Black Metal Veins

Black Metal Veins eine ungefilterte Dokumentation über Drogen und Black Metal

Regisseur Lucifer Valentine ist für seine Vomit Gore Filme bekannt. Doch 2007 traf er sich mit Black Metal Fans, welche seine Filme mochten. Dabei traf er eine Gruppe welche auch Drogen nahm. So entstand die Dokumentation Black Metal Veins. Ein Film der sicherlich in den Stil von Lucifer Valentine passt. Doch auch eine gute Dokumentation ist. Man nimmt die Genre typischen Elemente und man zeigt einfach was passiert. Der Regisseur filmt und hält sich zurück. Lässt die Personen kommentieren und besprechen. Doch warum ist der Film so Düster, was hat das alles mit Black Metal zu tun? Warum zeigt der Film perfekt das Drogen nehmen nicht gut ist. All das wird uns unreflektiert ins Gesicht geschossen.

Irgendwo in den USA, Brad Allen erzählt etwas über Drogen und Musik und wir sehen ihn bei einem Konzert mit seiner Black Metal Band. Dann geht der Vorspann los und wir sind in einem Appartment, hier treffen wir andere Personen, wie Doom oder Raven. Dabei sticht Raven heraus, die junge Frau wirkt aufgedreht und redet über ihre Probleme. Dabei nehmen sie langsam Drogen und wir sind tief in einer düsteren Welt. Aus der es scheinbar kein entkommen gibt. Was folgt sind viele Szenen und Geschichten über das Leben der Personen.

Es ist harter Tobak, was der Zuschauer bei Black Metal Veins sieht. Regisseur Lucifer Valentine lässt nichts aus und zeigt alles ungefiltert. So erleben wir Menschen die sich einen Schuss Heroin setzen und dann langsam High werden, sie sprechen darüber wie es sich anfühlt und warum sie Drogen nehmen und über ihre Vergangenheit. Dabei merkt man schnell: Es sind alles verlorenen Seelen. Dieses düstere Loch füllt der Film nicht, er macht es größer und zieht den Zuschauer mit hinein.

Drogen und Black Metal

Es ist harter Tobak, was der Zuschauer bei man dachte ja das Thema Drogen im Film sei eins was immer wieder als Tabu genutzt wird, war es in den 80ern Jahren schon fast schick das Menschen in Filmen Koks genommen haben. Gab es Filme welche die Schattenseiten des Drogenkonsums zeigten. Doch viel zum Thema findet man in den Mainstream Filmen Metal Veins sieht. Regisseur Lucifer Valentine lässt nichts aus und zeigt alles ungefiltert. So erleben wir Menschen die sich einen Schuss Heroin setzen und dann langsam High werden, sie sprechen darüber wie es sich anfühlt und warum sie Drogen nehmen und über ihre Vergangenheit. Dabei merkt man schnell: Es sind alles verlorenen Seelen. Dieses düstere Loch füllt der Film nicht, er macht es größer und zieht den Zuschauer mit hinein.

Genau hier setzt Black Metal Veins ein, er zeigt uns eine Gruppe von Menschen, welche immer noch abhängig sind und somit auch nicht predigen, dass sie Clean sind und wie schlecht das alles war und man aufhören sollte mit Drogen nehmen. Nein, der Film zeigt die Realität, wie abgefucked die Personen sind und was sie denken. Wir erleben als Zuschauer die Gefühle der Personen und auch das Verhalten. Dabei stellt man schnell fest, das es meist immer dieselben Probleme in der Vergangenheit waren, welche sie zu den Drogen brachten. Immer gab es kein Vater und dann traf man die falschen Freunde und schon war man drin. Man fand etwas als Ersatz für das was fehlte.

Je länger der Film läuft, desto tiefer tauchen wir in die Figuren ein. Dabei baut Regisseur Lucifer Valentine auch eine Art Dramaturgie auf und wir erfahren nach und nach mehr über die Charaktere und was sie gerade im Leben bewegt und wie es so ist als Drogensüchtiger. Dabei bekommt man einen sehr interessanten Einblick in das Leben aller beteiligten.

