Kizumonogatari III: Kaltes Blut

Alles hat ein Ende und natürlich muss auch die Kizumonogatari Trilogie enden. Denn die Vorgeschichte von Koyomi ist irgendwann erzählt und wir wissen alles. Doch es gibt noch ein paar offene Fragen und man will wissen, wie es weiter geht. Dabei wissen wir durch Bakemonogatari schon längst, was danach passiert. Dennoch ist es so interessant und spannend, dass man als Zuschauer wissen will, was in Kizumonogatari III: Kaltes Blut passiert. Welche neuen Informationen bekommen wir? Wird Koyomi wieder menschlicher und was ist mit Tsubasa? All diese Fragen bekommen auf ihre eigene Art eine Antwort. Dabei wird der Anime aber noch surrealer als schon die beiden Teile davor und wieder gibt es viele Dialoge über das Leben und auch was uns zu einem Menschen macht.

Die Handlung geht mit Koyomi und Meme los. Beide unterhalten sich. Der Kampf ist gewonnen und er bekommt die Arme von Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade wieder. Doch Meme hat noch etwas für ihn, denn er stahl das Herz von Kiss-Shot, wortwörtlich ihr Herz. Er überreicht es Koyomi, so kann er endlich wieder menschlich werden. So glaubt er. Als Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade wieder ihre richtige Form angenommen hat, soll es endlich so weit sein. Doch irgendwas stimmt nicht, denn zur Feier des Tages soll Koyomi essen besorgen. Als er wieder da ist, verspeist Kiss-Shot gerade genüsslich einen Menschen und ihm wird klar, so leicht ein Mensch zu werden ist das nicht. Er bitte Tsubasa um Hilfe, doch sein letzter Kampf steht kurz bevor, denn er muss Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade besiegen um wieder ein Mensch zu werden.

Wenn man denkt, dass es nicht noch merkwürdiger geht, belehrt die Monogatari Reihe einen des besseren. Denn auch Kizumonogatari III: Kaltes Blut steckt voller surrealer Momente und auch Ideen. Man erfährt auch viel über die Charaktere und vor allem erfahren wir mehr über die Vergangenheit von Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade. Hier trifft wieder Humor auf Drama und Action und viel Blut, auch etwas Erotik ist wieder mit dabei.

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Man merkt sehr deutlich, dass man die Handlung nicht einfach nur für drei Filme gestreckt hat, sondern alles sehr durchdacht gewesen ist. Denn die Informationen die wir in Kizumonogatari III: Kaltes Blut bekommen, hätten uns in den beiden Teilen nichts genützt oder hätten uns ein Vorwissen gegeben, was die Spannung zerstört hätte. Denn durch Bakemonogatari wissen wir eh, wie es weiter geht. So konzentriert man sich im dritten Film darauf, dass Koyomi wieder menschlich wird. Bis dahin ist es aber ein langer Weg und der Anime ist der längste von den Dreien und wir bekommen sehr viele Informationen über die Charaktere.

Man vertieft die Beziehung von Koyomi und Tsubassa, wieder gibt es eine längere Szene von beiden wo sie sich unterhalten und näherkommen. Dabei wird deutlich, dass die Klassensprecherin doch ganz schön versaut ist und bereit ist weiter zu gehen als Koyomi denken könnte. Das alles kommt in den Dialogen heraus, dabei sehen wir auch die Fantasie und wie die Realität aussieht. Hier merkt man wie es knistert zwischen beiden Figuren, ohne dabei wirklich schnulzig zu werden. Es ist diese Unschuld, welche Koyomi immer noch sehr menschlich wirken lässt. Dabei kommt aber sein kleiner Perversling in ihm hervor. Dieses Mal gibt es aber kein Höschen.

Wir lernen aber auch mehr über die Vergangenheit von Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade und was sie in den vergangenen 500 Jahren so gemacht hat. Auch wer ihr erster war den sie verwandelt hat. Hier geht man in die Tiefe und erfährt auch mehr über ihre Beweggründe und wie weit sie ist zu gehen. Das alles läuft auf das Finale hin und den Kampf von ihr gegen Koyomi. Doch warum das alles? Wir erfahren es und es ist die schwerste Entscheidung die Koyomi hier treffen muss. Das alles erklärt von Meme, der eine wichtigere Rolle spielt, als man hätte denken können.

Humor, Action und Gewalt!

