Bloody Chainsaw Girl

Bloody Chainsaw Girl ist ein interessaner kleiner Film aus Japan!

Japan, das Land was uns Filme beschert die auf der restlichen Welt für unmöglich gehalten werden, eine Filmkultur die so anders ist, kaum ein anderes Land hat Genres die es dort nur gibt. Ein Film wie Bloody Chainsaw Girl wär in Hollywood nicht denkbar, denn die Umsetzung des Mangas ist eine Mischung aus Splatteraction und Schuldramedy. Denn zwischen den typischen Coming of Age Drama, kämpft unsere Hauptfigur gegen böse Cyborgs, die eine verrückte Wissenschaftlerin erfunden hat. Es ist einer dieser Filme, die man in kein Genre packen kann, denn es scheint unmöglich zu sein, genau zu definieren was er nun ist und das macht ihn auch so interessant.

Die Handlung von Bloody Chainsaw Girl beginnt mit Giko wie sie sich auf dem Weg zur Schule befindet und von merkwürdigen Gestalten aufgehalten wird. Es kommt zum Kampf, denn eine Delinquentin kann nicht anders. Doch woher kommen diese Cyborgs? Diese Frage wird schnell geklärt denn Nero eine Mitschülerin von Giko, will Rache aber wofür? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen und die Nachprüfung  zuschreiben.

Also wenn man es einem nicht sagt, dass Bloody Chainsaw Girl eine Mangaverfilmung ist, dann merkt man es schnell beim schauen. Denn die Handlung und die Ideen schreien es gerade zu heraus. Das ist aber auch manchmal das größte Problem bei Filmen dieser Art, denn wie setzt man einzelne Bilder in einem Film um und überträgt die Handlung in einen Film. Bei Bloody Chainsaw Girl ist es gelungen und es gibt eindeutig ein paar Szenen die drauf hinweisen, was die Vorlage war. Dazu kommen natürlich die Ideen und Charaktere, die sind typisch für das Genre in dem sich der Manga befindet, irgendwo zwischen Seinen und Coming of Age, die Zielgruppe ist sicherlich eher ein männliches Publikum.

Eine Delinquentin die Leben rettet oder so

Auch wenn die Handlung von Bloody Chainsaw Girl sehr typisch für einen modernen japanischen Splatterfilm anfängt, so verfällt der Film nicht in die üblichen Klischees. Nein er zeigt andere Dinge, was natürlich auch der Vorlage liegt. Denn Giko muss als Heldin immer wieder zeigen, dass das alles eigentlich total Sinnlos ist und sie keine Ahnung hat was Nero will. Dabei hält sie ein paar Reden um die Gegner aufmuntern und zu zeigen, was es eigentlich bedeutet ein Otaku zu sein oder halt eine Delinquentin. Denn wenn man das Opfer von Mobbing wird, weil man anders ist, sollte man nicht den Kopf hängen lassen. Man liebt halt eine Sache mehr als andere, das macht ein besonders und man sollte auch Kämpfen. Es ist die typische Coming of Age Handlung nur in einem Film voller Cyborg Zombies.

Interessant ist auch der Handlungsstrang warum Nero so wurde wie sie ist, obwohl man hier als Zuschauer immer wieder schwankt ob man Mitleid mit ihr hat und dann doch denkt, das sie verrückt ist. Dazu ist die Frage groß, was hat Giko eigentlich getan das sie die Feindin von Nero ist? All das wird nach und nach in Bloody Chainsaw Girl aufgelöst und gut erzählt. Man bedenke der Film geht gerade mal so 75 Minuten. Dabei lernt man den Charakter von Giko gut kennen und merkt nach und nach sieh ist mehr als nur eine Delinquentin, sie hat das Herz dennoch am Rechten fleck.

Kettensägen Action und andere Dinge

Wenn ein Film Bloody Chainsaw Girl heißt, erwartet man als Zuschauer auch bestimmte Dinge und diese bekommt man hier definitiv geboten. Der Film ist zwar kein Schlachtfest, dafür bietet er aber immer wieder Szenen, die zum Teil sehr stark übertrieben sind, mit viel Blut und ein paar Eingeweiden. Denn Giko hat eine Kettensäge und warum sie die immer dabei hat, wird auch im Verlauf des Films erklärt. Sie kann damit umgehen und ganz im Sinne eines Animes oder gar Vdeospiels bekommt sie auch ein Update der Kettensäge.

