Kung Fu Yoga ist das Sequel zu Der Mythos wieder mit Jackie Chan

Jackie Chan ist einer der Actionhelden der seit mehr als 4 Jahrzehnten in Martial Arts Filmen vertreten ist und wie kein anderer das Genre so definiert hat. Dennoch sind seine aktuellen Filme leider immer wieder eine bittere Enttäuschung, man merkt das Chan über 60 Jahre ist und langsam die Filme durch China immer mehr politisch werden und man versucht ProChina alles zuverkaufen. Einer seiner neusten Filme ist Kung Fu Yoga, ein Sequel zu Der Mythos und das zwölf Jahre später. Die Regie und das Drehbuch übernahm wieder Stanley Tong. Mit ihm hat Jackie Chan schon bei einigen Filmen zusammen gearbeitet. Wie Police Story 3, Rumble in the Bronx oder Jackie Chans Erstschlag. Leider hat Tong auch Mr. Margo gedreht.

Die Handlung von Kung Fu Yoga beginnt mit einem schlecht gut animierten CGI Rückblick, dieser erklärt uns was in dem Film gesucht wird. Dann geht es schon los Jack ist immer noch einer der besten Archäologen Chinas und soll mit der indischen Kollegin Ashmita sollen sie einen sagenumwobenen Schatz finden. Es gibt aber auch Böse die auch an den Schatz wollen. Hilfe bekommt Jack von Jones einem Schatzjäger, dazu auch von den Teams. So reisßen sie auch nach Tibet, Dubai und Indien.

Bei der Handlung merkt man deutlich, das Regisseur Stanley Tong hier fast den Vorgänger Der Mythos kopiert aber viele schwächen des Vorgängers auch ausbessert. Dennoch hat man immer noch so einige Probleme. Dazu kommt das man das Gefühl nicht los wird man kennt diese Handlung. Interessant wird es aber auf den Bezug von Jackie Chan, denn Kung Fu Yoga, ist eigentlich die bessere Fortsetzung der Armor of God Reihe und lässt einem fast Chinese Zodiac vergessen.

“Ich liebe Indiana Jones”

Im Grunde ist Kung Fu Yoga ein weitere Abenteuer Film der seine Ideen von Indiana Jones klaut. Denn immer wieder erlebt man Momente, die man schon vom wohl berühmtesten Archäologen der Filmwelt kennt, wir wissen ja Jack ist nur der beste in China. Das geht schon los das ein Charakter Jones heißt und so gekleidet ist wie die chinesische Version von Indiana Jones, welche ja Jackie Chan auch schon in Armor of God schon gab. Im Film wird es aber noch deutlicher, im Finale sagt Jack dann auch “Ich liebe Indiana Jones” denn in dieser Szene setzt er ein Stab in den Boden, der mit Licht ein Geheimnis enthüllt. Das ganze ist natürlich von Indiana Jones entliehen.

Der Film lebt aber auch von seinem Tempo, denn schnell sind wir am nächsten Schauplatz, dabei erfährt man auch immer wieder wie viel Zeit vergangenen ist. Das ist wohl der Versuch das ganze etwas realistischer wirken zu lassen und dem Zuschauer ein Gefühl von Zeit im Film zu geben. Ansonsten beitet Kung Fu Yoga bei der Handlung das übliche. Die Charaktere werden kaum eingeführt. Jackie Chan ist der Held, der aber viel hilfe bekommt. Dazu aber beim Actionteil auch mehr. Dazu kommt das Ende des Films, hier ist einer der größten Schwachpunkte des Films zu finden. Denn wie Kung Fu Yoga endet ist schon eine Frechheit.

Das Ende ist unfassbar, man gibt sich keine Mühe bei nichts. Man ist es ja schon gewohnt bei Filmen aus China, das man ab und an sehr politisch wird und uns erzählt wie gut China ist und wie wichtig die Schätze sind. Doch mit diesem Finale ist es einfach anders. Es ist einfach da und das war es. Keine Handlung wird aufgelöst oder beendet. Man zeigt einfach die Moral, das alles für das Volk ist und das war es. Das ist nicht nur Faul, sondern auch sehr dumm.

