Kunoichi mit Rina Takeda als ein Ninja Girl.

Als Rina Takeda 2009 mit High Kick Girl! ihren Durchbruch feierte mit gerade mal 17 Jahren, zeigte sie ihre unglaublichen Karatekünste. Schnell kam ein weiterer Film, welcher aber international kaum Beachtung fand. Jetzt dreht sie immer noch Filme aber weniger Action auch ihre Rolle im Attack on Titan Live Action Film war pure Verschwendung ihres Talentes. Doch 2011 arbeitet sie mit dem Regisseur von Alien vs. Ninja zusammen und drehte Kunoichi auch als Ninja Girl bekannt. Ein kleiner und sehr kurzer Film mit gerade mal 65 Minuten Laufzeit. Man merkt dem Film auch an, dass er schnell und billig produziert wurde. Dennoch darf Rina hier zeigen, was sie drauf hat.

Für so eine kurze Laufzeit gibt es natürlich auch eine etwas kürze Handlung. Ein paar Ninjas entführen Frauen um sie in ihr Dorf zu bringen. Dort sollen sie zur Befriedigung der Lust dienen. Denn Frauen sind in dem Dorf etwas besonderes, denn nur die Reichen und die Elitären dürfen welche haben. Die Ninjas dürfen sich nur mit anderen Männern vergnügen. Doch Kisagari hat sich entführen lassen und will das ganze verhindern und heraus finden wer hinter all dem Steck und wo sich das Dorf befindet.

Die Handlung von Kunoichi erinnert wirklich stark an einen Ninja Manga oder Anime. Es gibt zwei verfeindete Dörfer und Ninjas die das Aufklären müssen. Hier gibt es keine Nebenhandlung und alles spielt an wenigen Schauplätzen. Die Geschichte ist schnell erzählt und interessanter weiße nicht darum gestrickt, das Rina Takeda ihre Karatekünste zeigt und der Rest der Handlung eh egal ist.

Gute Ninjas, Böse Ninjas, Notgeile Ninjas.

Ninjas brauchen Frauen, darum werden Frauen aus einem anderen Dorf entführt und das schon seit Generationen. Was wie die Handlung eines EroFilms klingt ist aber die Grundhandlung von Kunoichi. Hier geht es aber nicht um Sex, hier geht es nur um den Kampf von Gut gegen Böse. Die einen Ninjas wollen das nicht, da es ihr Dorf ist, was bedroht wird, die anderen wollen es, weil ihr Dorf neue Frauen braucht. Einfachere Lösungen würde es sicherlich geben, doch warum Traditionen brechen. Dazu kommt das die Entführer nicht Mal spaß haben an den Frauen, sind sie doch entmannt.

Wie man als Zuschauer schnell merkt, die Geschichte von Kunoichi, ist sehr typisch für das Genre, es ist halt eine einfache Geschichte, welche die Charaktere etwas einführt und wir mehr über die Hintergründe erfahren, hier natürlich nur das nötigste. Am Ende fühlt es sich auch an, als ob die Handlung einfach aufhört und der letzte Akt fehlt. Genau das Fehlen dieser letzten Handlung, lässt viel von der Handlung offen und man hofft auf einen zweiten Teil, weil man doch wissen will, wie es weiter geht.

Action

Wenn Rina Takeda in einem Ninja Film dabei ist, erwartet man ja auch etwas Action. Die bekommt man auch. Dabei merkt man aber schnell, das der Film nicht viele Actionszenen hat. Am Anfang darf sie etwas Treten und ausweichen. Man spart sich das alles für einen längeren Kampf. Ansonsten fällt auf, das sie für eine weile nicht im Film auftaucht und wir erst Mal mehr über die Hintergrundgeschichte von allem erfahren und dann taucht sie aus dem nichts auf und rettet den Tag. Ab diesem Punkt beginnt schon das Finale und der große Kampf steht an.

Kennt man Alien vs. Ninja wird einem der Schauplatz des Kampfes bekannt vor kommen. Es ist die selbe Höhle wie in dem Film. In dieser Höhle findet dann der Kampf statt und hier kann Rina Takeda zeigen was sie kann. So bietet Kunoichi vielleicht nicht viele Actionszenen aber die eine Große hat es in sich und man bekommt ein paar außergewöhnliche Moves zu sehen und merkt was für ein Talent Takeda hat.

Optik

Ein Film wie Kunoichi wird billig und digital gedreht. Das sieht man den Film natürlich auch an. Dennoch versucht Regisseur Seiji Chiba hier sein bestes zu geben und man merkt auch immer wieder das er Talent hat. Vor allem in den Martial Arts Szenen beweist er viel Geschick dafür sie gut einzufangen. AUch in den restlichen Szenen merkt man das er das beste daraus macht.

Das Setting ist nette und die verlassene Hütte und die Höhle dienen gut als Schauplätze und auch der Wald wird etwas genutzt. Hier merkt man zwar das er immer wieder gern die selben Orte nutzt in seinem Film, vielleicht kann man da Gratis drehen oder was recht günstig zu bekommen. Es funktioniert aber und man glaub der Handlung das sie in der Vergangenheit spielt, auch die Outifts sind gut gewählt. Dazu gibt es auch etwas Humor, z.B.: Wo die Ninjas ihre Schwerter herbekommen.

FAZIT:

Kunoichi ist ein sehr kurzweiliger Ninja Film, wo Rina Takeda zeigen kann was sie drauf hat. Auch wenn es nur ein paar Martial Arts Szenen gibt, können diese überzeugen. Auch die Handlung funktioniert erstaunlich gut.

Movie title: Kunoichi

Director(s): Seiji Chiba

Actor(s): Rina Takeda, Shiho Fujisawa, Mitsuki Koga, Kotono, Masanori Mimoto, Mayu Onomura, Yûichi Satô, Kentarô Shimazu

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  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 7/10
    Regie - 7/10
  • 6/10
    Action - 6/10
6.5/10