionszene überzeugen wenn sie gegen Jane Park Smith antreten muss. So bekommt man hier Dinge geboten die gut aussehen und funktionieren und die Action kann wirklich überzeugen, vor allem dank John Hennigan.

Optik

Man sieht Boone: The Bounty Hunter zwar nicht unbedingt an, dass  das Budget nicht so groß war aber man gibt sich mühe. Regisseur Robert Kirbyson zeigt das er Talent hat und die Actionszenen sind gut geiflmt, hier hatte sicherlich John Hennigan auch einiges an kreativen Input. Denn er sagte in Interviews, dass er Fan von Oldschool Action ist, wo man sieht was passiert und das tut man bei Boone: The Bounty Hunter definitiv. Auch wenn man mit schnitte arbeitet, so stehen die Stunts doch im Vordergrund und manchmal gibt es eine Szene aus verschiedenen Kameraposition zu sehen.

Die restlichen Szenen sind auch gut gefilmt, dabei zeigt man auch immer wieder, das es auch um eine TV-Show produktion geht und wir immer wieder mal Szenen daraus auf einem TV sehen. Was auch ein netter Gag ist, so ist Boone in dem Film wirklich ein Star, den fast jeder kennt. Auch setzt man verschiedene Kameras ein dafür, welche durch optische Stilmittel gezeigt werden. Was natürlich nur für den Film nützlich ist, dennoch bemüht man sich aus dem Budget das beste zu machen. Es zeigt sich auch das Boone: The Bounty Hunter deutlich zeigt, das man nicht unebdingt Hochglanz brauch für einen modernen Actionfilm.

FAZIT:

Boone: The Bounty Hunter ist ein unterhaltsamer Actionfilm, wo John Hennigan zeigen darf was er drauf hat. Man bekommt viele coole Onliner zu hören und gute Actionszenen. Der Film hebt sich deutlich von anderen Actionfilmen ab und zeigt das man auch mit nicht soviel Budget einen Film produzieren kann, welcher nicht den Ostblockflair versprüht.

Boone

Movie title: Boone: The Bounty Hunter

Director(s): Robert Kirbyson

Actor(s): John Hennigan, Osric Chau, Spencer Grammer, Jonathan Lipnicki, Richard Tyson, Jane Park Smith, Lesley Fera, Quinton 'Rampage' Jackson, Lorenzo Lamas, Kevin Sorbo, Juan Gabriel Pareja, Stephanie Arellano

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  • 7/10
    Handlung - 7/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 7/10
    Action - 7/10
  • 7/10
    Unterhaltung - 7/10
7.0/10
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BastitheEnd

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