Auch der dritte und letzte Teil der Kizumonogatari Trilogie bietet wieder genau dieselben Zutaten wie seine Vorgänger. Nur eben etwas anders. Das geht schon beim Humor los, dieses Mal gibt es wieder etwas mehr. Vor allem wen Koyomi und Tsubasa sich unterhalten. Denn man merkt auch den Witz in den Dialogen, je unangenehmer es für beide wird, desto mehr spaß hat der Zuschauer, also in den meisten Situation zwischen den beiden. Aber auch sonst pickt man alles mit etwas Humor. Dazu kommen die ganzen Dialoge und die sind wie immer auf den Punk genau getroffen und gut rüber gebracht von den Synchronsprechern.

Die Action ist dieses Mal zwar etwas weniger als im Vorgänger, doch das Aufeinandertreffen von Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade und Koyomi ist heftig. Hier wird der Film auch wird richtig brutal und abgedreht. Beide schenken sich nichts und Körperteile werden einfach abgetrennt und das Blut spritzt nur so. Dazu geht auch alles sehr schnell und mit diesem Tempo werden wir bombardiert. Hier gibt es so viel zu Entdecken das man es kaum in Worte fassen kann. Dabei ist die Gewalt sehr überdreht und man sieht einiges. Dafür aber voller Details. Man sieht Knochen herausgucken. Dennoch wirkt alles sehr surreal und mehr albtraumhaft, als realistisch. Es kann dennoch schocken.

Animation und Optik

Auch im dritten Film hat sich an der Optik wenig getan, die Animation ist immer noch dieselbe. Nur scheinen die Charaktere etwas realistischer geworden zu sein. Jedenfalls in manchen Szenen. Die Brüste der Damen sind riesig und scheinen wohl der Fantasie von Koyomi zu entspringen. Denn er erzählt ja diese Geschichte für uns. Dabei fällt aber auch auf, dass der Film immer mehr ins surreale abdriftet und die zwischen Schnitte und manche Szene, sehr abstrakt ist. Das liegt vielleicht auch an der Gewalt die gezeigt wird. Wenn man hier hüpfende abgetrennte Köpfe sieht, wirkt das wie ein Albtraum aber auch etwas nicht Greifbares.

Es gibt in Kizumonogatari III: Kaltes Blut auch wieder Luftaufnahmen und immer wieder hört man das Geräusch eines Hubschraubers, obwohl keiner da ist. Dieses Stilmittel zieht sich durch die drei Filme. Dafür gibt es in diesem Film auch ein paar schicke Kamerafahrten, die gibt es immer aber hier fallen sie richtig auf. Die Kamera wirkt manchmal zwar zu viel in Bewegung und die Schnitte sind auch öfters etwas viel. Es gehört aber einfach zur Monogatari Reihe, das in Dialogen umgeschnitten wird und die Charaktere wo anders sind und sich einfach weiter unterhalten. Das passiert sogar im Kampf, wo man nicht sicher sagen kann ob alles so linear verläuft wie man denkt als Zuschauer.

Auch die bekannten Stilmittel der Texteinblendungen sind wieder da und nun ergeben alle langsam auch einen Sinn am Ende. Wieder wird auch einiges viel zu schnell angezeigt und sollte bei einigen auch immer wieder die Pausentaste drücken, um alles mitzubekommen. Damit ist Kizumonogatari III: Kaltes Blut ein Anime den man sich öfters anschauen sollte um alles zu verstehen.

Fazit:

Kizumonogatari III: Kaltes Blut ist ein wundervoller Abschluss der Trilogie. Man bekommt als Fan alles geboten, was man der Monogatari Reihe liebt und für Neulinge wird man gut in die Welt eingeführt.

Kizumonogatari III: Kaltes Blut

Movie title: Kizumonogatari III: Kaltes Blut

Director(s): Tatsuya Oishi, Akiyuki Shinbô

Actor(s): Hiroshi Kamiya, Maaya Sakamoto, Yui Horie, Takahiro Sakurai, Miyu Irino, Masashi Ebara, Hôchû ÔtsukaHiroshi Kamiya

  • 9/10
    Handlung - 9/10
  • 9/10
    Regie - 9/10
  • 10/10
    Animation - 10/10
  • 8/10
    Spannung - 8/10
  • 8/10
    Synchronisation - 8/10
8.8/10
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BastitheEnd

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