Action

Jackie Chan ist mit 63 naütrlich nicht mehr der jüngste und bei den Martial Arts Szenen ist nicht mehr soviel möglich wie früher und das merkt man auch bei Kung Fu Yoga. Auch wenn er hier noch ein paar Szenen hat wo er glänzen kann. Wie im Training im Eis oder bei manchen Verfolgungsjagden. Doch viele Szenen sind mit dem jüngeren Cast der natürlich auch einiges zeigen kann. Doch so richtig will der Funke meist nie überspringen. Dabei bietet der Film doch einige sehr unterhaltsame Actionszenen. Vor allem die in Dubai hat es in sich. Eine Verfolgungsjagd mit schlechten CGI Effekten und einem CGI Löwen der wirklich unterhaltsam daher kommt.

Ansonsten gibt es immer wieder ein paar Martial Arts Einlagen, doch irgendwie fehlt auch hier die Bedrohung und die wirklichen Gegner. Im Finale gibt es zwar einen längeren Fight, der Jackie Chan in best Form zeigt aber wie schon erwähnt ist das Finale enttäuschend und irgendwie macht es auch keinen Sinn. Es gibt auch in Indien ein paar unterhaltsame Szenen, hier setzt man aber mehr auf die jungen Schauspieler, auch wenn Chan etwas mit mischen darf.

Optik

Der Film sieht gut aus, man merkt ihm zwar an das er Digital gedreht wurde und de erste Szene aus CGI besteht, welches zwischen echt gut und extrem mies schwankt und das in der gesamten Laufzeit der Szene. Doch sonst merkt man die Erfahrung von Stanley Tong beim Thema Aciton gut an. Denn gekonnt zeigt er die Actionszenen, ohne dabei mit vielen Schnitten zu arbeiten, alles wirkt elegant und gut gefilmt. Man spürt hier noch etwas die alten Zeiten aus Hongkong überschwappen.

Auch die ganzen Orte in Kung Fu Yoga wurden gut gefilmt, alleine Tibet und die Eiswüste mit der Unterwasserhöhle sehen echt gut aus. Obwohl man bei der Höhle merkt das es ein Studio sein muss aber die Außenaufnahmen sehen echt gut aus. Auch Dubai ist gekonnt in Szene gesetzt. Etwas Indien gab es ja schon bei der Mythos, auch bei Kung Fu Yoga sind wir wieder in dem Land. Die vielen bunten Farben sprechen hier schon für sich, obwohl man deutlich merkt das Stanley Tong kein Bollywood Film drehen wollte bis auf das Finale. Er zeigt schon eine andere Welt von Indien und natürlich stehen immer wieder historische Plätze im Vordergrund.

FAZIT:

Kung Fu Yoga gehört zu den besseren neuen Jackie Chan Filmen, er bietet viel Unterhaltung und etwas Action. Die Handlung ist ein großer Schwachpunkt im Film, man versucht zu sehr auf Indiana Jones zu machen. Dennoch wird man gut unterhalten.

Movie title: Kung Fu Yoga

Director(s): Stanley Tong

Actor(s): Jackie Chan, Disha Patani, Eric Tsang, Sonu Sood, Damian Mavis, Amyra Dastur, Aarif Rahman, Temur Mamisashvili, Tomer Oz, Eskindir Tesfay, Fatih Ugurlu, Zhang Yixing

  • 6/10
    Handlung - 6/10
  • 7/10
    Schauspiel - 7/10
  • 8/10
    Regie - 8/10
  • 6/10
    Action - 6/10
  • 7/10
    Unterhaltung - 7/10
6.8/10
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Handlung:

Eine sagenumwobene Legende führt Chinas größten Archäologen Professor Chan mit einer indischen Kollegin zusammen. Mit Unterstützung von Schatzjäger Jones und verfolgt vom skrupellosen Randall brechen sich nach Tibet auf, von wo sie ihre mit spektakulären Stunts gespickte Schatzsuche über Dubai bis nach Indien führt. Hier findet vor sagenhafter Kulisse endlich zusammen, was zusammen gehört: Kung Fu und Yoga.