Raven und Autumn und etwas Black Metal

Zwei Personen stech aus der Dokumentation heraus. Die erste ist Raven, neben Brad Allen lernen wir sie auch als erstes kennen und sie fängt sofort an uns etwas über ihr Leben zu erzählen. Auf der DVD von Black Lava, gibt eine kurze Doku über sie was sie 10 Jahre später macht, ihr geht es gut und sie hat wohl das schlimmste hinter sich. Sie ist auch nicht mehr magersüchtig, wie in dem Film. Sondern hat zugenommen. Doch zurück zu Black Metal Veins. Hier erzählt sie über ihr Leben und was alles so passiert ist. Dabei merkt man schnell, das sie mit dem Leben abgeschlossen hat und vielleicht auch einen Todeswunsch hat. Doch ist sie nicht wirklich selbstmordgefährdet. Dennoch hat sie viele Probleme auch wenn sie beteuert eine gute Kindheit gehabt zu haben, erfahren wir, dass Raven nie ihren echten Vater kennengelernt hat und es gab noch weitere Probleme in ihrer Jugend.

Auch Autumn Misery lebt noch und auch ihr geht es gut. Im Film wirkt sie sehr aufgedreht und erzählt von ihrem Leben. An manchen Stellen merkt man deutlich, dass Brad sie nicht wirklich mag, doch sobald der Rausch einsetzt ist sie gerade gut genug. Auch sie nimmt viele Drogen und erzählt über ihr Leben und bei ihr ist auch einiges schiefgelaufen. Dazu wirkt sie so als ob sie anderen hilft mit Cracknutten klarzukommen. Was eine interessante Geschichte ist, man merkt aber auch dass sie wie alle anderen sehr einsam ist.

Irgendwann im Film vergisst man auch, dass es auch um Black Metal geht. Währen da nicht die kurzen Szenen wenn Brad mit seiner Band spielt und über das Genre spricht. Als Hauptthema kommt es etwas zu kurz in Black Metal Veins, auch hier gibt es auf der DVD mehre Szenen die aus der fertigen Dokumentation entfernt wurden, wo man mehr zu diesem Thema erfährt.

Optik

Eine Dokumentation kann sehr viele schöne Bilder zeigen, die den Zuschauer mithaben lassen an dem was passiert. Am anderen Ende des Spektrum ist der Mondo, welcher sehr exploitativ daher kommt und schocken will. Doch wo kann man Black Metal Veins einordnen? Man merkt den Film immer wieder an, dass er von Lucifer Valentine ist. Den Stil des Regisseur sieht man immer wieder Aufblitzen, sei es bei dem Schnitt und so entstandenen Monologe, die fast wie Dialoge wirken, wenn uns die verschiedenen Personen etwas erzählen.

Im Verlauf von Black Metal Veins kommt es aber zu zwei Szenen, welche gewollt gestellt sind. Sie sollen die albtraumhafte Welt des Drogenrausches und was danach kommt.Das ist gewollt, trübt zwar etwas die Dokumentation aber man sieht es den Szenen auch deutlich an. Dennoch bekommt man als Zuschauer sehr viele unangenehme Szenen zu sehen und muss einiges durchstehen im Film. Auch wenn niemand hier einem erzählt wie schlimm Drogen sind, an den Bildern sieht man es deutlich.

Fazit:

Black Metal Veins gibt einen sehr interessanten Einblick in die Welt von Drogensüchtigen, die auch gern mal Black Metal hören. Dabei predigt niemand wie schlimm das alles ist, sondern die Bilder und Geschichten aller Personen sprechen für sich.

Black Metal Veins

Movie title: Black Metal Veins

  • 8/10
    Informativ - 8/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
8.0/10
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Filmfan, Autor dieser Seite.

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