Im Verlauf des Films kommt es wie man es erwartet auf einige Gegner, obwohl es immer kleine Gruppen sind, merkt man deutlich das Giko sogar keinen Bock hat und sich sogar über ihre Gegner lustig macht. Das ist etwas anderes was man so sicher nicht erwarten würde. Sie zeigt keinen Respekt und nimmt niemanden ernst. Das passt aber perfekt zur Rolle der Dellinquentin, welche mit einer übergroßen Kettensäge ihre Gegner fertig macht. Erstaunlich ist für einen Film aus Japan, wird die Kettensäge in Bloody Chainsaw Girl selten als Phallussymbol dargestellt auch hält man sich auch so mit der Sexualität zurück, außer im Finale. Hier kommt es auch anders als man denkt.

Natürlich ist der Film etwas blutig aber er ist bei weiten kein derber Splatterfilm, die Szenen passen in den Kontext und unterstreichen, dass es eine Mangaverfilmung ist. Denn Bloody Chainsaw Girl bietet zu viel Handlung und auch zum Teile ernste Themen, welche man sicher so nicht erwartet und für die Art von Film auch selten ist.

Optik

Man sieht Bloody Chainsaw Girl deutlich an, das es ein moderner japanischer Film ist, welcher nicht viel Budget hat. Man verzichtet auf Hochglanz und verleiht dem Film eine realistischer Optik. Dafür gibt es aber immer wieder Szenen, welche der Vorlage Tribut zollen. So gibt es vor allem bei den Kämpfen, kurze Aufnahmen die an eine Zeichnung aus einem Manga erinnern, was man durch Slowmotion hin bekommt und auch die Blutspritzer. Dazu auch Kameraeinstellungen und Schnitt. Wie zum Beginn des Films, wenn man Sekunden lang den Rock von GIko hoch fliegen lässt und wir ihr Pantsu sehen können. Was später von einer Cheerleaderin dann kritisch betrachtet wird, weil ein paar Ungewollte aufnahmen von ihr auch ein Höschen zeigen.

Ansosnten ist Bloody Chainsaw Girl ein sehr bodenständiger Film, es gibt kaum irgendwelche Experimente mit der Kamera und abgefahrene Eisntellungen, alles ist sehr zweckhaft und man versucht sicherlich nah am Manga zu bleiben. Rein otpisch gelingt das und man sieht deutlich, das es hier eine gezeichnete Vorlage gab.

FAZIT:

Bloody Chainsaw Girl ist eine gelungene Mangaumsetzung und der Film überrascht, denn zum Großteil ist er anders als man denkt und er spricht auch ernste Themen an, die Charaktere sind gut gezeichnet und man wird gut unterhalten.

Bloody Chainsaw Girl

Movie title: Bloody Chainsaw Girl

Director(s): Hiroki Yamaguchi

Actor(s): Rio Uchida, Mizuho Abe, Seijirô Nakamura, Rei Nishimura, Kayako Okuda, Seira Satô, Yûki Tamaki, Mari Yamachi

  • 8/10
    Handlung - 8/10
  • 8/10
    Schauspiel - 8/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 6/10
    Effekte - 6/10
  • 7/10
    Unterhaltung - 7/10
7.2/10
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Handlung:

Die kauzige Schülerin Nero entpuppt sich als wahnsinnige Wissenschaftlerin, die mal eben die gesamte Schulbelegschaft samt Schülern zu ihren Zombie-Untergebenen macht. Die sexy Mitschülerin Giko jedoch, die einzige Überlebende dieses Albtraums, rückt sich die knappe Schuluniform zurecht, befüllt eine wuchtige Kettensäge mit Treibstoff und macht sich auf, Neros entsetzlichem Treiben ein Ende zu setzen.

BastitheEnd

Filmfan, Autor dieser Seite.

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